Sonja Knips – Gustav Klimts Damenporträts und Gemälde

Sonja Knips 1873 bis 1959 - geborene Freifrau Potier des Echelles

Gustav Klimt, Sonja Knips, Klimt Werke und Gemälde, Belvedere Museum Wien
Gustav Klimt, Sonja Knips, 1897/1898 © Belvedere, Wien

Sonja Knips – Gustav Klimts Damenporträts. Das Gemälde (Bildnis) Sonja Knips gilt als Wendepunkt in der Porträtkunst Klimts. Es steht am Beginn einer Reihe von großformatigen Frauenporträts, die im Auftrag des wohlhabenden Wiener Großbürgertums entstanden sind. 

Sonja Knips (1873-1959)

Gustav Klimt, Sonja Knips, Klimt Werke und Gemälde, Belvedere Museum Wien
Gustav Klimt, Sonja Knips, 1897/1898 © Belvedere, Wien

„Sonja Knips, geborene Freifrau Potier des Echelles, die 1896 den Großindustriellen Anton Knips heiratete, war eines der wenigen Modelle aus adeligem Kreis. Die genauen Umstände der Auftragsvergabe können ebenso wenig rekonstruiert werden wie der Zeitpunkt der ersten Begegnung zwischen Klimt und Sonja Knips. Die Datierungen des Skizzenbuchs aus ihrem Besitz auf 1897/1899 und der ersten Studien auf Ende 1897 legen die Auftragserteilung spätestens auf das Jahr 1897 fest. Klimt stellte Sonja Knips auf einem Stuhl sitzend dar, eine Porträtformel, die er bereits in den kleinformatigen Damenbildnissen von 1896-1898 erprobt hatte. Die diagonale Teilung des Bildes in zwei Zonen stellt die Porträtierte einer leeren Fläche gegenüber, die in dunklen Brauntönen gehalten ist. Ein Motiv, das James Abbott McNeill Whistlers Arrangement in Grau und Schwarz Nr. 1: Bildnis der Mutter des Künstlers (1867-1871) vorbereitet und das Klimt bereits bei der Dame im Fauteuil und Dame am Kamin aufgenommen hat. Gustav Klimt (Der Kuss 1908/09 → …) experimentiert in dieser Zeit mit verschiedenen Bildformaten. In den ersten beiden Fassungen der Bildidee einer sitzenden Dame im Fauteuil und einer Dame am Kamin, die beide um 1897/98 zu datieren sind, versucht er eine querformatige Lösung, die noch unmittelbar an Whistler anschließt, beim zweiten Motiv entscheidet er sich letztlich für ein Quadrat, das dann auch im Gemälde Anwendung findet.“ [aus: Weidinger, Alfred (Hrsg.). (2007). Gustav Klimt (Kommentiertes Gesamtverzeichnis des malerischen Werkes), München, Berlin, London, New York: Prestel] Lesetipp: Wien um 1900. Aufbruch in die Moderne → … 

Gustav Klimt & das Wiener Belvedere

Klimts Damenporträts, von Fritza Riedler → , bis hin zum unvollendeten Porträt der Johanna Staude (1917/18) sind im Belvedere Museum zu sehen. Stadt der Frauen → …

Gustav Klimt, Sonja Knips, Klimt Werke und Gemälde, Belvedere Museum Wien
Gustav Klimt, Sonja Knips, 1897/1898 © Belvedere, Wien

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