Beethoven. Welt.Bürger.Musik – von Bonn nach Wien

Ludwig van Beethoven (1770–1827) - Bundeskunsthalle:

Joseph Karl Stieler, Beethoven mit dem Manuskript der Missa solemnis, BEETHOVEN WELT, BÜRGER, MUSIK Bundeskunsthalle Bonn,
Joseph Karl Stieler: Beethoven mit dem Manuskript der Missa solemnis, Ölgemälde, 1819, © Beethoven-Haus Bonn

Beethoven. Welt.Bürger.Musik. Ludwig van Beethoven (1770 in Bonn – 1827 in Wien) war ein deutscher Komponist und Pianist. Beethoven führte die Wiener Klassik zu ihrer höchsten Entwicklung und bereitete der Musik der Romantik den Weg. 

Beethoven. Welt.Bürger.Musik

Joseph Karl Stieler, Beethoven mit dem Manuskript der Missa solemnis, BEETHOVEN WELT, BÜRGER, MUSIK Bundeskunsthalle Bonn,
Joseph Karl Stieler: Beethoven mit dem Manuskript der Missa solemnis, 1820, © Beethoven-Haus Bonn

Ludwig van Beethoven (1770–1827) gilt als einer der berühmtesten und einflussreichsten Komponisten weltweit. Anlässlich seines 250. Geburtstags 2020 (wahrscheinlich 16. Dezember 1770, Taufe 17. Dezember), wird er in seiner Geburtsstadt Bonn mit einer Jubiläumsausstellung geehrt. Sie zeichnet die wichtigsten Lebensstationen Beethovens nach und verknüpft diese mit seinem musikalischen Werk. Obschon die zentralen Beethoven-Kompositionen Weltruhm genießen und dank neuer Medien nahezu weltumspannend präsent sind, erscheint die historische Person Ludwig van Beethoven in der öffentlichen Wahrnehmung schattenhaft. Deshalb liegt das zentrale Anliegen dieser Ausstellung mit ihren gut 250 Exponaten darin, Beethoven vor dem Panorama seiner Zeit plastisch zu porträtieren. Gerade dieser historische Rückblick führt vor Augen, wie sehr er seiner Zeit voraus war und lässt Bezüge zu unserer Gegenwart herstellen.

„Auf der einen Seite sehen wir das musikalische Genie, die Ikone, den Mythos Beethoven, auf der anderen Seite sehen wir den Menschen Beethoven mit all seinen Schwächen und Unzulänglichkeiten. Mit unserer Ausstellung Beethoven. Welt.Bürger.Musik wollen wir vor allem den Menschen Beethoven sichtbar werden lassen und seine Epoche darstellen“, fasst Patrick Schmeing, der Geschäftsführer der Bundeskunsthalle Bonn, zusammen.

Welt

Willibrord Joseph Mähler: Porträt Ludwig van Beethoven, BEETHOVEN WELT, BÜRGER, MUSIK Bundeskunsthalle Bonn, Wien Museum
Willibrord Joseph Mähler: Porträt Ludwig van Beethoven um 1804/05, Öl auf Leinwand, © Wien Museum

Welt beleuchtet die politisch-gesellschaftlichen Hintergründe um 1800 sowie die unterschiedlichen Lebenswelten am Übergang vom feudalen zum bürgerlichen Zeitalter. Damals unterlagen alle Lebensbereiche in Europa einem tiefgreifenden Wandel, der den Eintritt in die Moderne markiert.

Bürger

Bürger bezieht sich auf Beethovens Position innerhalb der sich damals rapide verändernden Gesellschaft, die zunehmend von bürgerlichen Werten geprägt wird. Im 19. Jahrhundert verlässt die Musik den exklusiven Rahmen herrschaftlicher Repräsentationsräume. Sie entwickelt ihr Leben in neuen gesellschaftlichen Zusammenhängen der prunkvollen Opern- und Konzerthäuser und wird so immer mehr zum führenden Kommunikationsmedium. In der Ausstellung werden diese neuartigen Begegnungs- und Austauschräume – wie auch Kaffeehäuser und Salons – vorgestellt. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang die Wahrnehmung Beethovens als erster „freischaffender“ Komponist.

Musik

Musik stellt Beethoven als Komponisten vor, dessen Schaffen anhand ausgewählter Schlüsselwerke sinnlich erlebbar wird, dargestellt anhand ausgewählter Schlüsselwerke wie der Symphonie Nr. 3 „Eroica“, der Klaviersonate op. 106 oder der „Missa Solemnis“. Sie markieren weniger die Zäsuren innerhalb der allgemeinen Musikgeschichte, sondern vielmehr die Wendepunkte in der Lebens- und Schaffensgeschichte Beethovens. Gleichzeitig dokumentieren sie seine künstlerische Entwicklung und belegen den richtungsweisenden Stil sowie die enorme Wirkungskraft seiner Kompositionen. Hier richtet sich das Augenmerk auch auf die Arbeitsweise des Komponisten, die anhand der Entstehungsgeschichte der „Missa Solemnis“ exemplarischen nachgezeichnet wird.

