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Die Sammlung Essl – Arnulf Rainer, Maria Lassnig, Alex Katz…

Mit über 6000 Werken zählt die Sammlung Essl weltweit zu den größten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst.

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Arnulf Rainer, Face Farces (Face Coloration), 1969, Foto: Stefan Fiedler – Salon Iris, Wien © Arnulf Rainer courtesy Sammlung Essl, Albertina, Wien: Sammlung Essl
Werkblöcke u. a. von Karel Appel und Arnulf Rainer, Franz West und Georg Baselitz, Maria Lassnig und Alex Katz, Erwin Wurm und Anselm Kiefer, VALIE EXPORT und Cindy Sherman sowie Fotografien von Andreas Gursky bis Candida Höfer prägen den einzigartigen Reichtum und das Profil dieser Sammlung.

2014 drohte die Sammlung in die wirtschaftlichen Turbulenzen der Essl-Unternehmensgruppe zu geraten. Noch im selben Jahr konnte die Sammlung Essl unter Mitwirkung von Dr. Hans Peter Haselsteiner in eine neue Besitzgesellschaft eingebracht und damit in ihrer Existenz gesichert werden. Nun erfolgt mit der Dauerleihgabe (bis 2044) der Sammlung Essl an die ALBERTINA die Übergabe an ein österreichisches Bundesmuseum.

„Mit der ALBERTINA haben wir einen idealen Partner für die Zukunft der Sammlung gewonnen. Die Albertina ist ein Museum von Weltrang. Dank dieser Zusammenarbeit werden die Menschen auch in Zukunft die Werke der Sammlung Essl sehen können“, freut sich Karlheinz Essl.

Die Vorgeschichte der Sammlungsübergabe an die ALBERTINA

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Georg Baselitz, Hockender Hund, 1968, Foto: Photoatelier Laut, Wien © Georg Baselitz, courtesy Galerie Michael Werner Köln und NY, Albertina, Wien: Sammlung Essl
2014 drohte die Sammlung in die wirtschaftlichen Turbulenzen… Da im Juli 2016 das Essl Museum geschlossen werden musste, ist diese kapitale, mehr als 6000 Werke zählende Privatsammlung seit damals aus der Öffentlichkeit verschwunden. Die beiden Eigentümer Prof. Karlheinz Essl und Dr. Hans Peter Haselsteiner haben einen Weg gesucht, der nicht bloß die Zukunft der Sammlung sichert, sondern diese vor allem auch der Öffentlichkeit zugänglich macht. Mit Direktor Prof. Dr. Klaus Albrecht Schröder und der Albertina wurde dieser ideale Partner früh gefunden.   Die Sammlung Essl – Arnulf Rainer, Maria Lassnig, Alex Katz… weiterlesen

LENTOS Kunstmuseum Linz

Das 2003 eröffnete LENTOS Kunstmuseum Linz zählt zu den bedeutendsten Museen moderner und zeitgenössischer Kunst in Österreich.

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© Engelhardt Sellin – Lentos Kunstmuseum Linz
Mit einem klaren, schlüssigen Bau der Spitzenklasse, geschaffen von den Zürcher Architekten Weber & Hofer hat Linz seit 2003 ein Kunstmuseum von internationalem Rang erhalten. Das in seiner Schlichtheit bestechende und dabei die Stadtsilhouette
konturierende Museum ist mit der nächtlichen Beleuchtung seiner Glashülle bereits zum Linzer Wahrzeichen geworden. Großzügig dimensionierte Tageslichträume im Obergeschoss gewährleisten auf 2.500 m² ideale Ausstellungsbedingungen, so auch die Ausstellungshalle – der größte Museumsraum Österreichs. Zentral begehbar, sind im Untergeschoss Grafik und Medienkunst beherbergt. Foyer und Shop, ein Auditorium mit 250 Sitzplätzen, den flexibel gestaltbaren Raum für Kunstvermittlung – das Donauatelier – sowie die Bibliothek ergänzen wichtige öffentliche Bereiche, zu denen auch das beliebte Café-Restaurant mit seiner Donau-Panoramaterrasse zählt.

