Kurzmitteilung

Sonderausstellung – Swiss Pop Art

Die Sonderausstellung Swiss Pop Art (7.5. – 1.10.2017) zeigt erstmals einen umfassenden Überblick über die Pop Art in der Schweiz. Die Pop Art gilt als eine der wichtigsten internationalen Strömungen der Nachkriegszeit. Ausgehend von Grossbritannien und den USA hat sie sich in den 1960er-Jahren rund um den Globus durchgesetzt. Auch für die Schweizer Kunstschaffenden war sie von Bedeutung. Beeindruckt von den provokativen Bildinhalten und den neuen Tendenzen schufen sie zwischen 1962 und 1972 Werke, die sich zwar an die internationalen Vorbilder anlehnen, jedoch auch eine eigene künstlerische Sprache sprechen. Diesen spezifisch schweizerischen Formen und Tendenzen der Pop Art in der Deutschschweiz, im Tessin und in der Romandie widmet das Aargauer Kunsthaus nun eine gross angelegte Schau, welche über die bildende Kunst hinaus auch die Schnittstellen zur Kunst im öffentlichen Raum, zu Fotografie, Musik und Design beleuchtet. Swiss Pop Art vereint rund 270 Gemälde, Papierarbeiten, Skulpturen, Filme und Objekte von 50 Kunstschaffenden. Die Werke stammen aus dem Besitz der Kunstschaffenden, aus diversen Museums- und Privatsammlungen und aus der Sammlung des Aargauer Kunsthauses.

Gerhard Richter – Neue Bilder

[…] Seit über 50 Jahren ar­beit­et Ger­hard Richter an der fulminanten Erneuerung der Malerei. Das weit aus­fäch­ernde Œuvre des vielleicht bekanntesten Künstlers unserer Zeit fasziniert durch das Spannungsverhältnis von Figuration und Abstraktion, von Bedeutung und Banalität. Im Werk Gerhard Richters, der am 9. Februar 1932 in Dresden geboren ist und seit 1983 in Köln lebt, dominieren seit den späten 1970er Jahren seine abstrakten Bilder. Anlässlich des 85. Geburtstages von Gerhard Richter am 9. Februar 2017 stellte das Museum Ludwig in Köln (9.2.-1.5.2017) erstmals 26 abstrakte Bilder vor, die alle im letzten Jahr entstanden. Leuchtende Farbigkeit und differenzierte, vielschichtige Kompositionen kennzeichnen die neuen Bilder, die meist auf Leinwand in ganz verschiedenen Formaten gemalt sind. Mit Pinsel, Spachtel, Rakel und Messer bearbeitet der Künstler die in mehreren Schichten aus Ölfarbe aufgebauten Bilder; seine lange Erfahrung – auch in der Einbeziehung des Zufalls in den Entstehungsprozess – führt zu detailr­eichen und äußerst komplexen Kompositionen. Der Zweifel an der Darstellbarkeit von Realität und die Frage nach der Bedeutung des gemalten Bildes liegen Richters Schaffen zugrunde. [Museum Ludwig Köln]

Sommernachtskonzert Schönbrunn der Wiener Philharmoniker

Am 25.05.2017 findet das alljährliche Sommernachtskonzert Schönbrunn der Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Christoph Eschenbach statt.

Art On Screen - News - [AOS] Magazine
Renee Fleming © Decca-Timothy White
Die Gesangssolistin des Abends ist Renée Fleming. Das diesjährige Programm steht unter dem Motto Märchen und Mythen und widmet sich ausgewählten Werken aus dem Konzert-, Opern-, Ballett- und Liedrepertoire bis hin zur populären Filmmusik aus Harry Potter. Heuer wird erstmalig die Bühne vor der wunderschönen Kulisse des Schönbrunner Schlosses aufgebaut. Durch die geänderte Bühnenposition ergeben sich für das Publikum neue Zugangswege, die ausschließlich über das Hietzinger oder das Meidlinger Tor führen. Erstmalig steht auch den Besuchern ab 12:00 Uhr eine gastronomische Betreuung am gesamten Veranstaltungsgelände zur Verfügung. Eine begrenzte Anzahl an Sitzplatzkarten für das Sommernachtskonzert wird bei Öffnung des Veranstaltungsgeländes am Konzerttag um 17 Uhr bei den Sternbecken auf der Hietzinger Seite und Meidlinger Seite ausgegeben. Es gilt das first come, first serve-Prinzip. Durch eine Kooperation mit WienTourismus werden Kulturpicknicks und Public Singscreen des Sommernachtskonzerts in Barcelona, Warschau, Peking und Seoul stattfinden. [Wiener Philharmoniker]

Ausführliche Informationen zum Sommernachtskonzert →

Max Pechstein. Künstler der Moderne (1881-1955)

Mit der Ausstellung Max Pechstein. Künstler der Moderne präsentiert das Bucerius Kunst Forum vom 20. Mai bis 3. September 2017 erstmals das Schaffen des deutschen Expressionisten in einer Einzelschau in Hamburg. Sie würdigt den Künstler Max Pechstein (1881-1955) als wegweisenden Vertreter der Moderne und lässt sein vielschichtiges Werk vor dem Hintergrund verschiedener biografischer und geografischer Schwerpunkte neu aufleben.  Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2,  Hamburg.

Die Ausstellung „Maria Theresia“ im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek

Die Ausstellung „Maria Theresia“ im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek präsentiert Habsburgs mächtigste Frau in 16 thematischen Stationen. Über 160 Bilder, Druckwerke und Handschriften stellen sie in ihren unterschiedlichsten Facetten dar. Ihre politischen Erfolge und Reformen kommen dabei ebenso zur Sprache wie ihre Krisen und Kriege, ihre Rolle als strenggläubige Katholikin, Ehefrau, Mutter und Sängerin. Darüber hinaus dokumentiert die Schau auch den Mythos Maria Theresia, der sich nach ihrem Tod 1780 in zahlreichen Denkmälern, Theaterstücken und Filmen zeigt. Einige der Ausstellungsobjekte sind erstmals öffentlich zu sehen, so auch das prachtvolle Erbhuldigungswerk, das nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Aktion umfassend restauriert werden konnte.  17. 2 –  5. 6. 2017 im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek.

 Josefsplatz 1, 1010 Wien