Bonn – Beruf Musiker, 1770 – 1792

Francois Rousseau: Bönn'sches Ballstück, Bundeskunsthalle Bonn,
Francois Rousseau: Bönn’sches Ballstück (Maskenball im Bonner Hoftheater mit Musikanten und Tänzern) 1754, Öl auf Leinwand, Schlösser Augustusburg und Falkenlust © UNESCO-Welterbestätte Schlösser Augustusburg und Falkenlust Brühl, Foto: Horst Gummersbach

Als Ludwig van Beethoven 1770 geboren wird, genießt Bonn den Status einer bedeutenden kurfürstlichen Residenzstadt. Die beiden letzten geistlichen Oberhäupter des Kurfürstentums Köln, insbesondere der ab 1784 amtierende Kurfürst Maximilian Franz, regieren im Geiste des aufgeklärten Absolutismus: Wer ein offizielles Amt anstrebt, sollte an der progressiven Bonner Universität studiert haben. Auch Beethoven ist hier 1789 immatrikuliert; nicht nur dort kommt er mit humanistischem Gedankengut in Berührung.

Gleichwohl ist Beethovens Berufsweg vorgezeichnet. Er entstammt einer Musikerfamilie und tritt in die Fußstapfen seines Vaters und Großvaters. Bereits als 12jähriger macht er durch gedruckte Musikwerke auf sich aufmerksam, 1784 erhält er eine Anstellung bei Hofe. Der musikbegeisterte Kurfürst erkennt das junge Talent und schickt Ludwig 1786 und noch einmal 1792 zum Studium nach Wien. Die Bonner Jahre vermitteln dem Musiker und Komponisten Beethoven entscheidende Impulse. Er genießt den Ruf eines hochbegabten Pianisten, dessen Improvisationskunst seine Zuhörer begeistert. Seine rund 50 Jugendwerke umfassen Klavierstücke, Kammermusik, Lieder, Konzerte, größere Kompositionen für Singstimmen und Orchester sowie ein Ballett.

Beethoven in Wien – Neue Horizonte, 1793 – 1801

Johann Nepomuk Hechle: Beethovens Arbeitszimmer, BEETHOVEN WELT, BÜRGER, MUSIK Bundeskunsthalle Bonn,
Johann Nepomuk Hechle: Beethovens Arbeitszimmer 1827, Tusche auf Papier, Wien Museum © Wien Museum

1794 wird das Rheinland von französischen Truppen besetzt. Die 20 Jahre dauernde „Franzosenzeit“ am Rhein endet erst mit dem Sturz Napoleons 1814. In der Zeit der napoleonischen Kriege entwickelte sich Frankreich vom Land der Revolution zum Kaiserreich und zur dominierenden politischen Macht in Europa, das sich in einem fortwährenden Kriegszustand befindet. Die Auflösung des kurfürstlichen Hofes stellt Beethovens Rückkehr nach Bonn infrage. Was als Studienaufenthalt auf Zeit geplant war, bedeutete auf lange Sicht die Verlagerung seines Lebensmittelpunkts in die habsburgische Metropole (300 Jahre Maria Theresia → …). Wien gehört damals zu den musikalischen Hauptstädten Europas. Neben seinem Studium feiert Beethoven unaufhaltsame Erfolge als Pianist und Komponist. Er gilt als begnadeter Klaviervirtuose, der von der Wiener Hocharistokratie großzügig gefördert wird. Aber auch als Komponist genießt er einen exzellenten Ruf über die Landesgrenzen hinweg. Oft bemühen sich mehrere Musikverlage gleichzeitig um die Veröffentlichungsrechte an seinen neuesten Werken:

„ich fo[r]dere und man zahlt“, schreibt Beethoven übermütig an seinen Freund Franz Gerhard Wegeler. Aber diese Erfolgssträhne hat auch ihre Schattenseite – sie offenbart sich in Beethovens beginnender Ertaubung.

