Enke Caecilie Jansson, Guenter Grass 150x100cm © Enke Caecilie Jansson - Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine

Enke Cäcilie Jansson – Malerin

Enke Cäcilie Jansson ist am 15. Januar 1968 in Eutin geboren. Nach dem Fachgymnasium von 1986-1990 studierte die Künstlerin Graphic-Design an der Kunstschule Alsterdamm in Hamburg und an der Werkkunstschule Mengstraße in Lübeck.

Enke Caecilie Jansson, © Enke Caecilie Jansson - Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
© Enke Caecilie Jansson
Neben Portraits von berühmten Persönlichkeiten malt Enke Cäcilie für ihre internationalen Auftraggeber Portraits von Privatpersonen, die natürlich nicht öffentlich gezeigt werden. Die Souveränität in der Darstellung von Personen, Bewegungen und Situationen schenkte ihr die Freiheit zu einem kraftvollen Spachtel-Duktus, der sich durch die expressive Farbwelt noch potenziert. Immer getragen von einer neugierigen Liebe für die Geschichten, die ein Gesicht zu erzählen vermag. Optimistisch und mutig, manchmal trotzig durch erfasste Authentizität. Immer getragen von einer neugierigen Liebe für die Geschichten, die ein Gesicht zu erzählen vermag. Optimistisch und mutig, manchmal trotzig durch erfasste Authentizität. 

Enke Cäcilie Jansson – Der innere Dialog

Enke Caecilie Jansson, Dalai Lama 100x150cm © Enke Caecilie Jansson - Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Dalai Lama 100x150cm © Enke Caecilie Jansson
Meine ganz ursprüngliche Inspiration war das Theater, der Guckkasten, der Welten eröffnete, die hinter dem Bühnenraum in Unendlichkeit zu münden scheinen. Eine Welt, die durch Überzeichnung, Komprimierung und Überhöhung viel intensiver und  emotionaler sein konnte als die schnöde Wirklichkeit. Gern wäre ich Teil dieser Zauber-Maschinerie geworden nämlich „Bühnenbildner“. Die damals obligatorische Tischlerlehre gab diesem Traum einen viel zu irdischen Beigeschmack, ich hasse rechte Winkel.  

Die Macht der Werbung

Ich stamme aus einer Zeit, in der Werbung nicht allgegenwärtig war, sondern eine brave Fußnote, die ab und an über die Stränge schlug. Insbesondere Benetton mischte damals die Sehgewohnheiten auf, zunächst mit sehr farbenfrohen Multi-Kulti Motiven, Menschen-Gegensätze-Gefühle. Und dann kam die sogenannte „Schock-Kampagne“ von Oliviero Toscani, verstörend und mutig. Plötzlich schien mir die Werbung machtvoll genug, Emotionen zu kreieren und frei genug, unkonventionell zu kommunizieren. Ich studierte Graphic-Design in Hamburg und Lübeck. Da es zu der Zeit weder Computer und Internet gab, lag der Schwerpunkt sehr stark auf der zeichnerischen Ausbildung. Ich hatte das große Glück, meine wichtigste zeichnerische Ausbildung von dem Mahlau-Schüler Lothar Walter vermittelt zu bekommen.

Porträts

Neben meiner sehr geliebten Arbeit in der Werbung habe ich immer gemalt, ausgestellt und Portraitaufträge umgesetzt.

 

Der Bereich der Malerei war die Kür, ganz bewusst wollte ich mir hier die Leichtigkeit zu eigen machen, mit meiner Kunst nicht meinen Lebensunterhalt zu bestreiten zu müssen. Oft war es so, dass ich tagsüber in der Agentur arbeitete und nachts malte, ganz so als bedingte sich beides. Im Jahr 2012 nahmen die Ausstellungen und die Nachfrage derart überhand, dass ich mich entscheiden musste und ich spürte, jetzt war die Zeit reif ausschließlich zu malen. Es war mir über die vielen hunderte von Portraits möglich geworden, mit meiner handwerklichen Sicherheit zu spielen, die Kraft des Spachtelstrichs mit meiner intuitiven Farbinterpretation zu kombinieren. Szenerien und Stimmungen zu arrangieren, zu überhöhen das ist ein weiterer Reiz meiner Arbeit.  

Enke Caecilie Jansson. Malerin. Vorstandsvorsitzende
Gisela Carstens Stiftung, Hamburg. 

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