Andy Warhol Biografie – Lebenslauf und Werke der Pop Art Ikone

Andrew Warhola, 1928-1987

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Andy Warhol: Brillo Box, 1964, Lehmbruck Museum, Duisburg © 2019 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc., Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York

Andy Warhol Biografie – Lebenslauf und Werke der Pop Art Ikone. Am 6. August 1928 wird Andrew Warhola als dritter Sohn einer armen slowakischen Einwandererfamilie in Pittsburgh, Pennsylvania, geboren. Hochkultur oder Massengeschmack, Konsumgüter oder Kunstwerke: Für Warhol gab es diese Unterschiede nicht. Er riss die Mauern zwischen „high“ und „low“ ein und schuf ein neues Verständnis von Kunst und Künstlertum.

Andy Warhol Biografie – Lebenslauf der Pop Art Ikone

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Andy Warhol: Silver Liz, 1963, Sammlung Froehlich, Stuttgart © 2019 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc., Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York. Foto: Sammlung Froehlich, Stuttgart

Am 6. August 1928 wird Andrew Warhola als dritter Sohn einer armen slowakischen Einwandererfamilie in Pittsburgh, Pennsylvania, geboren. 1936 leidet der Achtjährige an Chorea minor, die ihn zunächst zehn Wochen und in den nächsten zwei Jahren immer wieder ans Bett fesselt. In dieser Zeit verschlingt er Comics, Hochglanzmagazine sowie Fernsehserien und entwickelt seine Leidenschaft fürs Zeichnen. 1942 stirbt sein in den Kohleminen der Stahlstadt arbeitender Vater, weil er auf einer Baustelle vergiftetes Wasser getrunken hat. Die von der Versicherung gezahlte Entschädigungssumme ermöglicht Warhol sein Studium zum Werbegrafiker an der Carnegie Tech, Pittsburgh, das er 1945 beginnt. 1949 schließt er es ab und zieht nach New York. Er macht sich als Andy Warhol einen Namen als Werbegrafiker, zeichnet von 1953 bis 1959 hauptsächlich Damenschuhe, illustriert Beiträge für Zeitschriften und entwirft Grußkarten und Werbegeschenke.

Warhol – Der bestbezahlte Werbegrafiker

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Andy Warhol: Mercedes-Benz 300 SL Coupé (1954), 1986, Daimler Art Collection, Stuttgart/Berlin © 2019 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc.,
Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York

1960 ist er der bestbezahlte Werbegrafiker der Stadt. 1961 rät ihm die Galeristin und Autorin Muriel Roberta Lator, die Campbell’s Soup Cans zu malen, die er in seiner ersten Einzelausstellung in der Ferus Gallery in Los Angeles im Jahr darauf zeigt. 1962 gründet Warhol die erste Produktionsstätte namens Factory, in der exzessiv fotografiert, gedruckt, gemalt, gefilmt und gefeiert wird. In der zweiten, der Silver Factory, die schließlich Kultstatus erlangt, arbeiten er und seine Entourage von 1964 bis 1968. In dieser Zeit entstehen experimentelle Filmarbeiten sowie das Album The Velvet Underground & Nico, für dessen Cover er den Siebdruck der ebenso berühmt gewordenen Banane anfertigt. Am 3. Juni 1968 wird Warhol in den neuen Räumlichkeiten der dritten und letzten Factory von der feministischen Autorin und Schauspielerin Valerie Solanas angeschossen. Das kurz darauf bezogene Atelier ist kein Ort der Partys und Drogenexzesse mehr. Diese verlegt Warhol in den frühen 1970er Jahren in den exklusiven Club Studio 54. Als Stammgast trifft er dort die Prominenz, die ihn und seine Kunst sein Leben lang begleitet. 1974 eröffnet er das Office. Die Bürozentrale des mittlerweile zur Marke gewordenen Warhol ist Hauptsitz der Andy Warhol Enterprises. Am 22. Februar 1987 stirbt Warhol im Alter von 58 Jahren in einem New Yorker Krankenhaus an einem Herzinfarkt nach einer Gallenblasenoperation.

Andy Warhol – Silver Liz

Warhol malte „Silver Liz“ das Porträt von der Hollywood-Diva Liz Taylor 1963, dem Jahr, in dem Liz Taylor die erste Filmschauspielerin wurde, der für eine Rolle eine Million Dollar Gage gezahlt wurde.

Andy Warhol, Silver Liz, Ausstellung AMERIKA, DISNEY, ROCKWELL, POLLOCK, WARHOL
Andy Warhol: Silver Liz, 1963, Sammlung Froehlich, Stuttgart © 2019 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc., Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York. Foto: Sammlung Froehlich, Stuttgart

 

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