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Martin Grubinger meets Yuan Wang im Wiener Konzerthaus. Yuja Wang gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Generation. „Sie verfügt über ein unforciertes, brillantes Klavierspiel, das Prokofjew (der ein großer Pianist war) ebenso neidisch gemacht hätte wie den legendären Horowitz“, kommentierte die Los Angeles Times nach einem sensationellen Auftritt in der Hollywood Bowl. Martin Grubinger zählt zu den besten Multipercussionisten der Welt.
Martin Grubinger meets Yuja Wang
PERFORMERS: Yuja Wang, Klavier. Martin Grubinger, Percussion. The Percussive Planet Ensemble. Martin Grubinger sen., Percussion. Leonard Schmidinger, Percussion. Alexander Georgiev, Percussion.

Yuja Wang gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen ihrer Generation und versteht es, Hörer jeden Alters zu fesseln. „Sie verfügt über ein unforciertes, brillantes Klavierspiel, das Prokofjew (der ein großer Pianist war) ebenso neidisch gemacht hätte wie den legendären Horowitz“, kommentierte die Los Angeles Times nach einem sensationellen Auftritt in der Hollywood Bowl. Kritiker heben Yuja Wangs Virtuosität und technische Meisterschaft sowie ihre charismatische Bühnenpräsenz hervor. Doch für die Pianistin steht ihre Kunst im Dienst von emotionalem Ausdruck und musikalischer Interpretation, Technik darf nie Selbstzweck sein. Ihr künstlerisches Credo ist schlicht und komplex zugleich: „Ich möchte das ganze Leben in Beziehung zur Musik setzen“, sagte sie kürzlich dem Observer (London). An anderer Stelle sprach sie über die unvergleichliche Kraft der Musik, ihr eigenes Gefühlsleben zu erschließen. „Es geht nicht mehr um das Üben, sondern vielmehr darum, den Gedankengang des Komponisten verstehen zu lernen“, äußerte sie British Vogue gegenüber im August 2018. „Was ist die Intention der Komponisten, was versuchen sie auszudrücken … Sie haben viele Stunden damit verbracht, diese Stücke zu schreiben, daher ist es nur richtig, dass wir Jahre damit verbringen, ihre Bedeutung zu entschlüsseln.“ Martin Grubinger meets Yuja Wang. Martin Grubinger. Technische Perfektion, Spielfreude und musikalische Vielseitigkeit machen Martin Grubinger zum vielleicht besten Multipercussionisten der Welt. Sein Repertoire reicht dabei von solistischen Werken über kammermusikalische Programme mit seinem Percussive Planet Ensemble bis hin zu Solokonzerten. In besonderer Weise hat sich der Österreicher darum verdient gemacht, das Schlagwerk als Soloinstrument in den Mittelpunkt des klassischen Konzertbetriebs zu stellen. Zum ausführlichen Artikel – Yuja Wang – Musik ist schön und sinnliche → …
Die Wiener Symphoniker mit Yuja Wang und Lorenzo Viotti. Sie lässt niemanden kalt, denn ihre Virtuosität ist so atemberaubend wie ihre Erscheinung. Das schlichte Konzertdress in dunklen, dezenten Farben war gestern. Yuja Wang ist eine moderne junge Frau und inszeniert ihre Auftritte als eine Art Gesamtkunstwerk.
Wiener Symphoniker mit Yuja Wang und Lorenzo Viotti
INTERPRETEN: Wiener Symphoniker mit Yuja Wang, Klavier und Lorenzo Viotti, Dirigent.
PROGRAMM: Robert Schumann. Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 54 (1841-1845) *** Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 10 e-moll op. 93 (1953)

