Schlagwort-Archive: Peter Paul Rubens

Peter Paul Rubens – Kraft der Verwandlung

Bereits zu Lebzeiten war Peter Paul Rubens (1577-1640) hochberühmt. Zu Recht gilt er bis heute als bedeutendster flämischer Barockmaler. Mit der Ausstellung „Kraft der Verwandlung“ widmet das Kunsthistorische Museum diesem Protagonisten der Europäischen Malerei diese prachtvolle Schau.

Peter Paul Rubens - Kraft der Verwandlung, Art On Screen - News - [AOS] Magazine
Peter Paul Rubens (1577 Siegen – 1640 Antwerpen), Detail aus „Die vier Flüsse des Paradieses“ Leinwand, 110 cm x 85,5 cm x 2,4 cm, um 1615 © KHM-Museumsverband
Das KHM besitzt etwa vierzig Gemälde des Meisters und seiner Werkstatt. Dazu zählen farbstarke und figurenreiche Hauptwerke wie die riesigen Altarbilder für die Antwerpener Jesuitenkirche ebenso wie intimere Darstellungen des Pelzchens, des Hauptes der Medusa oder Rubens‘ spätes Selbstbildnis. Der Wiener Bestand wird dabei mit zahlreichen internationalen Leihgaben zu einem spektakulären Ensemble vereint. Das einzigartige Vorhaben macht Rubens‘ Werk in Zeichnungen, Ölskizzen, Tafelbildern sowie großformatigen Leinwänden erfahrbar.

Kreativität. Die Kraft der Verwandlung

Peter Paul Rubens - Kraft der Verwandlung, Art On Screen - News - [AOS] Magazine
Peter Paul Rubens (1577 Siegen – 1640 Antwerpen), Ecce Homo 125,7 x 96,5 cm, um 1612 © The State Hermitage Museum, St. Petersburg 2017
Inhaltlich steht die Kreativität des Malers im Mittelpunkt: Rubens verstand es wie kaum ein Zweiter, für sein eigenes Schaffen die Werke anderer Künstler zu nutzen. Jener Dialog mit Kunstwerken seiner berühmten Vorgänger und Zeitgenossen beschäftige Rubens zeitlebens und prägt sein fünfzigjähriges Schaffen. Stets unterzog der Maler die eigenen Kompositionen immer neuen Wandlungen. Gerade solchen Rückgriffen aber verdanken Rubens Werke häufig ihre moderne und dynamische Erscheinung. Solche Beziehungen sind oft erst auf den zweiten Blick erkennbar: Jetzt kann der Besucher diese, zuweilen überraschenden Perspektiven in einer Ausstellung einnehmen und nachvollziehen. Das Vorhaben wird neben Rubens daher auch Skulpturen aus Antike und Renaissance sowie die Kunst großer Meister wie Tizian oder Caravaggio präsentieren, an deren Beispiel Rubens seine eigenwilligen und radikal neuen Bildformeln entwickelte.

Nach Wien wird die Ausstellung im Städel Museum in Frankfurt zu sehen sein (8. Februar 2018 – 21. Mai 2018). Die Ausstellung wird kuratiert von Gerlinde Gruber, Kuratorin für flämische barockmalerei, Kunsthistorisches Museum Wien, Stefan Weppelmann, Direktor der Gemäldegalerie, Kunsthistorisches Museum Wien und Jochen Sander, Kurator und Vizedirektor, Städel Museum, Frankfurt.

Peter Paul Rubens – Kraft der Verwandlung. 17. Oktober bis 21. Jänner 2018. Kunsthistorisches Museum Wien, 1010 Wien, Burgring 5

Palais Liechtenstein – Elegante Inszenierung und Meisterwerke der Kunstgeschichte

Palais Liechtenstein. Die beispiellose Atmosphäre zweier Palais vermittelt einen Eindruck der fürstlichen Lebenswelt.

Palais Liechtenstein, Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Gartenpalais Fürstliche Bibliothek © Liechtenstein. The Princely Collections, Vaduz-Vienna
Die wunderschönen  barocken Räumlichkeiten, der herrschaftliche Garten und die Damenappartements stehen  als innovativer Rahmen für Veranstaltungen zur Verfügung.  Exklusive Führungen durch die Fürstlichen  Sammlungen bieten Gästen beeindruckende Einblicke in über 400 Jahre Sammeltradition.  Bereits seit über 300 Jahren sind diese beiden Palais der fürstlichen Familie Liechtenstein fest verwurzelt in der Geschichte Wiens. Das GARTENPALAIS in der Rossau mit seinem  weitläufigen Park ist beliebter Ort für außergewöhnliche Veranstaltungskonzepte und gern genutzte Kulisse  für Filmdrehs und Fotoshootings.  Seit April 2013 stehen mit dem STADTPALAIS in der Bankgasse weitere beeindruckende Räumlichkeiten in exquisiter Wiener Innenstadtlage, neben Burgtheater und Volksgarten,  zur Verfügung. Die beispiellose Atmosphäre beider Palais vermittelt einen Eindruck der fürstlichen Lebenswelt. 

