Kurzmitteilung

Die Ausstellung „Maria Theresia“ im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek

Die Ausstellung „Maria Theresia“ im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek präsentiert Habsburgs mächtigste Frau in 16 thematischen Stationen. Über 160 Bilder, Druckwerke und Handschriften stellen sie in ihren unterschiedlichsten Facetten dar. Ihre politischen Erfolge und Reformen kommen dabei ebenso zur Sprache wie ihre Krisen und Kriege, ihre Rolle als strenggläubige Katholikin, Ehefrau, Mutter und Sängerin. Darüber hinaus dokumentiert die Schau auch den Mythos Maria Theresia, der sich nach ihrem Tod 1780 in zahlreichen Denkmälern, Theaterstücken und Filmen zeigt. Einige der Ausstellungsobjekte sind erstmals öffentlich zu sehen, so auch das prachtvolle Erbhuldigungswerk, das nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Aktion umfassend restauriert werden konnte.  17. 2 –  5. 6. 2017 im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek.

 Josefsplatz 1, 1010 Wien

Markus Prachensky

Strahlend, dynamisch und kontrastreich tanzen die Pinselstriche von Markus Prachensky (1932 – 2011) durch dessen umfassendes Werk. Formal zwischen wilder Geste und ruhiger Komposition pendelnd, sind seine Arbeiten energiegeladen und gleichzeitig meditativ. Seit den 1950er-Jahren in der heimischen Kunstszene fest verankert, zählt Prachensky heute zu den international renommiertesten österreichischen Künstlern. Mit einer Hommage zu seinem 85. Geburtstag vereint die Albertina prominente Arbeiten der eigenen Sammlung mit noch nie gezeigten Werken aus dem umfangreichen Nachlass des Künstlers. Präsentiert wird auch die großzügige Schenkung von vier wichtigen Gemälden – Schlüsselwerke in seinem Schaffen – und eine Reihe an hervorragenden Zeichnungen.  Markus PrachenskyEine Hommage bis 9. März 2017 [Albertina]

jean dubuffets art brut.! die anfänge seiner sammlung …

Eine Ausstellung der Collection de l’Art Brut, Lausanne. Die echte Kunst ist stets dort, wo man sie nicht erwartet! [Jean Dubuffet]

Art On Screen - News - [AOS] Magazine
Jean Dubuffet, rue de Vaugirard, ca 1946 Foto © J. Cordier/Archives Fondation Dubuffet, Paris
Jean Dubuffet war einer der ideenreichsten Köpfe in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Mitte der 1940er Jahre hatte er genug von der etablierten Kunst und machte sich auf die Suche nach einem neuen Kunstbegriff: frei, unbeeinflusst, antiintellektuell und roh – also „brut“ sollte diese Kunst sein. Und Dubuffet fand sie tatsächlich an ungewöhnlichen Orten: Auf der Straße, in Gefängnissen, in der Volks- und Stammeskunst oder in psychiatrischen Kliniken in- und außerhalb Europas. Diese Kunst sollte Dubuffets Grundlage für den von ihm entwickelten Begriff Art Brut werden. Das museum gugging zeigt bis zum 2. Juli 2017,  168 Arbeiten aus Dubuffets berühmt gewordener Sammlung, deren Grundstein er in den Jahren zwischen 1945 und 1949 legte. In dieser Sammlung befinden sich Werke renommierter KünstlerInnen wie Aloïse Corbaz, Adolf Wölfli, Auguste Forestier und vielen anderen bekannten, aber auch anonymen KünstlerInnen. Sie sind in dieser historischen Ausstellung versammelt, die erstmals im Herbst 1949 in der Galerie René Drouin unter dem Titel „L’Art Brut“ in Paris gezeigt wurde. Diese Arbeiten bilden heute den Urkern der Collection de l’Art Brut in Lausanne, die diese Schau anlässlich ihres 40jährigen Bestehens zusammenstellte. [Museem Gugging]

MICHELANGELOS Sixtinische Kapelle in Wien

Die „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci, Albrecht Dürers „Feldhase“ oder Michelangelos „David“ zählen zu den herausragendsten Schöpfungen der Bildnerischen Kunst.

Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Bildausschnitt  – Ausstellung Prae Vis © Erich Lessing Expotainment
Michelangelos Wunder der Sixtinische Kapelle mit eigenen Augen sehen! Nach der Welt-Premiere im letzten Jahr in Montreal / Kanada gastiert jetzt die Ausstellung erstmalig in Europa und als idealer Ort für Michelangelos Werk wurde die Votiv-Kirche in Wien gewählt. Mit 82m x 28m hat die Votiv-Kirche die doppelte Größe der Sixtinischen Kapelle (40 x 24 M) und bietet den notwendigen sakralen Rahmen für Michelangelos Vorstellungen über die Geschichte der Schöpfung bis zur Sintflut und den Vorvätern Christi.

Die hochwertigen Photographien der restaurierten Fresken, welche als Vorlage für diese phänomenale Ausstellung dienen, stammen aus dem umfangreichen Bildarchiv von Erich Lessing. Geboren 1923 in Wien, zählt Erich Lessing zu den weltweit bekanntesten und angesehensten Photographen (seit 1951 Mitglied bei Magnum Photos). Mit der Großformat-Farbphotographie wandte sich Lessing, der im Laufe seiner Karriere zahlreiche politisch und sozial prägende Momente (z. B. den österreichischen Staatsvertrag) dokumentierte, ab den 60er Jahren zunehmend der Kunst- und Museums-Photographie zu. Er photographierte tausende Kunstwerke in Museen und suchte Orte von historischer und archäologischer Bedeutung auf. Seine Arbeit erschien in mehr als 60 Kunstbüchern in internationalen Verlagen.

Zu sehen bis zum 4. Dezember 2016, täglich von 10-18 Uhr, Votivkirche in Wien 9, Rooseveltplatz [Sixtinische Kapelle in Wien]

Dauer einer Begegnung – Stoss im Himmel

Das Atelier für zeitgenössischen Schmuck Stossimhimmel feiert 20-jähriges Jubiläum: Ausstellung und Eröffnungsfest des Künstlerinnen-Kollektivs am 20. Oktober in Wien. 

Art On Screen - Stoss im Himmel_schmuck_141Stossimhimmel steht für unverwechselbaren künstlerischen Schmuck aus der Wiener Werkstatt des gleichnamigen Kollektivs, das auch international längst ein Begriff ist. Caroline Ertl, Lena Grabher, Michelle Kraemer, Izabella Petrut, Astrid Siber, Eva Tesarik, Heike Wanner und Kamilla Wróbel feiern die 20-jährige Dauer ihrer Gemeinschaft und laden zu Ausstellung mit Eröffnungsfest ins Atelier im ersten Wiener Bezirk. 20 Jahre gemeinsam zu arbeiten, verfeinert soziale Kompetenzen und beeinflusst die künstlerische Entwicklung; es braucht Umsicht, Glück und Engagement. „Dauer einer Bewegung“ ist daher Titel der Jubiläumsausstellung, die bis 31. Dezember zu sehen ist.

Eröffnungsfest Donnerstag, 20. Oktober 2016, ab 18 Uhr. Eintritt frei. Ausstellungsdauer: 20. Oktober – 31. Dezember 2016. Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 12-18 Uhr Stoß im Himmel 3, 1010 Wien [STOSSIMHIMMEL]