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Chagall bis Malewitsch. Die russischen Avantgarden…

Die Russische Avantgarde zählt zu den spannendsten Kapiteln der Kunst des 20. Jahrhunderts.

Marc Chagall, Roter Jude, 1915, St. Petersburg, Staatliches Russisches Museum © Bildrecht, Wien, 2015
Marc Chagall, Roter Jude, 1915, St. Petersburg, Staatliches Russisches Museum © Bildrecht, Wien, 2015

Künstler wie Michail Larionow, Natalia Gontcharowa, Kasimir Malewitsch, Wassily Kandinsky oder Marc Chagall werden weltweit geschätzt und stets mit großem Publikumserfolg ausgestellt. Vielfach existiert in der westlichen Kunstgeschichte jedoch immer noch ein vereinfachtes Bild von einer homogenen russischen Avantgarde. Die Albertina führt ab dem 26. Februar 2016 die tatsächliche Vielfalt der Kunst dieser Epoche vor Augen: 140 Meisterwerke demonstrieren die grundverschiedenen Stile, Gestaltprinzipien und ästhetischen Ideen, die sich nicht nur in den gleichzeitig entstandenen Werken verschiedener Künstler finden, sondern teilweise auch innerhalb ein und desselben Künstleroeuvres.

Meisterwerke in der Albertina

Boris Grigorjew, Porträt von Wsewolod Meyerhold, 1916, St. Petersburg, Staatliches Russisches Museum
Boris Grigorjew, Porträt von Wsewolod Meyerhold, 1916, St. Petersburg, Staatliches Russisches Museum

Gegenseitige Einflüsse und Konflikte zwischen einzelnen Künstlern und Künstlergruppen werden in der umfassenden Schau beleuchtet. Die dynamische Entwicklung von Primitivismus über Kubo-Futurismus bis zum Suprematismus, sowie die zeitlichen Parallelen von gegenständlichem Expressionismus und reiner Abstraktion werden demonstriert. Die Ausstellung der Albertina, die sich auf die Malerei der russischen Avantgarde konzentriert, wirkt der Vorstellung von einer linearen und eindimensionalen Entwicklung der Kunst dieser Epoche entgegen. [Quelle: Albertina]

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Chagall bis Malewitsch. Die russischen Avantgarden. 26.2. bis 26.6.2016 in der Albertina Wien, täglich 10.00 bis 18.00 Uhr, mittwochs 10.00 bis 21.00 Uhr.

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Die russischen Avantgarden. Künstler wie Michail Larionow, Natalia Gontcharowa, Kasimir Malewitsch, Wassily Kandinsky oder Marc Chagall werden weltweit geschätzt und stets mit großem Publikumserfolg ausgestellt.

Albertina | Wien

Die Albertina in Wien zählt zu den bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Seit 1805 ist sie in einem der prachtvollsten klassizistischen Palais Europas beheimatet: dem Palais Albertina.

Art On Screen - News - [AOS] Magazine
Einblick in das Goldkabinett Foto © Georg Molterer
Der Name geht auf den Begründer der Sammlung und Schwiegersohn von Maria Theresia (1717-1780), Herzog Albert von Sachsen-Teschen (1738-1822), zurück. Nachdem ihm Kaiser Franz II. (1768-1835) 1794 das 1744 errichtete Stadtpalais von Graf Silva-Tarouca (1696-1771) zum Geschenk gemacht hatte, ließ Herzog Albert das Gebäude 1802 vom belgischen Architekten Louis de Montoyer (1747-1811) durch einen imposanten Prunkraumflügel erweitern. Bereits 1822 veranlasste sein Adoptivsohn Erzherzog Carl (1771-1847) die Neugestaltung der Prunkräume durch Josef Kornhäusel (1772-1860). Das hochherrschaftliche historistische Erscheinungsbild der Palaisfassaden geht auf Erzherzog Albrecht (1817-1895), Carls ältesten Sohn, zurück und resultiert aus dem Abriss der Stadtmauer im Jahre 1861, seit dem sich das Palais in erhöhter Stadtlage, elf Meter über dem Straßenniveau, präsentiert.

