Gustav Klimt und die Antike – Erotische Begegnungen

Ausstellung in der Orangerie im Unteren Belvedere

Gustav Klimt und die Antike, Gustav Klimt,
Ausstellungsansicht „Klimt und die Antike. Erotische Begegnungen“ © Belvedere, Wien (Foto: Johannes Stoll)

Gustav Klimt und die Antike – Erotische Begegnungen. Die Ausstellung im Belvedere in Wien widmet sich dem faszinierenden Dialog zwischen Gustav Klimts Werk und der antiken Kunst.

Gustav Klimt, Gustav Klimt und die Antike, Belvedere
Gustav Klimt, Freundinnen (Wasserschlangen I), 1905/06, mit letzten Überarbeitungen 1907 Belvedere, Wien, © Belvedere, Wien

Die Antike bildete für Gustav Klimt während seiner gesamten künstlerischen Laufbahn eine wichtige Inspirationsquelle. Die ersten Einflüsse auf sein Schaffen sind in den Dekorationen im Wiener Burgtheater oder im Kunsthistorischen Museum zu erkennen, die reich an klassischen allegorischen Darstellungen sind. In seinem vom Historismus geprägten Frühwerk waren es motivische Details, die den Künstler interessierten. Nach 1900 ist es dann vor allem der „Geist der Antike“, den er in seine eigene Formensprache überträgt. Die Ausstellung veranschaulicht Klimts Entwicklung zu einem freieren Umgang mit der Antike durch die Gegenüberstellung mit antiken Vorbildern, die der Künstler aus der Vasenmalerei oder den Abgüssen nach antiken Skulpturen bezog. Ein prominentes Beispiel für die freiere Auslegung der Antike in Gustav Klimts Werk stellt auch das Beethovenfries → …(1902) dar, dessen Replika als Referenz in der Ausstellung Gustav Klimt – Erotische Begegnungen gezeigt wird. Zu sehen in der Orangerie im Unteren Belvedere in Wien bis 8. Oktober 2017. Winterpalais – Prinzen von Savoyen →

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