Schlagwort-Archive: Selbstporträts

Egon Schiele – Selbstbildnis, 1912 – Österreichische Moderne

[…] Kunst kann nicht modern sein, Kunst ist urewig…

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Egon Schiele, Selbstbildnis mit Lampionfrüchten, 1912 © Leopold Museum, Wien, Inv. 454
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Jim Dine. I never look away…

Die Albertina zeigt 60 faszinierende Selbstporträts von Jim Dine – eine repräsentative Auswahl der großzügigen Schenkung des achtzigjährigen Künstlers, die Dine facettenreich präsentiert.

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Jim Dine Ohne Titel, 2003 © Albertina, Wien 2016 Jim Dine, ARS, NY, Bildrecht, Wien
Die Werkgruppe der Selbstbildnisse erlaubt einen eigenständigen, intensiven und überraschenden Dialog mit Künstler und Werk. Dine experimentiert mit vielseitigen Techniken und Materialien und thematisiert dabei Jugend und Alter, Intimität und Extraversion sowie Serialität und Kreativität auf dem Papier. Seine Selbstporträts ermöglichen neue Einblicke in ein Schaffen, das man schon zu kennen glaubte. Jim Dine zählt neben Andy Warhol und Roy Lichtenstein – missverständlicherweise – zu den gefeierten Stars der amerikanischen Pop Art. 1958 in New York angekommen, wurde er rasch Teil der dortigen, innovativen und dynamischen Kunstwelt. Seine damalige – oberflächlich betrachtet – gegenstandsbezogene Kunst führte dazu, dass der Künstler mit Andy Warhol, Wayne Thiebaud und Roy Lichtenstein zu den Mitbegründern der amerikanischen Popart der 1960er-Jahre gezählt wurde, wodurch die subjektive Dimension seiner Kunst zunächst verstellt war.

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Jim Dine, Dine mit 80 in Paris 2, 2015–2016, Albertina, Wien © 2016 Jim Dine, ARS, NY, Bildrecht, Wien
Die damals entstandenen, gegenständlichen Motive wie Bademäntel, Herzen, Werkzeuge oder Stiefel sind vor allem als Platzhalter seiner selbst zu interpretieren, als „Vokabular seiner Gefühle“, wie Dine es selbst erklärt. Die Beschäftigung mit der eigenen Person zieht sich wie ein roter Faden durch sein umfassendes und vielseitiges Oeuvre. Schon als Kind übt der Spiegel auf den Künstler, der 1935 in Cincinnati, Ohio, geboren wurde, eine eigene Faszination aus. Diese wird zur Grundlage für eine intensive Beschäftigung mit dem Selbstbildnis als einem immer wiederkehrenden Motiv. Ab den 1970er-Jahren taucht dieses wieder in seinen Arbeiten auf und bleibt bis heute als Motiv der künstlerischen Selbstreflexion ganz wesentlicher Bestandteil seiner Arbeit. Dine beschäftigt schon immer das Subjektive, das Innerste. Fast zu jeder Zeit ist ein Selbstporträt in Arbeit. Das Selbstbildnis erlaubt dem Künstler, mit sich selbst als Modell, frei und unabhängig von anderen, sich vollkommen seinem Hauptanliegen zu widmen, nämlich ein gutes Kunstwerk zu schaffen und gleichzeitig seinem Verständnis von seinem Ich Raum zu geben. Jim Dine. I never look away… weiterlesen

Jim Dine – Alter Reitersmann …

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Jim Dine, Alter Reitersmann, 2008 Albertina, Wien © 2016 Jim Dine, ARS, NY, Bildrecht, Wien
I never look away – weiterlesen →

MEIN PORTRÄT – Jim Dine

„Das bin ich meinem Porträt hinterherlaufend. So entsinne ich mich (Porträts). Das ist die Erinnerung. Das bin ich. Mir selbst hinterher laufend (Porträts)“. [Jim Dine] 

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Jim Dine Ohne Titel, 2003 © Albertina, Wien 2016 Jim Dine, ARS, NY, Bildrecht, Wien