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SEX IN WIEN…

Die Ausstellung Sex in Wien erzählt anhand zahlreicher Beispiele vom 19. Jahrhundert bis heute, wie dieses stete Ringen um Verbot und Freiheit jeden Moment einer sexuellen Begegnung prägte und prägt – vom „ersten Blick“ bis zur „Zigarette danach“. Wer durfte wen auf welche Weise anschauen? Wer wen ansprechen? Welche Arten von sexuellem Begehren konnten offen ausgelebt werden, welche nur im Verborgenen? Und welche Konsequenzen musste man fürchten, wenn man dabei erwischt wurde?

Sex in Wien, Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Plakat – Abwechslung aber sicher! -, 1998, Foto – Andreas H. Bitesnich © Aids Hilfe
Deutlich wird, dass es weder Moralpredigten, wissenschaftliche Systematisierung noch polizeiliche Kontrolle je geschafft haben, all das zu reglementieren, was in den Schlafzimmern, in geheimen Räumen und in dunklen Ecken der Stadt seinen Platz gefunden hat. Die Idee zur Ausstellung stammt von Wien Museum-Direktor Matti Bunzl, der als Kulturanthropologe u.a. speziell zur Geschichte der Homosexualität in Wien geforscht hat. Umgesetzt wurde sie in Zusammenarbeit mit QWIEN –Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte. Das Kurator_innenteam besteht aus Andreas Brunner (Zentrum QWIEN), Frauke Kreutler, Michaela Lindinger, Gerhard Milchram, Martina Nußbaumer (alle Wien Museum) sowie Hannes Sulzenbacher (Zentrum QWIEN). 

Sex in Wien. Lust. Kontrolle. Ungehorsam

Sex in Wien, Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Wiener Nackedeien -1906 © Imagno Austrian Archives
„Die Kulturgeschichte der Sexualität in der Stadt anhand des Beispiels Wiens erstmals groß angelegt darzustellen, war die enorm spannende Herausforderung bei diesem Ausstellungsprojekt“, so Direktor Matti Bunzl. „Denn es ist kein Zufall, dass Sigmund Freud seine Einsichten gerade in Wien entwickelt hat. Die Stadt war ein Wegbereiter des modernen Verständnisses von Sexualität. So war der Schöpfer des Begriffs ‚homosexuell‘, der österreichisch-ungarische Schriftsteller Karl Maria Kertbeny, ein geborener Wiener; so arbeitete der Psychiater Richard von Krafft-Ebing – Autor der bahnbrechenden Psychopathia sexualis (1886), des ersten Versuchs einer systematischen Erfassung der damals als Sexualpathologien verstandenen Spielarten menschlicher Sexualität – in der Stadt. Diese und andere Errungenschaften in Erinnerung zu rufen, ist ein Ziel der Ausstellung. Wien als Ort der sexuellen Avantgarde darzustellen, bedeutet aber keineswegs, dass es sich um eine voyeuristische Schau handelt. Ganz im Gegenteil. Es geht um die wissenschaftliche Aufarbeitung eines der zentralen Themen unseres Lebens“, so Bunzl.

Sex in Wien, Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Ausschnitt aus dem Film – EKSTASE – 1933 © Filmarchiv Austria, Wien
Gezeigt werden rund 550 Ausstellungsobjekte, darunter zahlreiche Leihgaben. Zu den Highlights zählt ein bislang unveröffentlichter Brief von Sigmund Freud, in dem dieser die Tätigkeit des Sexualforschers und Mitbegründers der ersten Homosexuellen-Bewegung Magnus Hirschfeld würdigt. Ein weltweit einzigartiges Exponat ist der vermutlich einzige im Original erhaltene „KZ-Winkel eines Rosa-Winkel-Häftlings“, eine Leihgabe aus dem United States Holocaust Memorial Museum in New York. Zahlreiche Fotografien und rare Filmdokumente – wie etwa „Ekstase“ (Regie: Gustav Machatý) mit Hedy Kiesler und „Mysterium des Geschlechtes“ (beide 1933) – erzählen von Wien als wichtigem europäischen Zentrum der erotischen Bildproduktion im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Bandbreite der gezeigten Objekte reicht von Dokumenten aus Polizeiarchiven über historische Verhütungsmittel bis hin zu einem Käfig aus einem S/M-Lokal und der Arbeitstasche einer Sexarbeiterin. „Neben Objekten zur Alltagsgeschichte finden sich immer wieder Kunstwerke, u. a. von VALIE EXPORT, Pez Hejduk, Matthias Hermann, Didi Sattmann oder Hans Scheugl. Auch einige Auftragswerke sind zu sehen. So hat der Fotograf Klaus Pichler für die Ausstellung eine Fotoserie über „Sexorte“ im gegenwärtigen Wien (Laufhäuser, Bordelle, Studios, Nachtclubs, Stundenhotels etc.) angefertigt.“

