Archiv der Kategorie: In Hamburg

Max Pechstein. Künstler der Moderne (1881-1955)

Mit der Ausstellung Max Pechstein. Künstler der Moderne präsentiert das Bucerius Kunst Forum vom 20. Mai bis 3. September 2017 erstmals das Schaffen des deutschen Expressionisten in einer Einzelschau in Hamburg. Sie würdigt den Künstler Max Pechstein (1881-1955) als wegweisenden Vertreter der Moderne und lässt sein vielschichtiges Werk vor dem Hintergrund verschiedener biografischer und geografischer Schwerpunkte neu aufleben.  Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2,  Hamburg.

Die Deichtorhallen Hamburg

Die Deichtorhallen Hamburg sind eines der größten Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst und Fotografie in Europa. Die beiden historischen Gebäude von 1911/13 bestechen durch ihre offene Stahlglasarchitektur und bieten heute Raum für spektakuläre internationale Großausstellungen. Seit 2011 werden die beiden Gebäude am Übergang von der Hamburger Kunstmeile zur Hafencity durch eine Dependance in Hamburg-Harburg mit der Sammlung Falckenberg ergänzt.

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Deichtorhallen Hamburg – Die Halle für aktuelle Kunst und das Haus der Photographie, © Hans-Jürgen Wege
Zwischen 1911 und 1914 wurden die Deichtorhallen auf dem Gelände des ehemaligen Berliner Bahnhofs, des Hamburger Gegenstücks zum »Hamburger Bahnhof« in Berlin, als Markthallen errichtet. Sie stellen eines der wenigen erhaltenen Beispiele der Industriearchitektur der Übergangsperiode vom Jugendstil zu den Ausdrucksformen des 20. Jahrhunderts dar. Die beiden Hallen sind offene Stahlkonstruktionen: die nördliche Halle ein dreischiffiger Langbau mit 3800 qm Grundfläche, die südliche Halle (1800 qm) ein Zentralbau mit Laterne. Nach der ursprünglichen Nutzung als Markthalle übernahm der Architekt Prof. Josef Paul Kleihues die Restaurierung der beiden Hallen zum Ausstellungszentrums für Kunst und die Neugestaltung des Außengeländes. Die Deichtorhallen wurden durch die Körber-Stiftung restauriert und befinden sich im Besitz der Stadt Hamburg. 1989 wurden sie der Deichtorhallen-Ausstellungs GmbH übergeben. Am 9. November 1989 eröffnete mit der Ausstellung »Einleuchten« von Harald Szeemann das internationale Kunstausstellungsprogramm der Hallen. Im Laufe ihrer Geschichte haben sich die Deichtorhallen Hamburg zu einem Ausstellungshaus für Fotografie und zeitgenössische Kunst mit drei institutionellen Standbeinen − drei Häuser unter einer Dachmarke – entwickelt. Die Deichtorhallen Hamburg weiterlesen

Die Poesie der venezianischen Malerei …

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PARIS BORDONE (1500–1571), Junge Dame mit Spiegel und Magd, um 1535–1540, Öl auf Leinwand, 87 x 72 cm, Hamburger Kunsthalle © bpk / Hamburger Kunsthalle Foto: Elke Walford
Die Poesie der venezianischen Malerei würdigt das umfangreiche OEuvre des venezianischen Malers Paris Bordone (1500-1571) im Schatten seines Lehrers Tizian und stellt es im Kontext herausragender venezianischer Künstler wie Palma il Vecchio
und Lorenzo Lotto vor. Erstmalig werden dabei die Hauptwerke Paris Bordones in einer Schau zusammengeführt – eine derart umfangreiche Würdigung seines facettenreichen Werkes ist im deutschsprachigen und internationalen Raum bisher einmalig. Die Ausstellung in der Kunsthalle Hamburg umfasst rund 100 Exponate, darunter überwiegend Gemälde – viele in großen Formaten – sowie Zeichnungen und Druckgraphik aus renommierten nationalen und internationalen Museen.