Beethovens Experimentierfeld Ballett

Wien galt ab der Mitte des 18. Jahrhunderts als ein bedeutendes Ballettzentrum. Die dort wirkenden Reformer des Bühnentanzes rebellierten gegen die Erstarrung des höfischen Balletts mit seinen prachtvollen Kostümen und streng geregelten Bewegungsabläufen, die als Träger eines dramatischen Bühnengeschehens nicht geeignet waren. Das neu entwickelte autonome Handlungsballett – das „ballet en action“ – stellte eine Symbiose zwischen Musik und Körpersprache dar, die auf dem Studium der menschlichen Leidenschaften und Natürlichkeit der Gebärden beruhte. Um 1800 emanzipierte sich die Tanzkunst von einer konkreten Erzählstruktur. Das europaweit gefeierte Tänzerpaar Salvatore und Maria Viganò sprengte mit seinen aufsehenerregenden Darbietungen die Grenzen des Handlungsballetts. Sie dynamisierten die Bewegungsabläufe und erhoben die Interaktion zwischen den Tanzpartnern zum tragenden Element. Musik, Choreographie, Bühnenbild und Kostüme standen nicht mehr in Dienst einer dramatischen Handlung, sondern verschmolzen gleichberechtigt zu einer abstrakten
künstlerischen Einheit.

Beethovens Wege zum Erfolg, 1802 – 1812

Außenansicht des Kärntnertortheaters in Wien, Bundeskunsthalle Bonn, Theatermuseum Wien
Unbekannter Künstler: Außenansicht des Kärntnertortheaters in Wien um 1820, Kuperstich, koloriert © Theatermuseum Wien

Das erste Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts steht ganz im Zeichen Napoleon Bonapartes: Er überzieht Europa mit Krieg, gleichzeitig schafft er die Voraussetzungen für ein modernes Staatswesen. Sein 1804 eingeführter Code Civil, das Bürgerliche Gesetzbuch, schreibt die
Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz fest und bildet bis heute die Grundlage der französischen Rechtsprechung. Die Jahre 1802 bis 1812 stellen die wohl produktivste Phase in Beethovens Leben dar. Selten ist ein Komponist so schnell zu Ruhm und Anerkennung gelangt. Nachdem das Trauma seiner fortschreitenden Ertaubung im Herbst 1802 überwunden ist –  „es fehlte wenig, und ich endigte selbst mein Leben – nur sie die Kunst, sie hielt mich zurück […]“, schafft er in dichter Folge bedeutende Werke, darunter die Sinfonien 3 bis 8, Klavierkonzerte 3 bis 5, Sonaten für Violine, Cello und Klavier (darunter die Waldstein-Sonate, Appassionata, Les Adieux), Streichquartette und die Oper Fidelio. Auch finanziell geht es Beethoven gut. Er kann vom Verkauf seiner Werke leben und erhält zudem ab 1809 ein Arbeitstipendium. Erzherzog Rudolph sowie die Fürsten Lobkowitz und Kinsky gewähren ihm eine monatliche Leibrente, solange er keine Festanstellung erhält und in Wien bleibt. 1806 macht Beethoven seine Schwerhörigkeit öffentlich: „Kein Geheimniß sey dein nichthören mehr – auch bey der Kunst.“

Der Ruhm und sein Preis, 1813-1818

Knapp 20 Jahre lang hält der machtbewusste Feldherr und Staatsmann Napoleon Bonaparte die Welt in Atem. Nachdem er schließlich der geballten Übermacht seiner Gegner unterliegt, marschieren am 31. März 1814 die alliierten Truppen in Paris ein; Napoleon muss abdanken. Der 1814/15 tagende Wiener Kongress ordnet die Landkarte und das Machtgefüge Europas neu. Gleichzeitig ist die Hauptstadt der Habsburger Bühne glanzvoller gesellschaftlicher und kultureller Ereignisse. Beethoven ist einer der musikalischen Stars dieses bunten Reigens von Konzerten, Bällen und glanzvollen Veranstaltungen, bei denen die Elite Europas versammelt ist.

Er schreibt patriotische Huldigungsmusiken und Anlasskompositionen frei nach der Devise „die Welt ist ein König, und sie will geschmeichelt seyn“. Vor allem der sensationelle Erfolg der Schlachtensymphonie Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria bringt ihm auch finanziellen Gewinn.

Doch die Jahre nach dem Kongress gehören auch zu den bittersten in Beethovens Leben. Nach dem Tod seines Bruders beginnt ein jahrelanger Rechtsstreit um die Vormundschaft über dessen Sohn Karl, der erst 1820 zugunsten Beethovens entschieden werden wird.

Sinfonie Pastorale: Musikzimmer von Josef Maria Auchentaller

Ludwig van Beethoven: Brief an Heinrich von Struve, Bundeskunsthalle Bonn,
Ludwig van Beethoven: Brief an Heinrich von Struve, 1795