Yuja Wange lässt niemanden kalt, denn ihre Virtuosität ist so atemberaubend wie ihre Erscheinung. Das schlichte Konzertdress in dunklen, dezenten Farben war gestern. Yuja Wang ist eine moderne junge Frau und inszeniert ihre Auftritte als eine Art Gesamtkunstwerk. Dabei scheint das Bühnenkostüm, das sie wählt, auf raffinierte Weise mit der jeweiligen musikalischen Darbietung zu korrespondieren, gewissermaßen als Abwandlung von Skrjabins Idee des Farbklaviers.
Die Musik ist so schön und sinnlich, warum soll ich mich nicht auch entsprechend kleiden?«, postuliert die junge Wilde selbstbewusst. Dass sie dafür speziell im prüden Amerika zuweilen kritisiert wird und auf Facebook sexistische Reaktionen erntet, nimmt sie scheinbar gelassen in Kauf. »Ich ziehe mich halt so an. Ich trage auch kurze Röcke, wenn ich nicht auf der Bühne bin. So bin ich eben. Klassische Musik spricht für sich selbst – aber irgendwie achtet das Publikum sehr auf die Oberfläche. Die Kommentare sagen mehr über die Kommentatoren aus als über mich oder über Musik.«
Artist of the Year
Künstlerisch hat die in New York ansässige Yuja Wang mit dreißig bereits Beachtliches vorzuweisen. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter der ECHO Klassik als Nachwuchskünstlerin 2011 und die Wahl zum Artist of the Year 2017 der Zeitschrift Musical America, sowie eine Reihe von eindrucksvollen Aufnahmen begleiten ihre steile internationale Karriere. Die 1987 in Peking geborene Tochter einer Tänzerin und eines Perkussionisten, die mit sechs ihren ersten Klavierunterricht bekam, hat Ernsthaftigkeit gelernt. »Meine chinesische Kindheit ist ein wichtiges Fundament. Ich bin sehr diszipliniert zu Hause unterrichtet worden, in einer engen Beziehung zu meinem Lehrer, auch zu anderen Leuten, zu Freunden, das war mir sehr wichtig. Das gibt meinem Spiel mehr Persönlichkeit, mehr Charakter«, sagt sie. Aleksandra Mikulska – Präsidentin der Chopin Gesellschaft → … Zum ausführlichen Artikel – Yuja Wang – Musik ist schön und sinnlich → …
Göteborger Symphoniker – Grubinger – Rouvali. Martin Grubinger: Technische Perfektion, Spielfreude und musikalische Vielseitigkeit machen Martin Grubinger zum vielleicht besten Multipercussionisten der Welt. Sein Repertoire reicht dabei von solistischen Werken über kammermusikalische Programme mit seinem Percussive Planet Ensemble bis hin zu Solokonzerten. In besonderer Weise hat sich der Österreicher Martin Grubinger darum verdient gemacht, das Schlagwerk als Soloinstrument in den Mittelpunkt des klassischen Konzertbetriebs zu stellen.
Göteborger Symphoniker – Grubinger – Rouvali
Interpreten: Göteborger Symphoniker. Martin Grubinger, Multipercussion. Santtu-Matias Rouvali, Dirigent.
Programm: Andrea Tarrodi. Liguria (2012). Kalevi Aho. Sieidi. Konzert für Schlagzeug und Orchester (2010). Jean Sibelius. Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82 (1915-1919)
Martin Grubinger – The Percussive Planet

Eine wichtige Rolle im Zusammenspiel mit renommierten Orchestern spielen für Martin Grubinger Auftragskompositionen wie Avner Dormans „Frozen in Time“ (2007), das „Konzert für Schlagzeug und Orchester“ von Friedrich Cerha (2008), das 2012 mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Peter Eötvös bei Kairos eingespielt wurde, sowie Tan Duns Schlagzeugkonzert „Tears of Nature“ (2012). Im Frühjahr 2014 folgte die Uraufführung des Schlagzeugkonzerts „Speaking Drums“ mit dem Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung des Komponisten Peter Eötvös. Das großbesetzte Percussionprojekte von Martin Grubinger wie „The Percussive Planet“, „Century of Percussion“ und „Caribbean Showdown“ oder Rezitale mit Yuja Wang (Mehr zu Yuja Wang → …) dokumentieren Martin Grubinger (s) Vielseitigkeit.
Multipercussionist – Martin Grubinger ist gern gesehener Gast bei namhaften Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, Heidelberger Frühling, Bregenzer Festspielen, Beethovenfest Bonn, Lucerne Festival und den Salzburger Festspielen, im Festspielhaus Baden-Baden, dem Brass & Percussion Festival in der renommierten Suntory Hall in Tokyo sowie beim Grant Park Music Festival in Chicago. 2013 war er Artiste Étoile beim Lucerne Festival.
Bereits vielfach ausgezeichnet, ist Martin Grubinger Träger des „Bernstein Awards“ des Schleswig-Holstein Musik Festivals sowie des Würth-Preises der Jeunesses Musicales Deutschland. Grubinger veröffentlichte die CD „Drums‘n’Chant“ sowie einen Live-Mitschnitt des „Percussive Planet“ auf DVD auf der Deutschen Grammophon. Weitere Einspielungen erschienen bei verschiedenen Labels, darunter Sony, Kairos, Ondine und BIS. Göteborger Symphoniker. Martin Grubinger. Rouvali. Im Wiener Konzerthaus. Mehr zu Martin Grubinger → …
Ausstellung Wien um 1900 – Aufbruch in die Moderne. Die Wiener Moderne bezeichnet das Kulturleben in der österreichischen Hauptstadt um die Jahrhundertwende. Dauerpräsentation seit 16. März 2019 im Leopold Museum in Wien.
Ausstellung Wien um 1900. Aufbruch in die Moderne