Art On Screen - News - [AOS] Magazine
Kleines Spanisches Appartment, Foto © Georg Molterer
1919 enteignete die Republik Österreich das erzherzogliche Palais samt der in ihm verwahrten Sammlung und nannte es fortan „Graphische Sammlung Albertina“.  Nach einem Bombenschaden von 1945 wurden die historischen Fassaden demoliert und mehrere Prunkräume zerstört, die imposante Auffahrtsrampe zur Bastei wurde abgerissen. Im Zuge der Generalsanierung des Palais erhielten die Fassaden zwischen 2000 und 2003 ihr originales Erscheinungsbild zurück, die Prunkräume wurden umfassend restauriert, und der stillgelegte Danubiusbrunnen wurde reaktiviert…  [Quelle: Albertina]

Täglich 10.00 bis 18.00 Uhr, mittwochs 10.00 bis 21.00 Uhr.  Albertinaplatz 1,  A-1010 Wien

KHM – Kunsthistorisches Museum Wien

© Charlie Schwarz, Forum Goldschmiede, Kunsthistorisches Museum Wien. Art On Screen [AOS] - Magazine
© Charlie Schwarz, Forum Goldschmiede, Kunsthistorisches Museum Wien. Art On Screen [AOS] – Magazine

Palast der schönen Künste | Gustav Klimt, Bruegel-Sammlung,  Kunstkammer…

© Charlie Schwarz |Forum Goldschmiede
© Charlie Schwarz |Forum Goldschmiede

[…] Als Palast der schönen Künste ließen die Habsburger das Kunsthistorische Museum für ihre weltweit einmaligen
Kunstsammlungen von den berühmten Architekten Gottfried Semper und Carl von Hasenauer im Stil der italienischen Renaissance erbauen und 1891 feierlich eröffnen.

Helena Fourment-Das Pelzchen-Peter Paul Rubens-Siegen 1577-1640 Antwerpen- um 1636-1638, Eichenholz 176 x 83 cm © KHM-Museumsverband
Helena Fourment-Das Pelzchen-Peter Paul Rubens-Siegen 1577-1640 Antwerpen- um 1636-1638, Eichenholz 176 x 83 cm © KHM-Museumsverband

Bedeutende Maler wie Gustav Klimt gestalteten Teile der Deckenfresken. Doch der wahre Schatz sind die Kunstwerke, die wir der Sammelleidenschaft der Habsburg-Kaiser verdanken. Objekte aus dem alten Ägypten, der Antike, dem
Mittelalter und der Neuzeit. Prachtvolle Skulpturen, unschätzbare Werke der größten Künstler der Renaissance und des Barock. Die weltweit größte und umfassendste Bruegel-Sammlung. Meisterwerke aus dem Herrschaftsleben der Habsburger und vieles mehr finden sowohl im Kunsthistorischen Museum als auch in den dazugehörenden Häusern und Schlössern ihren Platz.

Ägyptischorientalische Sammlung

© KHM-Museumsverband, Deckel des Außensarges der But-har-chonsu, Dritte Zwischenzeit, späte 21.u.frühe 22. Dynastie (1081–910 v. Chr.)
© KHM-Museumsverband, Deckel des Außensarges der But-har-chonsu, Dritte Zwischenzeit, späte 21.u.frühe 22. Dynastie (1081–910 v. Chr.)

Die Ägyptisch-Orientalische Sammlung des Kunsthistorischen
Museums zählt zu den bedeutendsten Sammlungen ägyptischer Altertümer der Welt. Die mehr als 17.000 Objekte datieren in einen Zeitraum von fast 4500 Jahren, von der ägyptischen Vor- und Frühzeit (um 4000/3500 v. Chr.) bis in die frühchristliche Epoche. Geografisch reicht ihre Herkunft von Ägypten, Nubien, dem östlichen Mittelmeerraum und Mesopotamien bis auf die arabische Halbinsel. Die Ägyptische Sammlung ist in vier große Bereiche gegliedert: Totenkult, Kulturgeschichte, bildende Kunst und die Entwicklung der Schrift. Zu den Höhepunkten zählen unter anderem die reich dekorierte Kultkammer des Ka-ni-nisut aus dem Alten Reich, zahlreiche Sarkophage, Menschen- und Tiermumien, Totenbücher, Grabstelen, Götterfiguren, Objekte des täglichen Lebens wie Kleidung und Toilettengegenstände, Meisterwerke der Rundplastik wie der Ersatzkopf aus Giza. Zu den bedeutendsten Objekten der Orientalischen Sammlung zählen die Gesichtsstelen aus dem antiken Südarabien sowie eine Löwendarstellung vom Ischtartor aus Babylon.

Gemäldegalerie

Die Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums zählt heute
weltweit zu den größten und bedeutendsten ihrer Art.

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Edvard Munchs Druckgrafiken in der Albertina Wien…

[…] Was Dürer für die Renaissance und Rembrandt für das barocke Zeitalter bedeuten, verkörpert Edvard Munch in der Moderne. Die Ausstellung „Liebe, Tod und Leidenschaft“ in der Albertina bis 24. Jänner 2016, täglich 10.00 bis 18.00 Uhr, mittwochs 10.00 bis 21.00 Uhr. [Quelle: Albertina Wien].

Zum Artikel der Ausstellung und des künstlerischen Schaffens des Meisters weiterlesen…