Die Sammlung – eine Geschichte mit Zukunft

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Helnwein Gottfried, The Golden Age 2 (Marilyn Manson als „weißer Mickey“) digitaler Pigmentdruck auf Vinyl, Auflage: 5, 300 x 195 cm, 2003 LENTOS Kunstmuseum Linz © Bildrecht Wien, 2016
Aufbauend auf der Sammlung des Berliner Kunsthändlers Wolfgang Gurlitt (1888–1965) wurde der Bestand seit 1953 reichhaltig erweitert. Die Sammlung besteht aus rund 1.700 Werken der Malerei, Skulptur und Objektkunst sowie aus mehr als 10.000 Arbeiten auf Papier, darunter 1.000 Fotografien. Die Sammlung wurde im Laufe der Jahre stetig erweitert. Heute liegt der Schwerpunkt auf aktueller österreichischer Kunst. Ermöglicht wird diese Erweiterung der Sammlung nicht zuletzt durch Schenkungen sowie durch regelmäßige Stiftungen der ‚Freunde des Kunstmuseums’.

Das Ausstellungsprogramm – neue Zugänge zur Kunst

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Gustav Klimt, Frauenkopf, 1917, © LENTOS Kunstmuseum Linz
Das Ausstellungsprogramm des Museeums versteht sich als ein bewusstes Zusammenspiel zwischen der permanenten Sammlungspräsentation seiner historischen Bestände und der temporären Präsentation aktueller Ausstellungen. Die Sonderausstellungen sind den vielfältigen Themen und Epochen der Kunst sowie einzelnen KünstlerInnen gewidmet. Berücksichtigt werden dabei sowohl österreichische Standpunkte als auch internationale Entwicklungen in der Gegenwartskunst – und damit der zum Teil interdisziplinäre Einfluss sehr verschiedener Kunstsparten.  Präsentiert werden Werke von Herbert Bayer, VALIE EXPORT, Asta Gröting (ab März 2016), Gottfried Helnwein, Gustav Klimt, Jiri Kolár, Maria Lassnig, Gabriele Münter, Egon Schiele, Andy Warhol und vielen anderen.

LENTOS Kunstmuseum Linz, Ernst-Koref-Promenade 1, 4020 Linz. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr, Donnerstag 10–21 Uhr, Montag geschlossen (ausgenommen an Feiertagen).

Meisterwerke des 20. Jahrhunderts – Albertina Contemporary

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Roy Lichtenstein, Glas und Zitrone vor einem Spiegel, 1974 Albertina, Wien, Sammlung Batliner © The Estate of Roy Lichtenstein, © VBK, Wien 2009, Foto © Fotostudio Heinz Preute, Vaduz
Der Fokus von  Albertina Contemporary  liegt auf der Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und zeigt sowohl die Stars als auch die Vielfalt dieser Epoche: Werke von Anselm Kiefer, Gerhard Richter, Arnulf Rainer, Georg Baselitz, Alex Katz und Maria Lassnig bilden neben anderen das Zentrum der diesjährigen Präsentation zeitgenössischer Positionen aus der Albertina. Über 80 Meisterwerke illustrieren die facettenreiche künstlerische Produktion, die von Figuration bis Abstraktion, von farb-ästhetischen bis zu politischen Themen reicht und veranschaulichen die komplexen parallelen Strömungen der vergangenen Jahrzehnte. Seit der Gründung der Albertina im Jahr 1776 bildet die jeweils zeitgenössische Kunst einen Schwerpunkt bei den Neuerwerbungen. In Fortsetzung dieses Interesses der ersten Stunde, das bereits der Initiator der Sammlung, Albert von Sachsen-Teschen, verfolgte, stehen bis heute Arbeiten auf Papier in der zeitgenössischen Kunst im Zentrum der Sammlungs- und Ausstellungspolitik der Albertina.

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Täglich 10.00 bis 18.00 Uhr, mittwochs 10.00 bis 21.00 Uhr.  Albertinaplatz 1,  A-1010 Wien