Das Gartenpalais Liechtenstein

Palais Liechtenstein, Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Gartenpalais Herkulessaal © Palais Liechtenstein Gmbh / Fotomanufaktur Grünwald
Das GARTENPALAIS in der Rossau beeindruckt seit seiner grundlegenden Sanierung zwischen 2000 und  2004 durch seinen hervorragenden Renovierungszustand. Gemeinsam mit dem weitläufigen Garten und der  privaten Kunstsammlung des Fürsten von und zu Liechtenstein, die im Palais beheimatet ist, ergibt sich eine  wunderbare Symbiose von Architektur, Natur und Meisterwerken der Kunstgeschichte.

Palais Liechtenstein, Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Gartenpalais Herkulessaal Barockset up © Palais Liechtenstein Gmbh / Fotomanufaktur Grünwald
Die wunderschönen barocken Räumlichkeiten, der herrschaftliche Garten und die ehemaligen Damenappartements können für einzigartige und vielfältige Veranstaltungen gebucht werden: von Cocktailempfängen über Galadiners, Konzerte, Hochzeiten, Filmdrehs und Fotoshootings bis hin zu  Vorträgen, Firmenpräsentationen oder Seminaren. Führungen durch die fürstliche Kunstsammlung im Rahmen gebuchter Veranstaltungen sind ein exklusives Highlight für die Gäste.

Das Stadtpalais Liechtenstein

Palais Liechtenstein, Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Stadtpalais Fürstliches Speisezimmer © Palais Liechtenstein Gmbh / oreste.com
Seit April 2013 steht ein weiteres Baujuwel der Fürstlichen Familie als Ort für hochkarätige Veranstaltungen  zur Verfügung: Nach rund fünf Jahren aufwendigster Renovierungsarbeiten erstrahlt das STADTPALAIS der fürstlichen Familie Liechtenstein in altem Glanz. Die Top-Lage in der Wiener Innenstadt, die außergewöhnlichen Prunkräume und ausgewählte Meisterwerke der Fürstlichen Sammlungen aus der  Periode des Klassizismus und des Biedermeier machen das STADTPALAIS Liechtenstein zu einem Highlight und Geheimtipp für exklusive Veranstaltungen für bis zu 500 Gäste.

Palais Liechtenstein, Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Stadtpalais Quadratsaal © Palais Liechtenstein Gmbh / Fotomanufaktur Grünwald
Barocke Stuckdecken fügen sich mit dem üppigen Neorokoko-Interieur, der Original-Möblierung sowie den   raffinierten Parkettböden Michael Thonets zu einem harmonischen Ganzen und eröffnen Einblicke in bereits vergangene Epochen. Im Rahmen von gebuchten Veranstaltungen und exklusiven Führungen im  STADTPALAIS können die Prunkräume sowie ausgewählte Kunstwerke des Biedermeier und Klassizismus aus der privaten Kunstsammlung des Fürsten von und zu Liechtenstein besichtigt werden.

Glanzstücke der Kunstgeschichte

Palais Liechtenstein, Art On Screen - NEWS - [AOS] Magazine
Peter Paul Rubens, Porträt der Clara Serena Rubens,1611 bis 1623, um 1616, Öl auf Leinwand auf Holz © Palais Liechtenstein Gmbh
Eine der größten und bedeutendsten Privatsammlungen der Welt, jene des Fürsten von und zu Liechtenstein, zeigt Meisterwerke von der Frührenaissance bis zum Biedermeier. Präsentiert werden Highlights aus dem OEuvre von Peter Paul Rubens, Rembrandt, Anthonis van Dyck, Lucas Cranach dem  Älteren, Frans Hals und Raffael, Amerling und Waldmüller, sowie das Badminton Cabinet, das wertvollste  Möbelstück der Welt. Wertvoller Teil der Sammlungen sind auch die einzigartigen Bestände an Grafiken,  italienischen Bronzen des 16. und 17. Jahrhunderts, Pietra-Dura-Arbeiten, Porzellanen, Tapisserien und  Elfenbeinobjekten, die einst zur Ausstattung der Schlösser und Palais der Familie gehörten.

Öffentliche & Individuelle Führungen

Zweimal im Monat (an ausgewählten Freitagen) bieten öffentliche Führungen (nur auf Deutsch, Anmeldung erforderlich!) beeindruckende Einblicke in über 400 Jahre Sammeltradition des Fürstenhauses Liechtenstein.  Kunstinteressierte haben auch die Möglichkeit eine individuelle Führung mit einem hausinternen Kunstvermittler zu buchen.

Link

Führungen sind in der Zeit von Montag bis Freitag zwischen 9.00 und  16.00 Uhr möglich.  Anfragen und Termine für die Führungen finden sich auf der Website.

