Pieter Bruegel – Turmbau zu Babel im KHM

Kunsthistorisches Museum Wien

Pieter Bruegel - Turmbau zu Babel, Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Pieter Bruegel d. Ä. (um 1525/30 vermutlich in Breugel oder Antwerpen - 1569 Brüssel) Turmbau zu Babel, 1563, Öl auf Holz, 114 x 155 cm, Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie © KHM-Museumsverband

Pieter Bruegel – Turmbau zu Babel.  Das Kunsthistorische Museum in Wien eröffnet die weltweit erste große monografische Ausstellung zum Werk des bedeutendsten niederländischen Malers des 16. Jahrhunderts: Pieter Bruegel der Ältere (1525/30–1569). Anlass dafür ist der 450. Todestag des Künstlers.

Pieter Bruegel - Turmbau zu Babel, Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Pieter Bruegel d. Ä. (um 1525/30 Breda ? – 1569 Brüssel) Turmbau zu Babel, nach 1563, Eichenholz, 59,9 × 74,6 cm, Museum Boijmans Van Beuningen © Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam Photographer: Studio Tromp, Rotterdam
Pieter Bruegel der Ältere war schon zu seinen Lebzeiten einer der begehrtesten Künstler, weshalb seine Werke bereits damals ungewöhnlich hohe Preise erzielten. Nur knapp über vierzig Gemälde und sechzig Grafiken haben sich überhaupt von der Hand des Meisters erhalten. Mit 12 Tafelbildern besitzt das Kunsthistorische Museum die weltweit größte Sammlung an Bruegel-Gemälden. Dies liegt darin begründet, dass Habsburger Sammler schon im 16. Jahrhundert die außerordentliche Qualität und Originalität der Bildwelten Bruegels zu schätzen wussten und sich bemühten, prestigeträchtige Werke des Künstlers zu erwerben. Das Werk Pieter Bruegels des Älteren, der die Landschafts- und Genremalerei revolutionierte, ruft immer noch vielfältige und kontroverse Deutungen hervor. Der Reichtum seiner Bilderwelt sowie seine scharfsinnige Beobachtungsgabe der menschlichen Spezies üben bis heute eine besondere Faszination auf die BetrachterInnen aus. 

Pieter Bruegel Ausstellung – once in a lifetime

In Museen und Privatsammlungen zählen die Werke Bruegels zu den kostbarsten und fragilsten Beständen. Die meisten Holztafeln sind bislang noch nie verliehen worden. Mit rund 90 seiner Werke zeigt die Ausstellung in Wien nun zum ersten Mal einen Überblick über das Gesamtwerk von Pieter Bruegel dem Älteren: Mit fast 30 Gemälden (das sind drei Viertel des erhaltenen malerischen OEuvres) sowie der Hälfte der erhaltenen Zeichnungen und Grafiken bietet die Schau eine Jahrhundertchance, in die komplexe Bildwelt des Künstlers einzutauchen, seine stilistische Entwicklung und seinen kreativen Schaffensprozess nachzuvollziehen sowie seine Arbeitsmethoden, seinen Bildwitz und seine einzigartige Erzählgabe kennenzulernen. 

Unter den Highlights, die in der Ausstellung zu sehen sein werden, sind etwa die Heuernte aus der Sammlung Lobkowicz in Prag, der Hafen von Neapel aus der Galleria Doria Pamphilj in Rom, Zwei angekettete Affen aus den staatlichen Museen zu Berlin, der Triumph des Todes aus dem Prado in Madrid, die Dulle Griet aus dem Museum Mayer van den Bergh in Antwerpen, der Turmbau zu Babel aus dem Museum Boijmans van Beuningen in Rotterdam uvam. Lesen Sie auch → KHM – Palast der schönen Künste.

Kunsthistorisches Museum. Maria-Theresien-Platz in 1010 Wien. Sonderöffnungszeiten während der Ausstellung: Täglich geöffnet 10-18 Uhr Do, bis 21 Uhr. Ticket Service → einfach und bequem online bestellen.

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