Der wachsende Stellenwert der Musik im bürgerlichen Wertekanon des 19. Jahrhunderts wirkte sich im öffentlichen wie privaten Raum aus. Wien glänzte mit großen Konzerten und Opernaufführungen. Wohlhabende Musikliebhaber leisteten sich eigene Musikzimmer, die als repräsentativer und geistiger Mittelpunkt des Hauses galten. Aber auch bei weniger begüterten Familien stand ein Klavier im Salon, und Beethovens Klaviersonaten oder Bearbeitungen größer besetzter Werke gehörten zum festen Repertoire der Amateurpianisten. In ihrer 1899 bezogenen Villa ließ die musikalisch begabte Familie Scheid ein elegantes Musikzimmer einrichten, dessen Ausstattung der Wiener Maler Josef Maria Auchentaller (1865-1949) übernahm. In seinem fünf Gemälde umfassenden Bilderzyklus interpretierte Auchentaller die einzelnen Satzthemen der sechsten Sinfonie Pastorale von Beethoven. Bei der Gestaltung orientierte er sich an den programmtischen Überschriften, die der Komponist jedem Satz vorangestellt hatte und die seine Liebe zur Natur widerspiegeln. Diese „Empfindungen“ übersetzte Auchentaller in die Malerei.

Beethoven – grenzüberschreitend, 1819-1827

Fürst Clemens von Metternich, österreichischer Diplomat und Staatskanzler, verfolgt eine Politik der Restauration, deren Ziel die Widerherstellung der alten Feudalordnung in Europa ist. Innenpolitisch gründet Metternichs Überwachungsstaat vor allem auf Polizeigewalt und einem ausgeklügelten Spitzelsystem. Liberale und Demokraten werden verfolgt.

Die Neunte Sinfonie – Uraufführung 1824

Beethoven erfreut sich einer ungebremsten schöpferischen Kraft. Neben wichtigen kammermusikalischen Werken entstehen die Neunte Sinfonie und die monumentale Missa solemnis. Doch gegenüber seinen früheren Jahren verlangsamt sich sein Arbeitstempo. Er benötigt nun Jahre, um seine Kompositionen fertigzustellen. Gleichzeitig wachsen seine Skizzenarbeit und die Dimension seiner Werke nimmt in Komplexität, Besetzung und Aufführungslänge bis dato ungeahnte Ausmaße an. Ludwig van Beethoven ist eine internationale Berühmtheit und gilt als das bedeutendste europäische Musikgenie. Andererseits ist er schwer krank und nahezu taub, weshalb er sich immer mehr zurückzieht. Die Berichte über seine äußerliche Verwahrlosung halten die zahlreichen Besucher aus dem In- und Ausland aber nicht davon ab, bei Beethoven vorzusprechen. Sein Tod am 26. März 1827 wird international betrauert, der Verkauf seines musikalischen Nachlasses im November 1827 erregt großes mediales Interesse.

Die Neunte Sinfonie in d-Moll op. 125, 1824, ist die letzte vollendete Sinfonie des Komponisten Ludwig van Beethoven. Als Text wählte Beethoven das Gedicht An die Freude von Friedrich Schiller. Freude! schöner Götterfunken Tochter aus Elysium…

Beethovenfries von Gustav Klimt

Der Beethovenfries von Gustav Klimt, Art On Screen - News - [AOS] Magazine
Gustav Klimt, Beethovenfries, Detail rechte Wand (Poesie), Secession 2013, Foto: Oliver Ottenschläger
Der Beethovenfries entstand für die XIV. Ausstellung der österreichischen Künstlervereinigung Secession, die 1902 in Wien stattfand. Sie war als eine Hommage an Ludwig van Beethoven konzipiert und vereinte die einzelnen Künste Architektur, Malerei, Skulptur und Musik zu einer thematischen Einheit. Das Zusammenspiel von Raumgestaltung, Wandmalereien und Skulptur folgte dem Ideal des „Gesamtkunstwerks“. Das Thema des monumentalen Frieses bezieht sich auf Richard Wagners Interpretation der Neunten Sinfonie Beethovens. Die drei bemalten Wände bilden – beginnend an der linken Seitenwand – eine zusammenhängende Erzählung, die die Sehnsucht der Menschen nach dem Glück schildert. Neuartig sind die flächenhafte Isolierung der menschlichen Gestalt, die inhaltbetonende Funktion der Linie sowie die dominierende Rolle der Ornamentik. Der Beethovenfries zählt heute zu den Hauptwerken Gustav Klimts (1862-1918) und gilt als einer der Höhepunkte des Wiener Jugendstils. Beethovenfries – Monlight Sonata by Ludwig van Beethoven:

Publikation & Ticket Service

Bundeskunsthalle Bonn →… Beethoven. Welt.Bürger.Musik – ein neuer Blick auf Beethovens Lebensstationen, Freundschaften und Sichtweisen, in Verbindung gebracht mit seinen musikalischen Werken, lassen das Genie lebendig werden. Herausgegeben von: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn, und dem Beethoven-Haus Bonn. Aktuelle Ausstellungen und Konzerte zu Ludwig van Beethoven in Österreich, Deutschland und der Schweiz finden Sie im Art On Screen – Event Kalender. Tickets für aktuelle Ausstellungen & Events können Sie einfach und bequem hier online bestellen → …

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