KHM – Kunsthistorische Museum Wien

© Charlie Schwarz, Forum Goldschmiede, Kunsthistorisches Museum Wien. Art On Screen [AOS] - Magazine
© Charlie Schwarz, Forum Goldschmiede, Kunsthistorisches Museum Wien. Art On Screen [AOS] – Magazine

Palast der schönen Künste | Gustav Klimt, Bruegel-Sammlung,  Kunstkammer…

© Charlie Schwarz |Forum Goldschmiede
© Charlie Schwarz |Forum Goldschmiede

[…] Als Palast der schönen Künste ließen die Habsburger das Kunsthistorische Museum für ihre weltweit einmaligen
Kunstsammlungen von den berühmten Architekten Gottfried Semper und Carl von Hasenauer im Stil der italienischen Renaissance erbauen und 1891 feierlich eröffnen.

Helena Fourment-Das Pelzchen-Peter Paul Rubens-Siegen 1577-1640 Antwerpen- um 1636-1638, Eichenholz 176 x 83 cm © KHM-Museumsverband
Helena Fourment-Das Pelzchen-Peter Paul Rubens-Siegen 1577-1640 Antwerpen- um 1636-1638, Eichenholz 176 x 83 cm © KHM-Museumsverband

Bedeutende Maler wie Gustav Klimt gestalteten Teile der Deckenfresken. Doch der wahre Schatz sind die Kunstwerke, die wir der Sammelleidenschaft der Habsburg-Kaiser verdanken. Objekte aus dem alten Ägypten, der Antike, dem
Mittelalter und der Neuzeit. Prachtvolle Skulpturen, unschätzbare Werke der größten Künstler der Renaissance und des Barock. Die weltweit größte und umfassendste Bruegel-Sammlung. Meisterwerke aus dem Herrschaftsleben der Habsburger und vieles mehr finden sowohl im Kunsthistorischen Museum als auch in den dazugehörenden Häusern und Schlössern ihren Platz.

Ägyptischorientalische Sammlung

© KHM-Museumsverband, Deckel des Außensarges der But-har-chonsu, Dritte Zwischenzeit, späte 21.u.frühe 22. Dynastie (1081–910 v. Chr.)
© KHM-Museumsverband, Deckel des Außensarges der But-har-chonsu, Dritte Zwischenzeit, späte 21.u.frühe 22. Dynastie (1081–910 v. Chr.)

Die Ägyptisch-Orientalische Sammlung des Kunsthistorischen
Museums zählt zu den bedeutendsten Sammlungen ägyptischer Altertümer der Welt. Die mehr als 17.000 Objekte datieren in einen Zeitraum von fast 4500 Jahren, von der ägyptischen Vor- und Frühzeit (um 4000/3500 v. Chr.) bis in die frühchristliche Epoche. Geografisch reicht ihre Herkunft von Ägypten, Nubien, dem östlichen Mittelmeerraum und Mesopotamien bis auf die arabische Halbinsel. Die Ägyptische Sammlung ist in vier große Bereiche gegliedert: Totenkult, Kulturgeschichte, bildende Kunst und die Entwicklung der Schrift. Zu den Höhepunkten zählen unter anderem die reich dekorierte Kultkammer des Ka-ni-nisut aus dem Alten Reich, zahlreiche Sarkophage, Menschen- und Tiermumien, Totenbücher, Grabstelen, Götterfiguren, Objekte des täglichen Lebens wie Kleidung und Toilettengegenstände, Meisterwerke der Rundplastik wie der Ersatzkopf aus Giza. Zu den bedeutendsten Objekten der Orientalischen Sammlung zählen die Gesichtsstelen aus dem antiken Südarabien sowie eine Löwendarstellung vom Ischtartor aus Babylon.

Gemäldegalerie – Kunsthistorische Museum

Die Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums zählt heute
weltweit zu den größten und bedeutendsten ihrer Art.

Der Grundstock der Sammlung sowie ihre wesentlichen
Schwerpunkte wurden bereits im 17. Jahrhundert gelegt: die
venezianische Malerei des 16. Jahrhunderts (Tizian, Veronese,
Tintoretto), die flämische Malerei des 17. Jahrhunderts (Peter Paul Rubens, Anthonis van Dyck), altniederländische Malerei (Jan van Eyck, Rogier van der Weyden) und die altdeutsche Malerei (Albrecht Dürer, Lucas Cranach). [Quelle: KHM -Kunsthistorisches Museum]

Vor dem Besuch des KHM erlaubt sich ART ON SCREEN Sie durch das Museum und die Kunstkammer Wien  begleiten zu dürfen. [Video] Vision & Sound of Vienna mit Charlie Schwarz hier ⇒

Ausschnitt: © Charlie Schwarz, Forum Goldschmiede, Kunsthistorisches Museum Wien
Ausschnitt: © Charlie Schwarz, Forum Goldschmiede im Kunsthistorischen Museum Wien

Kunsthistorisches Museum Wien ♦ Maria Theresien-Platz 1010 Wien ♦ Dienstag – Sonntag 10 bis 18 Uhr Donnerstag 10 bis 21 Uhr