Paris Bordone, Palma il Vecchio, Lorenzo Lotto, Tizian

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PARIS BORDONE (1500–1571), Ein venezianisches Liebespaar, Öl auf Leinwand, 80,5 x 86 cm, Pinacoteca di Brera, Mailand © bpk / Scala – courtesy of the Ministero Beni e Att. Culturali
Paris Bordone gilt als der bedeutendste jener Künstler, die in der Werkstatt Tizians, dem bekanntesten Vertreter der venezianischen Malerei des 16. Jahrhunderts, ausgebildet wurden. Seine Wirkstätte Venedig war zu der Zeit ein Schmelztiegel, in dem die Künstler sich neuen Sujets aus der klassischen Antike zuwandten und neue Stile sowie Techniken entwickelten, um diese darzustellen. Poesie, Sinnlichkeit, Farbe, Licht, Innovation – diese Leitworte beschreiben das vielseitige künstlerische Schaffen Paris Bordones und seiner Zeitgenossen, das sich in der Ausstellung über thematische Kapitel entdecken lässt. Präsentiert werden die innovativen Bildfindungen von den allegorischen Darstellungen, den mythologischen Szenen und den pastoralen Landschaften bis hin zu den erotisch aufgeladenen weiblichen Idealbildnissen und den lyrischen Männerporträts sowie die Rezeption antiker Architektur. In der unmittelbaren Gegenüberstellung zu den wichtigsten Künstlern aus dem nordalpinen Raum wie Lucas Cranach d. Ä., Albrecht Dürer, Jan Massys oder Barthel Beham werden die Wechselwirkungen der venezianischen und der nordalpinen Kunst verdeutlicht.

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DALÍ, ERNST, MIRÓ, MAGRITTE …

Surreale Begegnungen aus den Sammlungen Roland Penrose, Edward James, Gabrielle Keiller, Ulla und Heiner Pietzsch.

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Leonora Carrington (1917–2011) Portrait of the Late Mrs. Partridge 
(Porträt der verstorbenen Mrs. Partridge), 1947 Öl auf Holz, 100,3 x 69,9 cm, Ehemals Sammlung Edward James Privatsammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2016
Mit der groß angelegten Schau Dalí, Ernst, Miró, Magritte präsentiert die Hamburger Kunsthalle über 180 bisher kaum gereiste Meisterwerke des Surrealismus aus vier der bedeutendsten europäischen Privatsammlungen des 20. und 21. Jahrhunderts. Gezeigt werden weltbekannte Ikonen wie das Mae-West-Lippensofa, das Hummer-Telefon und ein vier Meter großer Paravant des jungen Salvador Dalí neben geheimnisvollen Bildrätseln von René Magritte wie Reproduktion verboten, poetische Formfindungen von Joan Miró und zukunftsweisende bildnerische Experimente von Max Ernst. Berühmte Werke stehen neben neu zu entdeckenden Arbeiten, so der in Deutschland wenig bekannten Surrealistinnen Leonora Carrington, Dorothea Tanning und Leonor Fini. Mit Spitzenwerken aller künstlerischen Medien verführt die Ausstellung die Besucher in die Traumwelten des Unbewussten – ebenso wie die Surrealisten es in den 1920er Jahre anstrebten. Die surrealen Welten wirken bis heute so schockierend wie überraschend, so humorvoll wie faszinierend und dabei immer hoch verführerisch.

Surrealismus

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The Painters Project – by Eric Ceccarini

Der Fotograf Eric Ceccarini zeigt auf eine ästhetische und faszinierende Art und Weise die Schönheit des ewig Weiblichen. The Painters Projekt ist eine Kooperation mit Malern und Models.

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© Eric Ceccarini–The Painters Project-Canovas-02
Frauen in Szene zu setzen, ist sein Beruf: Eric Ceccarini arbeitet seit vielen Jahren als Modefotograf für internationale Fashion Magazine wie Elle und Marie Claire. Seit einiger Zeit widmet er sich explizit der Schönheit des weiblichen Körpers. Das gemeinsam mit verschiedenen Künstlern und Models umgesetzte Projekt „The Painters Project“ ist eine Hommage an das ewig Weibliche. Für die „Sessions“ reist Ceccarini quer über die Kontinente; inzwischen haben sich mehr als 100 Künstler an dem Projekt beteiligt. The Painters Project – by Eric Ceccarini weiterlesen