Schlagwort-Archive: Andy Warhol

Andy Warhol, Marilyn, 1967

„Unvollkommenheit ist Schönheit, Wahnsinn ist Genialität und es ist besser, absolut lächerlich zu sein, als total langweilig.“ [Zitat: Marilyn Monroe]

Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Andy Warhol, Marilyn, 1967, LENTOS Kunstmuseum Linz © Bildrecht Wien, 2016

Andy Warhol – (1928-1987)

„Don’t think about making art, just get it done. Let everyone else decide if it’s good or bad, whether they love it or hate it. While they are deciding, make even more art.“ [Andy Warhol]  

Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Andy Warhol, 190×190 cm, Acrylic On Canvas, 2013, © Voka

LENTOS Kunstmuseum Linz

Das 2003 eröffnete LENTOS Kunstmuseum Linz zählt zu den bedeutendsten Museen moderner und zeitgenössischer Kunst in Österreich.

Art On Screen - News - [AOS] Magazine
© Engelhardt Sellin – Lentos Kunstmuseum Linz
Mit einem klaren, schlüssigen Bau der Spitzenklasse, geschaffen von den Zürcher Architekten Weber & Hofer hat Linz seit 2003 ein Kunstmuseum von internationalem Rang erhalten. Das in seiner Schlichtheit bestechende und dabei die Stadtsilhouette
konturierende Museum ist mit der nächtlichen Beleuchtung seiner Glashülle bereits zum Linzer Wahrzeichen geworden. Großzügig dimensionierte Tageslichträume im Obergeschoss gewährleisten auf 2.500 m² ideale Ausstellungsbedingungen, so auch die Ausstellungshalle – der größte Museumsraum Österreichs. Zentral begehbar, sind im Untergeschoss Grafik und Medienkunst beherbergt. Foyer und Shop, ein Auditorium mit 250 Sitzplätzen, den flexibel gestaltbaren Raum für Kunstvermittlung – das Donauatelier – sowie die Bibliothek ergänzen wichtige öffentliche Bereiche, zu denen auch das beliebte Café-Restaurant mit seiner Donau-Panoramaterrasse zählt.

Die Sammlung – eine Geschichte mit Zukunft

Art On Screen - News - [AOS] Magazine
Helnwein Gottfried, The Golden Age 2 (Marilyn Manson als „weißer Mickey“) digitaler Pigmentdruck auf Vinyl, Auflage: 5, 300 x 195 cm, 2003 LENTOS Kunstmuseum Linz © Bildrecht Wien, 2016
Aufbauend auf der Sammlung des Berliner Kunsthändlers Wolfgang Gurlitt (1888–1965) wurde der Bestand seit 1953 reichhaltig erweitert. Die Sammlung besteht aus rund 1.700 Werken der Malerei, Skulptur und Objektkunst sowie aus mehr als 10.000 Arbeiten auf Papier, darunter 1.000 Fotografien. Die Sammlung wurde im Laufe der Jahre stetig erweitert. Heute liegt der Schwerpunkt auf aktueller österreichischer Kunst. Ermöglicht wird diese Erweiterung der Sammlung nicht zuletzt durch Schenkungen sowie durch regelmäßige Stiftungen der ‚Freunde des Kunstmuseums’.

Das Ausstellungsprogramm – neue Zugänge zur Kunst

Art On Screen - News - [AOS] Magazine
Gustav Klimt, Frauenkopf, 1917, © LENTOS Kunstmuseum Linz
Das Ausstellungsprogramm des Museeums versteht sich als ein bewusstes Zusammenspiel zwischen der permanenten Sammlungspräsentation seiner historischen Bestände und der temporären Präsentation aktueller Ausstellungen. Die Sonderausstellungen sind den vielfältigen Themen und Epochen der Kunst sowie einzelnen KünstlerInnen gewidmet. Berücksichtigt werden dabei sowohl österreichische Standpunkte als auch internationale Entwicklungen in der Gegenwartskunst – und damit der zum Teil interdisziplinäre Einfluss sehr verschiedener Kunstsparten.  Präsentiert werden Werke von Herbert Bayer, VALIE EXPORT, Asta Gröting (ab März 2016), Gottfried Helnwein, Gustav Klimt, Jiri Kolár, Maria Lassnig, Gabriele Münter, Egon Schiele, Andy Warhol und vielen anderen.

LENTOS Kunstmuseum Linz, Ernst-Koref-Promenade 1, 4020 Linz. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr, Donnerstag 10–21 Uhr, Montag geschlossen (ausgenommen an Feiertagen).

