Edith Schiele Bildnis, geb. Harms – Portrait der Ehefrau des österreichischen Malers und Künstler Egon Schiele. Edith Schiele war die Muse und oftmals Modell von Egon, und er malte Edith in vielen seiner Werke, darunter Porträts und Akte. Sie wurde als Edith Harms am 4. März. Juni 1893 in Wien geboren. Die beiden lernten sich im Jahr 1914 kennen und heirateten im Jahr 1915. Das Edith Schiele Gemälde und Portrait zeigt Edith in einem gestreiften Kleid. Das Bildnis entstand 1917 und war das erste Schiele Gemälde das in einem Museum gezeigt wurde.
Edith Schiele Bildnis – Die Frau des Künstlers Egon Schiele

Edith Schiele Bildnis (geb. Harms) war die Muse und oftmals Modell von Egon, und er malte Edith in vielen seiner Werke, darunter Porträts und Akte. Schiele’s Gemälde von Edith zeichnen sich durch ihre Intimität und ihre emotionale Ausdruckskraft aus.
Ihre Ehe war allerdings nicht unproblematisch, da die Beziehung zwischen den Ehepartnern von gesellschaftlichen Normen und dem Altersunterschied geprägt war. Zudem war Schiele ein kontroverser Künstler, der für seine provokanten und oft erotischen Werke bekannt war. Egon Schiele Biografie & Werke → …
Das Jahr 1918 bringt für Schiele mit der 49. Secessions-Ausstellung, wo von ihm 19 Ölgemälde und fast 30 Zeichnungen präsentiert werden, den Durchbruch. Er verkauft fünf Gemälde und einige Zeichnungen. Die Österreichische Galerie Belvedere erwirbt das Porträt von Edith in einem gestreiften Kleid – der erste Ankauf eines seiner Gemälde von einem österreichischen Museum.
Wie entstand das Gemälde „Edith in einem gestreiften Kleid“?: Eine Freundin des Künstlers beschreibt ein Erlebnis, bei dem Egon Schiele und seine Frau zu einem Abendessen eingeladen waren. Die Frau des Künstlers hatte eine wirre blonde Frisur und wirkte schüchtern und unsicher. Im Jahr 1915 hatten sie geheiratet, und drei Jahre später malte Schiele seine Frau mit einem hochsensiblen Blick. Dieses Gemälde sollte sein erstes Werk werden, das in ein Museum gelangt. Jedoch war der Direktor der Österreichischen Staatsgalerie im Belvedere mit dem Gemälde nicht zufrieden und fand es „kunstgewerblich“ und zu bunt. Aus diesem Grund überarbeitete Schiele Ediths Kleidung in gedeckten Tönen. Im Jahr 2018 wurden maltechnische Untersuchungen durchgeführt, die es ermöglichten, die ursprüngliche Version des Gemäldes zu rekonstruieren. Die Rekonstruktion wird nun neben der heutigen Fassung präsentiert, um die Unterschiede zu zeigen.
Die Tragödie von 1918
Im Oktober erkrankt die schwangere Frau an der Spanischen Grippe und stirbt am 28. Oktober 1918. Egon Schiele zeichnet seine Frau am Totenbett – doch auch er erkrankt. Am 31. Oktober, am Tag der Beerdigung seiner Gattin, stirbt der Künstler. Seine letzten Worte sollten sich bewahrheiten:
„Der Krieg ist aus – und ich muß gehn. Meine Gemälde sollen in allen Museen der Welt gezeigt werden.“

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