Die Ausstellung rückt die Entwicklung der Malerei in den Jahren zwischen 1830 und 1860 in den Mittelpunkt und stellt dabei die provokante Frage: Ist das Biedermeier?
Die Frage „Ist das Biedermeier?“ zieht automatisch die Gegenfrage nach sich: „Was will das Publikum als Biedermeier sehen?“ Lesetipp: Ferdinand Georg Waldmüller → …
Das Denken der Zeit äußert sich in der Themenwahl und nicht in der stilistischen Entwicklung der Malerei.
„Von großem Interesse sind vor allem jene Künstler, deren Arbeiten eine hohe Eigenständigkeit aufweisen und damit den traditionellen akademischen Vorgaben entgegenwirkten. Als herausragendes Beispiel ist hier Friedrich von Amerling zu nennen, der mit seinen einfigurigen Genrebildern eine einzigartige Stellung im Wiener Umfeld einnahm“, so Kuratorin Sabine Grabner.
Die Ausstellung im Unteren Belvedere zeigt neben hochkarätigen Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen in Italien, Deutschland, Slowenien, Tschechien und Ungarn auch eine Auswahl von rund fünfzig Werken aus der Sammlung des Belvedere, das im Besitz der weltweit größten Biedermeiersammlung ist. Die von Sabine Grabner kuratierte Ausstellung ist bis 12. Februar 2017 im Unteren Belvedere zu sehen. Belvedere, Prinz Eugen-Straße 27, 1030 Wien. Öffnungszeiten Täglich 10 bis 18 Uhr, Mittwoch 10 bis 21 Uhr.
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