Spontanrealismus & The Masterpiece Connection by Voka

„Die Betrachter sollen Freude beim Anblick meiner Bilder haben. Ich bin ein lebensbejahender Mensch und möchte mit meiner Kunst positive Emotionen wecken“, sagt er selbst und ergänzt weiter „täglich werden wir mit Katastrophen und Schreckensmeldungen konfrontiert, dabei hat unser Dasein auch wundervolle und positive Seiten. Ich möchte den Leuten zeigen: Das Leben ist schön!“

Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Voka © Christian Prenner
1965 geboren, lebt und arbeitet VOKA in Puchberg am Schneeberg/Nö. Als Markenzeichen für seine Kunst prägte er den Begriff „Spontanrealismus“, unter dem er die wiederentdeckte Ernsthaftigkeit in der zeitgenössischen Kunst verstanden wissen will. Mit einem unverwechselbaren Malstil, der sich aus der Dynamik des Augenblickes entwickelt, vermittelt er traditionelle, in der Kunst gültige Werte in einer neuen, dem Zeitgeist entsprechenden Interpretation. Seine Bilder finden Sammler rund um den Globus, wurden unter anderem bereits in Florida, England, Moskau und der EU gezeigt und auf internationalen Kunstauktionen versteigert. Neben seiner Tätigkeit als Künstler ist VOKA an der Kunstakademie Bad Reichenhall /Deutschland und an der Akademie Kolbermoor in München/Deutschland tätig.

SPONTANREALISMUS

Spontanrealismus & The Masterpiece Connection by Voka weiterlesen

Jim Dine. I never look away…

Die Albertina zeigt 60 faszinierende Selbstporträts von Jim Dine – eine repräsentative Auswahl der großzügigen Schenkung des achtzigjährigen Künstlers, die Dine facettenreich präsentiert.

Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Jim Dine Ohne Titel, 2003 © Albertina, Wien 2016 Jim Dine, ARS, NY, Bildrecht, Wien
Die Werkgruppe der Selbstbildnisse erlaubt einen eigenständigen, intensiven und überraschenden Dialog mit Künstler und Werk. Dine experimentiert mit vielseitigen Techniken und Materialien und thematisiert dabei Jugend und Alter, Intimität und Extraversion sowie Serialität und Kreativität auf dem Papier. Seine Selbstporträts ermöglichen neue Einblicke in ein Schaffen, das man schon zu kennen glaubte. Jim Dine zählt neben Andy Warhol und Roy Lichtenstein – missverständlicherweise – zu den gefeierten Stars der amerikanischen Pop Art. 1958 in New York angekommen, wurde er rasch Teil der dortigen, innovativen und dynamischen Kunstwelt. Seine damalige – oberflächlich betrachtet – gegenstandsbezogene Kunst führte dazu, dass der Künstler mit Andy Warhol, Wayne Thiebaud und Roy Lichtenstein zu den Mitbegründern der amerikanischen Popart der 1960er-Jahre gezählt wurde, wodurch die subjektive Dimension seiner Kunst zunächst verstellt war.

Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Jim Dine, Dine mit 80 in Paris 2, 2015–2016, Albertina, Wien © 2016 Jim Dine, ARS, NY, Bildrecht, Wien
Die damals entstandenen, gegenständlichen Motive wie Bademäntel, Herzen, Werkzeuge oder Stiefel sind vor allem als Platzhalter seiner selbst zu interpretieren, als „Vokabular seiner Gefühle“, wie Dine es selbst erklärt. Die Beschäftigung mit der eigenen Person zieht sich wie ein roter Faden durch sein umfassendes und vielseitiges Oeuvre. Schon als Kind übt der Spiegel auf den Künstler, der 1935 in Cincinnati, Ohio, geboren wurde, eine eigene Faszination aus. Diese wird zur Grundlage für eine intensive Beschäftigung mit dem Selbstbildnis als einem immer wiederkehrenden Motiv. Ab den 1970er-Jahren taucht dieses wieder in seinen Arbeiten auf und bleibt bis heute als Motiv der künstlerischen Selbstreflexion ganz wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit. Dine beschäftigt schon immer das Subjektive, das Innerste. Fast zu jeder Zeit ist ein Selbstporträt in Arbeit. Das Selbstbildnis erlaubt dem Künstler, mit sich selbst als Modell, frei und unabhängig von anderen, sich vollkommen seinem Hauptanliegen zu widmen, nämlich ein gutes Kunstwerk zu schaffen und gleichzeitig seinem Verständnis von seinem Ich Raum zu geben. Jim Dine. I never look away… weiterlesen