Basierend auf den von Rudolf Leopold gesammelten Beständen des Leopold Museum und ergänzt um ausgewählte Leihgaben aus mehr als 50 privaten und institutionellen Sammlungen vermittelt die Präsentation auf einzigartige Weise das Fluidum der einstigen Weltkulturhauptstadt Wien und beleuchtet die von Gegensätzen geprägte Atmosphäre des Aufbruchs zur Zeit der Jahrhundertwende. Die Präsentation glänzt mit einer einzigartigen medialen Vielfalt, die von Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie über Glas, Keramik, Metall, Textilien, Leder und Schmuck bis hin zu Möbelstücken und ganzen Wohnungseinrichtungen reicht. Zahlreiche Archivalien ergänzen die thematischen Schwerpunkte der Ausstellung, die einen zeitlichen Bogen von ca. 1870 bis 1930 spannt.
Wien um 1900 – Die Wiener Moderne
Den Ausstellungsauftakt Wien um 1900. Aufbruch in die Moderne in der vierten Etage des Leopold Museum bildet eine Ouvertüre zur Blütezeit des Wiener Historismus um 1870, mit Werken von Hans Makart, (Lesetipp: Hans Makart – Tod der Kleopatra → …) Hans Canon und der Künstler-Compagnie. Der sogenannte „Makart-Festzug“ im Jahr 1879 zur 25-jährigen Vermählungsfeier von Kaiser Franz Joseph I. → … und seiner Gemahlin Elisabeth sollte einer der letzten Höhepunkte des imperialen Repräsentationswillens sein. Gustav Klimts künstlerische Entwicklung von einem Vertreter der Kunst des Historismus hin zum Gründungsmitglied der Secession wird in der Präsentation eindrücklich nachvollziehbar. Klimts Landschaftsbilder zeugen vom Interesse an symbolhaftem Ausdruck und an Fragen der Vergänglichkeit. Diese stehen auch in der singulären, den menschlichen Lebenszyklus thematisierenden Allegorie Tod und Leben im Zentrum. Siehe: Schiele und Klimt, Meisterwerke der österreichsichen Moderne → …
Wien um 1900 – Aufbruch in die Moderne im Leopold Museum zu sehen. Lesetipp: Stadt der Frauen – Künstlerinnen in Wien → 1900-1938. Die Wiener Moderne. Ausstellung Wien um 1900. Aufbruch in die Moderne. Die Ausstellung ist seit 16. März 2019 im Leopold Museum zu sehen. Öffnungszeiten: Täglich: 10-18 Uhr, Donnerstags: bis 21 Uhr. Dienstags geschlossen.
Wiener Konzerthaus. Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Yuja Wang, Klavier, Gustavo Gimeno, Dirigent. Programm: Peter Iljitsch Tschaikowsky Burja »Der Sturm«. Symphonische Fantasie nach William Shakespeare op. 18 (1873). Maurice Ravel Konzert für Klavier und Orchester D-Dur »Klavierkonzert für die linke Hand« (1929-1931). *** Dmitri Schostakowitsch Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 F-Dur op. 102 (1957) Maurice Ravel Daphnis et Chloé. Fragments symphoniques, deuxième série (1913)
Yuja Wang

