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Magritte – der Magier der verrätselten Bilder

Der Maler René Magritte (1898–1967) ist ein Magier der verrätselten Bilder.

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René Magritte, La Lampe philosophique, 1936, Öl auf Leinwand, 46 x 55 cm, Privatsammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Magritte sah sich nicht als Künstler, sondern vielmehr als denkender Mensch, der seine Gedanken durch die Malerei vermittelt. Ein Leben lang beschäftigte es ihn, der Malerei eine der Sprache gleichrangige Bedeutung zu verleihen. Seine Neugier und die Nähe zu großen zeitgenössischen Philosophen, etwa zu Michel Foucault, führten ihn zu einem bemerkenswerten Schaffen, zu einer Verfremdung der Welt, die auf einzigartige Weise akkurate, meisterhafte Malerei mit konzeptuellem Denken verbindet. Die Ausstellung beleuchtet in fünf Kapiteln Magrittes Auseinandersetzung mit der Philosophie. Seine Wort-Bilder reflektieren seine grundsätzlichen Überlegungen zum Verhältnis von Bild und Sprache, weitere zentrale Bildformeln befassen sich mit den Legenden und Mythen der Erfindung und der Definition der Malerei. Die quasi wissenschaftliche Methode, der er in seiner Malerei folgte, bezeugt seinen Argwohn gegenüber einfachen Antworten und einem simplen Realismus. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert Magrittes meisterhafte Bilderrätsel der 1920er- bis 1960er-Jahre, wie etwa das emblematische Selbstbildnis La Lampe philosophique (Die philosophische Lampe) (1936), La Condition Humaine (So lebt der Mensch) (1948), Les Mémoires d’un Saint (Die Erinnerungen eines Heiligen) (1960), Le Beau Monde (Schöne Welt) (1962) oder L’Heureux Donateur (Der glückliche Stifter) (1966). Magritte – der Magier der verrätselten Bilder weiterlesen

Flordalí II (Flora Dalinea) – Salvador Dalí

Dalí Museum Berlin, weiterlesen  →

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Flordalí II (Flora Dalinea) – Salvador Dalí und „Dalí – Die Ausstellung am Potsdamer Platz“

Dagmar Renée Ritter – Dark Art

[Ungeschminkt]… Dunkel war ich immer und es wird immer dunkler, man muss sich ja weiter entwickeln.

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Rocker Rabbit – Dagmar Renée Ritter
Ich war schon als Kind ein „Goth“ in weiterem Sinne, als weder die Welt noch ich selbst wussten was das ist! Damals wie heute finde ich eben einen Totenschädel schöner als einen Blumenstrauß. Die Bilder die bisher von mir bei Art On Screen gezeigt wurden, zeichneten ein eher liebliches Erscheinungsbild meiner künstlerischen Arbeit, bedingt durch die Auswahl sehr früher Werke von mir oder einzelner nicht so düsterer Arbeiten.

Dark Art & Dark  Surrealism

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Hungry Zombie – Dagmar Renée Ritter
Da ich mich schon während meiner Studienzeit mit der Tatsache abgefunden habe, das die zeitgenössischen, gegenständlichen Kunstbereiche in Österreich von populären Themen geprägt sind, war mir immer klar, daß mein eher makaberes Weltbild in der Kunstszene einen Nischenplatz einnimmt, sieht man von ein paar wenigen prominenten Beispielen ab. Anerkennung bekomme ich eher in Asien, den USA und auch in Russland und Rumänien. Ich war immer eine dunkle Phantastin und sehe mich heute in der Dark Art und dem Dark Surrealism verankert. Umso mehr freut es mich, das Art On Screen den Schritt in der hiesigen Kunstwelt wagte, in dem es meine Beiträge aktualisierte und meine Kunst akzeptiert und präsentiert wie sie ist. Eben nicht allgemein gefällig und in Abgründe blickend.

Im Laufe meiner künstlerischen Tätigkeit habe ich immer wieder erfahren, daß nicht meine Bilder den Rezipienten erschrecken, sondern seine persönlichen tiefsitzende Ängste welche er in die Gemälde hinein interpretiert. Ängste die ins Unterbewußtsein verdrängt wurden, dort behaglich schlummerten, bis sie durch das bewußte Nachdenken über meine Bilder unerwarteter Weise plötzlich erwachen und in ihrer ganzen Schrecklichkeit Gestalt annehmen!

In diesem Sinne möchte ich Art On Screen meinen herzlichen Dank und meine Anerkennung für die ungeschminkte Präsentation meiner Arbeiten ausdrücken, unbequem und dunkel wie sie eben wirklich sind!  [Dagmar R. Ritter], weiterlesen  →