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Event Kalender. Liz-Taylor, Artwork by Christine Schnoell Artworks – Künstlerin bei Art On Screen

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Mrz
16
Sa
Ausstellung Wien um 1900 – Aufbruch in die Moderne @ Leopold Museum
Mrz 16 2019 um 10:00 – Mrz 16 2020 um 10:15

Ausstellung Wien um 1900 – Aufbruch in die Moderne. Die Wiener Moderne bezeichnet das Kulturleben in der österreichischen Hauptstadt um die Jahrhundertwende. Dauerpräsentation seit 16. März 2019 im Leopold Museum in Wien.

Ausstellung Wien um 1900. Aufbruch in die Moderne

SERGIUS PAUSER - Mädchen vor dem Spiegel, Wien um 1900, Aufbruch in die Moderne, SERGIUS PAUSER, Mädchen vor dem Spiegel, Ausstellung in Wien, Leopold Museum
SERGIUS PAUSER, Mädchen vor dem Spiegel, 1931 © Leopold Privatsammlung Foto: Leopold Museum, Wien/ Manfred Thumberger

Basierend auf den von Rudolf Leopold gesammelten Beständen des Leopold Museum und ergänzt um ausgewählte Leihgaben aus mehr als 50 privaten und institutionellen Sammlungen vermittelt die Präsentation auf einzigartige Weise das Fluidum der einstigen Weltkulturhauptstadt Wien und beleuchtet die von Gegensätzen geprägte Atmosphäre des Aufbruchs zur Zeit der Jahrhundertwende. Die Präsentation glänzt mit einer einzigartigen medialen Vielfalt, die von Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie über Glas, Keramik, Metall, Textilien, Leder und Schmuck bis hin zu Möbelstücken und ganzen Wohnungseinrichtungen reicht. Zahlreiche Archivalien ergänzen die thematischen Schwerpunkte der Ausstellung, die einen zeitlichen Bogen von ca. 1870 bis 1930 spannt.

Wien um 1900 – Die Wiener Moderne

Den Ausstellungsauftakt Wien um 1900. Aufbruch in die Moderne in der vierten Etage des Leopold Museum bildet eine Ouvertüre zur Blütezeit des Wiener Historismus um 1870, mit Werken von Hans Makart, (Lesetipp: Hans Makart – Tod der Kleopatra → …) Hans Canon und der Künstler-Compagnie. Der sogenannte „Makart-Festzug“ im Jahr 1879 zur 25-jährigen Vermählungsfeier von Kaiser Franz Joseph I. → … und seiner Gemahlin Elisabeth sollte einer der letzten Höhepunkte des imperialen Repräsentationswillens sein. Gustav Klimts künstlerische Entwicklung von einem Vertreter der Kunst des Historismus hin zum Gründungsmitglied der Secession wird in der Präsentation eindrücklich nachvollziehbar.  Klimts Landschaftsbilder zeugen vom Interesse an symbolhaftem Ausdruck und an Fragen der Vergänglichkeit. Diese stehen auch in der singulären, den menschlichen Lebenszyklus thematisierenden Allegorie Tod und Leben im Zentrum. Siehe: Schiele und Klimt, Meisterwerke der österreichsichen Moderne →

Wien um 1900 – Aufbruch in die Moderne im Leopold Museum zu sehen. Lesetipp: Stadt der Frauen – Künstlerinnen in Wien → 1900-1938. Die Wiener Moderne. Ausstellung Wien um 1900. Aufbruch in die Moderne. Die Ausstellung ist seit 16. März 2019 im Leopold Museum zu sehen. Öffnungszeiten: Täglich: 10-18 Uhr, Donnerstags: bis 21 Uhr. Dienstags geschlossen.

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Apr
11
Do
Ausstellung: Nepal Art Now im Weltmuseum @ Weltmuseum Wien
Apr 11 um 10:00 – Nov 6 um 18:00

Ausstellung: Nepal Art Now im Weltmuseum in Wien. Das Weltmuseum Wien zeigt die bisher umfangreichste Ausstellung zu moderner und zeitgenössischer Kunst Nepals.

Nepal Art Now – Zeitgenössische Kunst aus Nepal 

Mona Lisa and Manuj Babu, Nepal Art Now, Weltmuseum Wien
Mona Lisa and Manuj Babu, Manuj Babu Mishra, 2006, © Prithivi Bahadur Pande, Foto: Kailash K Shrestha

In dieser ersten umfassenden Ausstellung: Nepal Art Now außerhalb des Landes werden ca. 130 Arbeiten – darunter Gemälde, Skulpturen, Videokunst und Installationen – von über 40 nepalesischen KünstlerInnen zu sehen sein. Die Ausstellung beginnt mit der Moderne in Nepal ab den 1950er Jahren und reicht bis in die Gegenwart. Die Hinwendung nepalesischer KünstlerInnen zu soziopolitischen Themen wird in der Ausstellung Nepal Art Now ebenso behandelt wie Fragen zur Konstruktion kultureller Identitäten in einer globalisierten Welt. Welt im Umbruch – Kunst der 20er Jahre →

Entwicklung der Kunst, der Politik und Gesellschaft Nepals

Die Arbeiten der in der Ausstellung: Nepal Art Now präsentierten KünstlerInnen erzählen von der Entwicklung sowohl der Kunst als auch der Politik und Gesellschaft Nepals und werfen dabei auch ein Schlaglicht auf die kulturelle Landschaft eines Landes, das erst in den letzten sechzig bis siebzig Jahren seine Grenzen für die Welt öffnete. Seitdem hat Nepal enorme politische und gesellschaftliche Veränderungen erlebt, die wiederum seine Kunstszene beeinflusst haben. In der westlichen Welt ist Nepal vor allem als Hippie-Destination der 1960er und 70er Jahre und als begehrtes Ziel für BergsteigerInnen bekannt. Zuletzt war das Land 2015 auf Grund des schweren Erdbebens in Kathmandu in den Schlagzeilen. Weniger bekannt ist die pulsierende Kunstszene des Landes, die sich jetzt in der Ausstellung im Weltmuseum Wien präsentiert, wobei die nepalesische Hauptstadt Kathmandu sich mit seinem seit 2009 bestehenden International Art Festival (KIAF) und der Triennale 2017 bereits in die globale Kunstwelt eingeschrieben hat. Details und werke zur Ausstellung: Nepal Art Now im Weltmuseum in Wien →

Die Idee zur Ausstellung

Mit den beiden Kunsthistorikerinnen Dina Bangdel (1963–2017) und Swosti Rajbhandari Kayastha entwickelten zwei Kuratorinnen aus Nepal gemeinsam mit Christian Schicklgruber die Ausstellung. Zusätzlich erwartet das Publikum in einer der Sonderausstellungsgalerien im Mezzanin des Weltmuseum Wien eine von Claire Burkert kuratierte Präsentation mit Bildern von Künstlerinnen im Stil der Maithil-Kultur aus dem Grenzgebiet zu Indien. Die Idee, moderne und zeitgenössische nepalesische Kunst im Weltmuseum Wien zu zeigen, entstand auf einer der Forschungsreisen von Christian Schicklgruber. Er ist seit 1995 als Kurator für die Sammlung Süd-, Südostasien und Himalayaländer am Weltmuseum Wien tätig.

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