Schlagwort-Archive: Schloss Schönbrunn

Sommernachtskonzert Schönbrunn der Wiener Philharmoniker

Am 25.05.2017 findet das alljährliche Sommernachtskonzert Schönbrunn der Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Christoph Eschenbach statt.

Art On Screen - News - [AOS] Magazine
Renee Fleming © Decca-Timothy White
Die Gesangssolistin des Abends ist Renée Fleming. Das diesjährige Programm steht unter dem Motto Märchen und Mythen und widmet sich ausgewählten Werken aus dem Konzert-, Opern-, Ballett- und Liedrepertoire bis hin zur populären Filmmusik aus Harry Potter. Heuer wird erstmalig die Bühne vor der wunderschönen Kulisse des Schönbrunner Schlosses aufgebaut. Durch die geänderte Bühnenposition ergeben sich für das Publikum neue Zugangswege, die ausschließlich über das Hietzinger oder das Meidlinger Tor führen. Erstmalig steht auch den Besuchern ab 12:00 Uhr eine gastronomische Betreuung am gesamten Veranstaltungsgelände zur Verfügung. Eine begrenzte Anzahl an Sitzplatzkarten für das Sommernachtskonzert wird bei Öffnung des Veranstaltungsgeländes am Konzerttag um 17 Uhr bei den Sternbecken auf der Hietzinger Seite und Meidlinger Seite ausgegeben. Es gilt das first come, first serve-Prinzip. Durch eine Kooperation mit WienTourismus werden Kulturpicknicks und Public Singscreen des Sommernachtskonzerts in Barcelona, Warschau, Peking und Seoul stattfinden. [Wiener Philharmoniker]

Ausführliche Informationen zum Sommernachtskonzert →

300 Jahre Maria Theresia: Strategin – Mutter – Reformerin

Als Maria Theresia am 13. Mai 1717 in Wien zur Welt kam, war ihr Weg zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der europäischen Geschichte alles andere als vorgezeichnet. Die sogenannte „Pragmatische Sanktion“ verankerte die Unteilbarkeit der habsburgischen Gebiete und ebnete ihr letztlich als Frau den Weg zum Thron. Zur Durchsetzung ihrer Herrschaftsansprüche musste sie jedoch jahrelang kämpfen. Es war eine Zeit grausamer Kriege.

Licht und Schatten

Art On Screen - News - [AOS] Magazine
Maria Theresia im pelzverbrämten Kleid © Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H
Die 40jährige Regentschaft der „Schwiegermutter Europas“ – wie sie aufgrund ihrer Heiratspolitik auch genannt wurde – steht für Krieg, Leid und Intoleranz ebenso wie für Modernisierung, Reformen und Kunstsinnigkeit. Egal ob Staat, Steuerwesen, Verwaltung, Schule, Universitäten oder Militär: Maria Theresia setzte den Grundstein für einen modernen Staat im heutigen Sinn. Gleichzeitig standen ihre moralischen Ansichten im krassen Gegensatz zum aufklärerischen Gedankengut ihrer Zeit. Ihrem Interesse an Kunst und ihrem Bedürfnis nach Repräsentation verdanken wir herausragende Kulturschätze wie Schloß Schönbrunn.

Art On Screen - News - [AOS] Magazine
Kaiser Franz Stephan von Lothringen als römisch-deutscher Kaiser mit Reichskrone, © Privatsammlung
Die Sonderausstellung anlässlich des 300. Geburtstages von Maria Theresia läuft von 15. März bis 29. November 2017 in den Marchfeldschlössern Hof und Niederweiden, im Hofmobiliendepot – Möbel Museum Wien und in der Kaiserlichen Wagenburg Wien. Die Ausstellung in Kooperation zwischen der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H (SKB) und dem Kunsthistorischen Museum Wien (KHM) beleuchtet Licht- und Schattenseiten der Regentin. „Anhand verschiedener thematischer Schwerpunkte wird in dieser vierteiligen Ausstellung versucht, die Persönlichkeit und die politischen Leistungen Maria Theresias kritisch zu würdigen“, erklärt Franz Sattlecker, Geschäftsführer der SKB. „Kaiserin Maria Theresia war Frau, Mutter und Regentin – eine europäische Karrierefrau, deren Vorreiterrolle bis heute wirkt“, erzählt Sabine Haag, Generaldirektorin des KHM. 300 Jahre Maria Theresia: Strategin – Mutter – Reformerin weiterlesen

Eine Audienz ganz anderer Art – Franz Joseph 1830-1916. Zum 100. Todestag des Kaisers

Kaiser Franz Joseph 85jährig. Öl auf Leinwand, Heinrich Waßmuth, 1915 © Schloß Schönbrunn Kultur und Betriebsges.m.b.H. Fotograf Edgar Knaack Sammlung Bundesmobilienverwaltung
Kaiser Franz Joseph 85jährig. Öl auf Leinwand, Heinrich Waßmuth, 1915 © Schloß Schönbrunn Kultur und Betriebsges.m.b.H. Fotograf Edgar Knaack Sammlung Bundesmobilienverwaltung

Eine Audienz ganz anderer Art.  Die große Sonderausstellung anlässlich des 100. Todestages  von Kaiser Franz Joseph an vier Standorten in Wien und Niederösterreich.  Kaiser Franz Joseph gab in seinen 68 Regierungsjahren viele  Audienzen, die im Schnitt nicht mehr als drei Minuten dauerten. Hundert Jahre nach seinem Tod eröffnen die Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. und der KHM Museumsverband  mit der großen Sonderausstellung   „Franz Joseph 1830-1916. Zum 100. Todestag des Kaisers“ von 16. März bis 27. November 2016 einen facettenreichen und durchaus kritischen Blick auf das Leben und das politische Werk des Langzeitmonarchen. [Quelle: Schloss Schönbrunn, KHM]