Schlagwort-Archive: Mordillo

Die witzige, dynamische und ausdrucksstarke Bildsprache der Michaela „S“ nun auch bei Art On Screen…

Michaela Stockhammer. Malt, Zeichnet. Illustriert. | Art On Screen
Michaela Stockhammer. Malt, Zeichnet. Illustriert. | Art On Screen

Die figurativen, parodistischen Zeichnungen von Michaela Stockhammer entstehen mit schwarzer Tinte, teilweise Acryl und stets mit starkem Ausdruck und Dynamik die mit „viel Muse gemalt werden wollen.“

Die Figuren auf ihren Werken haben meist keine Mimik- dennoch kann der Betrachter die Bildsprache klar erkennen. Zu den Tintenzeichnungen entstehen oft eigene Texte.

[Zitat, Michaela Stockahmmer]: „Malen ist ein Bedürfnis.  Dem Werk Ausdruck zu  verschaffen eine Kunst.“                  

Konträr zu ihren „Vintage“  Zeichnungen arbeitet sie gerne an abwechslungsreichen, auch großformatigen  Acryl-Werken und Schütt-Bildern. Inspiriert vor allem vom Menschen.  Von Literatur,  Musik und Design. Selbst sieht sie sich als einen  bodenständigen Menschen, facettenreich und fantasievoll, der davon überzeugt ist das Kunst, die beeindruckt- positives  bewegen kann!

Ein schöpferisches Talent zu besitzen, ist ein kostbares Geschenk!        Egal mit welcher Emotion man gerade schöpferisch tätig ist. Gut gelaunt- in einem Glücksmoment, oder auch mal in einem Tiefpunkt. Details zum künstlerischen Schaffen…

Mordillo liebt den Sport! 100 Originalcartoons im Karikaturmuseum Krems

Das Karikaturmuseum Krems, einziges Haus für Karikatur, Satire, Comic und Cartoon in Österreich, präsentiert mit MORDILLO erstmals mit über 100 Originalcartoons aus dem Privatbesitz des Zeichenstars und zahlreichem dokumentarischem Material, wie historischen Fotos den erfolgreichen argentinischen Künstler mit seinem farbenfrohen Universum in Österreich.

Guillermo Mordillo ist seit über 40 Jahren für seine strahlend weißen Knollennasenfiguren, farbenfrohen skurrilen Tiere und fantastischen Fabelwesen weltbekannt. In nur einem Bild erzählt er ganze Geschichten voller Humor und kritischem Hintersinn, der sich oft erst auf den zweiten Blick offenbart. Die Inspiration zu seinen Sujets erhält er im Alltag, indem er Menschen in Alltagssituationen, Gebäude und scheinbar Unsichtbares fotografisch festhält. Seine Protagonist(inn)en geraten in alle möglichen und unmöglichen Situationen, für die sie mit viel Witz und Schläue absurde und zugleich ganz logische Lösungen finden. Seine Figuren, so meint der Künstler, sind nicht besonders mutig oder naiv, sie sind nur nicht bereit, Bestehendes einfach hinzunehmen. [Quelle: Karikaturmuseum Krems]

Sport, Liebe und Leidenschaft!

„Ich denke, man sollte jedem Menschen Gelegenheit geben, sich in Shorts zu werfen, zu laufen und richtig zu schwitzen. Mit dem einzigen Ziel, den Ball ins Netz zu bekommen. Das ist die Seite, die mich am Sport interessiert: die Eroberung des Unnützen.“ (Zitat: Mordillo)

„Nachdem Gott die Welt erschaffen hatte, schuf er Mann und Frau. Um das Ganze vor dem Untergang zu bewahren, erfand er den Humor.“ (Zitat: Mordillo) Lust auf mehr MORDILLO ? …

Guillermo Mordillo über Liebe, Leidenschaft, Politik und Kritik an der Gesellschaft im Karikaturmuseum Krems

Mordillo eröffnet den Betrachtern die Möglichkeit, die eigene Welt mit anderen Augen zu sehen, Undenkbares zu denken und vor allem zu lachen – auch über sich selbst. Der Meister des Humors ohne Worte kommt ohne Sprache aus, seine Bildsprache kann auf der ganzen Welt von allen Bevölkerungsschichten und Altersstufen verstanden werden. Seine Figuren sprechen über die Augen, die, so der Künstler, ihre Seele widerspiegeln. Mit wenigen Strichen variiert er zwischen Langeweile, Entsetzen und Verzücken.

Viele von Mordillos Cartoons regen zum Nachdenken an – auch über politische Themen. Ein Motiv, dem sich der Künstler schon früh, zunächst in Schwarz-Weiß, widmete, ist die amerikanische Freiheitsstatue. Ein bekannter Cartoon zeigt einen Mann, der dem amerikanischen Freiheitssymbol typische Häftlingsstreifen malt. Vor dem Hintergrund, dass die USA eine der weltweit höchsten Gefangenenraten haben, besitzt dieses Sujet auch heute noch eine große politische Sprengkraft. Ein anderes Bild, auf dem ein Mann seinem Haus inmitten einer grauen, eintönigen Häuserlandschaft eine individuelle Note verleihen möchte, gilt heute als eines der politischsten Werke Mordillos und wird für Friedensaktionen von Amnesty International eingesetzt. Der Zeichner hatte das Bild vor allem als tragisch-komischen Appell für künstlerische Freiheit und Individualität angelegt. Auf einer Ausstellungstournee in China offenbarte sich seine hohe Brisanz. Dort wurde das Werk komplett missverstanden und nur lakonisch angemerkt: Geschieht ihm recht, warum musste er auch aus der Reihe tanzen! (Quelle: Karikaturmuseeum Krems)