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Marc Chagall Ausstellung in Basel

Die Marc Chagall Ausstellung im Kunstmuseum Basel – Die Jahre des Durchbruchs 1911–1919 fokussiert auf das Frühwerk Chagalls. 

Marc Chagall Ausstellung, um 1910/1911 © Archives Marc et Ida Chagall, Art On Screen - News - [AOS] Magazine
Marc Chagall, um 1910/1911 © Archives Marc et Ida Chagall
Grundlage ist die ausserordentliche Gruppe von hochkarätigen Gemälden des französischen Künstlers in der Sammlung des Kunstmuseums Basel und der Sammlung im Obersteg. Der künstlerische Durchbruch Marc Chagalls (1887–1985) vollzog sich zwischen zwei gegensätzlichen Polen: Seiner weissrussischen Heimatstadt Witebsk und der Weltstadt Paris, wo Chagall von 1911 bis 1914 lebte. In dieser Zeit kombinierte er in seinen Gemälden Erinnerungen aus dem russischen Provinzleben mit ikonischen Bruchstücken aus dem Leben in der Metropole. Reminiszenzen an die russische Volkskunst wurden ebenso verarbeitet wie neueste stilistische Experimente, denen er durch das Leben im Mittelpunkt der künstlerischen Avantgarde und durch die Bekanntschaft mit vielen der progressivsten Künstler, darunter Pablo Picasso, Robert und Sonia Delaunay sowie Jacques Lipchitz, ausgesetzt war. 2017 zeigt das Jüdische Museum der Schweiz parallel zur Marc Chagall Ausstellung im Kunstmuseum Basel «Kunst nach Chagall. Das Jahrhundert nach dem Durchbruch»: Als Marc Chagalls Kunst vor 100 Jahren um die Welt reiste, ging ein Bild des Judentums umher, das grossen Anklang fand. Chagall war der Botschafter des Schtetls in Paris, er verband die Religion mit dem Surrealismus und fand das Glück im einfachen Leben. Seine Themen waren identitätsstiftend für die jüdische Kunst – bis heute. Das Jüdische Museum der Schweiz zeigt in drei Thesen die herausragende Bedeutung seines Erbes in Werken von Künstlern, Grafikern und Fotografen. 

Marc Chagall – Ausstellung. Kunstmuseum Basel

Magritte – der Magier der verrätselten Bilder

Der Maler René Magritte (1898–1967) ist ein Magier der verrätselten Bilder.

Art On Screen - News - [AOS] Magazine
René Magritte, La Lampe philosophique, 1936, Öl auf Leinwand, 46 x 55 cm, Privatsammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Magritte sah sich nicht als Künstler, sondern vielmehr als denkender Mensch, der seine Gedanken durch die Malerei vermittelt. Ein Leben lang beschäftigte es ihn, der Malerei eine der Sprache gleichrangige Bedeutung zu verleihen. Seine Neugier und die Nähe zu großen zeitgenössischen Philosophen, etwa zu Michel Foucault, führten ihn zu einem bemerkenswerten Schaffen, zu einer Verfremdung der Welt, die auf einzigartige Weise akkurate, meisterhafte Malerei mit konzeptuellem Denken verbindet. Die Ausstellung beleuchtet in fünf Kapiteln Magrittes Auseinandersetzung mit der Philosophie. Seine Wort-Bilder reflektieren seine grundsätzlichen Überlegungen zum Verhältnis von Bild und Sprache, weitere zentrale Bildformeln befassen sich mit den Legenden und Mythen der Erfindung und der Definition der Malerei. Die quasi wissenschaftliche Methode, der er in seiner Malerei folgte, bezeugt seinen Argwohn gegenüber einfachen Antworten und einem simplen Realismus. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert Magrittes meisterhafte Bilderrätsel der 1920er- bis 1960er-Jahre, wie etwa das emblematische Selbstbildnis La Lampe philosophique (Die philosophische Lampe) (1936), La Condition Humaine (So lebt der Mensch) (1948), Les Mémoires d’un Saint (Die Erinnerungen eines Heiligen) (1960), Le Beau Monde (Schöne Welt) (1962) oder L’Heureux Donateur (Der glückliche Stifter) (1966). Magritte – der Magier der verrätselten Bilder weiterlesen

Flordalí II (Flora Dalinea) – Salvador Dalí

Dalí Museum Berlin, weiterlesen  →

Flordalí II (Flora Dalinea) - Salvador Dalí, Art On Screen - News - [AOS] Magazine
Flordalí II (Flora Dalinea) – Salvador Dalí und „Dalí – Die Ausstellung am Potsdamer Platz“