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Link

Wien Museum Karlsplatz, 1040 Wien. Ausstellung: Sex in Wien – Eintritt ab 18 Jahren. 15. September 2016 bis 22. Jänner 2017, Dienstag bis Sonntag und Freitag, 10 bis 18 Uhr

So entsteht ein Ölgemälde…

ATELIER & GALERIE AKTRICE 

Abstrakte Kompositionen in Mischtechnik in Kombination Altmeisterlicher Lasurtechnik in Öl auf Leinen und mit 23 Karat Gelbgold vergoldet Die Geschichte dieses Werkes im Vordergrund müsste man eigentlich nicht erklären… wie lange werden gewisse Menschen noch „SPIELEN “ mit Menschen so wie mit der Natur…aus Eifersucht, Neid und Gier. UND wie lange werden WIR alle noch wegsehen? Warum fasziniert die Menschen „VIEL“ Geld? Warum ist es denn so schwer die Menschen egal woher sie kommen, egal was sie besitzen, welche Werte und welchen Glauben sie haben, zu tolerieren und respektieren…ihnen zu helfen und endlich den Sinn des Lebens zu finden? Wir alle könnten so viel voneinander lernen, unsere Sinne schärfen, zur Ruhe zu kommen um endlich wieder zu uns zu finden und im Einklang mit der Natur zu leben…wer sich die Zeit nimmt inne zu halten um die Symbolik im Hintergrund des Werkes zu erkennen, dem wird sich die tiefe Bedeutung der Symbolik des Werkes offenbaren und ein Umdenken bewirken…

[…] Der mit Leinen bespannte Keilrahmen oder eine Holzplatte wird bis zu zehnmal mit  Grundierung bestrichen, (Kreide, weißes Pigment und Bindemittel),  wobei der Voranstrich jedes mal ganz trocken sein muss. Wie oft die Grundierung aufgetragen wird, hängt von der Struktur des Leinens ab. Ist es sehr fein, wird weniger grundiert. ♦ Danach wird eine Isolierung aufgetragen (zwei Aufstriche ). Diese ist notwendig, damit das Bindemittel der Pigmente nicht in die unteren Grundierschichten eingesaugt wird, sodass der Farbauftrag nicht ausmagert. ♦ Zum Schluss werden noch zwei Aufstriche einer ganz speziellen Grundierung aufgetragen, die besonders gut für ganz genaue, realistische Arbeiten geeignet ist. ♦ Danach muss die Leinwand einen Tag trocknen, bevor weitergearbeitet werden kann. Die Grundierarbeiten und die Trockenzeiten nehmen drei bis vier Tage in Anspruch. ♦ Als nächstes wird der Hintergrund gestaltet, der durch den fließenden Übergang an das Ende der Leinwand durch die plastischen Erhebungen in Mischtechnik einen Ornament ähnlichen Abschluss (Rahmen) des Werkes bildet.

Aktrice
Aktrice – Edith Maria Lesnik

Für meine Werke konnte ich lange keinen würdigen Abschluss finden, der mir das Gefühl gab, dass mein Werk vollendet war. Es war mir sehr wichtig, dass sich eine Symbiose bildet zwischen der Einfachheit der abstrakten Kompositionen in Mischtechnik, den verschiedensten Materialien, der intuitiven Entstehung der Symbolik im Hintergrund und der aufwendig realistischen Ausarbeitung der Motive in der Lasurmaltechnik der Alten Meister in Öl. So entsteht ein Ölgemälde… weiterlesen

Verborgene TRÄUME und irgendwann wurde Wohlstand „normal“ …

AKTRICE | just Malerei
AKTRICE | Edith-Maria Lesnik

[…] Inhaltlich bewegt sich AKTRICE – Edith Maria Lesnik gerne auf den Spuren der intuitiv gelebten Weiblichkeit.  Die Farbe ROT wurde in den letzten Jahren zu einem „roten Faden“, der sich durch ihre Bilder zieht…

… ROT als Symbol für Warnung, sowie auch der Liebe und Leidenschaft, dem Glauben und die Geschichte der Stellung der Frauen über die Jahrhunderte.

AKTRICE – Edith Maria Lesnik – Künstlerische Kompositionen, Mehr…