Wim Wenders Biografie: Drehbuchautor, Regisseur und Fotograf

Vorreiter des Neuen Deutschen Films

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Wim Wenders ® Donata Wenders

Wim Wenders Biografie: Drehbuchautor, Regisseur und Fotograf. Wim Wenders (geb. 1945) ist als Vorreiter des Neuen Deutschen Films der 1970er Jahre international bekannt geworden und gilt als einer der renommiertesten Vertreter des deutschen Kinos der Gegenwart.

Wim Wenders Kurz-Biografie 

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Wim Wenders ® Donata Wenders

Neben vielfach preisgekrönten Spielfilmen wie Alice in den Städten (1973), Paris, Texas (1984) oder Der Himmel über Berlin (1987) umfasst sein Werk als Drehbuchautor, Regisseur, Produzent, Fotograf und Autor auch zahlreiche innovative Dokumentarfilme wie PINA oder aktuell Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes, weltweite Photo-Ausstellungen und zahlreiche Bildbände, Filmbücher und Textsammlungen. Er lebt und arbeitet zusammen mit seiner Frau Donata Wenders in Berlin. 2012 gründeten die beiden die Wim Wenders Stiftung in Düsseldorf. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur, einerseits durch Verbreitung, Pflege und Erhalt des Werkes und andererseits durch Nachwuchsförderung im Bereich innovativer filmischer Erzählkunst. Wim Wenders studierte Medizin und Philosophie, bevor er 1966 nach Paris ging, um dort Malerei zu studieren. Neben seiner Lehrzeit im Studio des Grafikers und Kupferstechers Johnny Friedlaender verbrachte er die Nachmittage und Abende in der Cinémathèque Francaise. Dieser „Crash-Kurs in der Geschichte des Kinos“ wurde zur wichtigen Bildungsphase und Wenders begann, über Film als „Fortführung der Malerei mit anderen Mitteln“ nachzudenken. 

Two or Three Things I Know about Edward Hopper

2020 realisiert Wim Wenders einen 3D-Kurzfilm mit dem Titel Two or Three Things I Know about Edward Hopper. Der Film ist Wenders’ persönliche Hommage an Edward Hopper (Hopper Biografie → …), der ihn nachhaltig beeindruckt und sein filmisches Schaffen beeinflusst hat. Auf der Suche nach dem „Hopper Spirit“ reiste Wenders durch die USA. 

Als mich die Einladung der Fondation Beyeler erreichte, einen Beitrag zu HOPPER zu liefern, war ich sehr dankbar. Schon viele Ausstellungen habe ich in diesem traumhaften Museum gesehen, aber diese hier liegt mir besonders am Herzen. Ich hatte den großen amerikanischen Maler Edward Hopper für mich selbst als Inspiration entdeckt, in den Siebziger Jahren, als er in Europa noch so gut wie unbekannt war. Er hatte eine Affinität zum Film wie kaum ein anderer, sowohl in seinen Themen – wie der amerikanischen Landschaft oder der existentiellen Ausgesetztheit des Menschen im 20. Jahrhundert – als auch in seinem Licht oder seinen Kadrierungen. Außerdem ging Hopper selbst sehr häufig ins Kino, oft wochenlang jeden Tag, vor allem dann, wenn er nichts mehr zu malen wusste, wie ein Freund berichtete. Von diesem Kreislauf – ein Maler ist von Filmen beeindruckt, und hat Bilder gemalt, die ihrerseits Filmemacher beeinflusst haben – handelt meine 3D Installation Two or Three Things I Know about Edward Hopper. Ich wollte den Zuschauer in die Welt Hoppers eintauchen lassen, der zugleich ein Schöpfer ikonischer Bilder und auch Erzähler von Schicksalen und Geschichten ist. Wim Wenders → …

Edward Hopper  

Edward Hopper Ausstellung → … in der Fondation Beyeler ist eine umfangreiche Schau mit ikonischen Landschaftsgemälden in Öl sowie einer Auswahl an Aquarellen und Zeichnungen. Tickets für die Ausstellung können Sie hier einfach und bequem online bestellen und kaufen. Hier geht es zum Event-Kalender und dem Art On Screen – Ticket Service → … 

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