Zu Yuja Wangs Saison 2018/19 gehören eine ausgedehnte China- und Japantournee, auf der sie Brahms‘ Klavierkonzert Nr. 2 mit den Münchner Philharmonikern und Valery Gergiev spielt. Ravels Klavierkonzert für die linke Hand mit den Wiener Philharmonikern und Franz Welser-Möst in Versailles. Ferner ein Auftritt mit Gustavo Dudamel beim alljährlichen Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker am Schloss Schönbrunn. Und im Rahmen der „Perspectives“-Reihe an der Carnegie Hall, in einer „Porträt“-Reihe am Wiener Konzerthaus und in einer Residency an der Luxemburger Philharmonie. Hinzu kommen eine Europatournee mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und Mirga Gražinytė-Tyla sowie Konzerte in Istanbul, Athen, Toronto, Buenos Aires und São Paulo. Im März 2019 bringt sie mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra und Gustavo Dudamel John Adams’ neues Klavierkonzert, Must the Devil have all the Best Tunes, in Los Angeles zur Uraufführung, bevor sie das Werk in Seoul und Tokio spielt.
Artist of the Year
Künstlerisch hat die in New York ansässige Yuja Wang mit dreißig bereits Beachtliches vorzuweisen. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter der ECHO Klassik als Nachwuchskünstlerin 2011 und die Wahl zum Artist of the Year 2017 der Zeitschrift Musical America, sowie eine Reihe von eindrucksvollen Aufnahmen begleiten ihre steile internationale Karriere. Die 1987 in Peking geborene Tochter einer Tänzerin und eines Perkussionisten, die mit sechs ihren ersten Klavierunterricht bekam, hat Ernsthaftigkeit gelernt. »Meine chinesische Kindheit ist ein wichtiges Fundament. Ich bin sehr diszipliniert zu Hause unterrichtet worden, in einer engen Beziehung zu meinem Lehrer, auch zu anderen Leuten, zu Freunden, das war mir sehr wichtig. Das gibt meinem Spiel mehr Persönlichkeit, mehr Charakter«, sagt sie. Könnte Sie auch interessieren: Haupt der Medusa – Berliner Philharmoniker → … Zum ausführlichen Artikel klicken Sie hier Yuja Wang – Musik ist schön und sinnlich → …
Martin Grubinger & Friends. The Best of Percussive Planet Ensemble. Zu Martin Grubinger: Technische Perfektion, Spielfreude und musikalische Vielseitigkeit machen Martin Grubinger zum vielleicht besten Multipercussionisten der Welt. Sein Repertoire reicht dabei von solistischen Werken über kammermusikalische Programme mit seinem Percussive Planet Ensemble bis hin zu Solokonzerten. In besonderer Weise hat sich der Österreicher Martin Grubinger darum verdient gemacht, das Schlagwerk als Soloinstrument in den Mittelpunkt des klassischen Konzertbetriebs zu stellen.
Martin Grubinger & Friends
Interpreten: Martin Grubinger, Multipercussion. The Percussive Planet Ensemble
Programm: The Best of Percussive Planet
Martin Grubinger – The Percussive Planet

Eine wichtige Rolle im Zusammenspiel mit renommierten Orchestern spielen für Martin Grubinger Auftragskompositionen wie Avner Dormans „Frozen in Time“ (2007), das „Konzert für Schlagzeug und Orchester“ von Friedrich Cerha (2008), das 2012 mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Peter Eötvös bei Kairos eingespielt wurde, sowie Tan Duns Schlagzeugkonzert „Tears of Nature“ (2012). Im Frühjahr 2014 folgte die Uraufführung des Schlagzeugkonzerts „Speaking Drums“ mit dem Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung des Komponisten Peter Eötvös. Das großbesetzte Percussionprojekte von Martin Grubinger wie „The Percussive Planet“, „Century of Percussion“ und „Caribbean Showdown“ oder Rezitale mit Yuja Wang (Mehr zu Yuja Wang → …) dokumentieren Martin Grubinger (s) Vielseitigkeit.
Multipercussionist – Martin Grubinger ist gern gesehener Gast bei namhaften Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, Heidelberger Frühling, Bregenzer Festspielen, Beethovenfest Bonn, Lucerne Festival und den Salzburger Festspielen, im Festspielhaus Baden-Baden, dem Brass & Percussion Festival in der renommierten Suntory Hall in Tokyo sowie beim Grant Park Music Festival in Chicago. 2013 war er Artiste Étoile beim Lucerne Festival.
Bereits vielfach ausgezeichnet, ist Martin Grubinger Träger des „Bernstein Awards“ des Schleswig-Holstein Musik Festivals sowie des Würth-Preises der Jeunesses Musicales Deutschland. Grubinger veröffentlichte die CD „Drums‘n’Chant“ sowie einen Live-Mitschnitt des „Percussive Planet“ auf DVD auf der Deutschen Grammophon. Weitere Einspielungen erschienen bei verschiedenen Labels, darunter Sony, Kairos, Ondine und BIS. Göteborger Symphoniker. Martin Grubinger im Wiener Konzerthaus. Mehr zu Martin Grubinger → …
Expressionistische Kunst aus Deutschland. Rund 100 Exponate (Paul Klee, Emil Nolde…) in der Ausstellung kommen aus der Fondazione Gabriele e Anna Braglia, Lugano und der Renate und Friedrich Johenning-Stiftung aus Nordrhein-Westfalen.
Expressionistische Kunst aus Deutschland

Foto: Roberto Pellegrini
Rund 100 Exponate in der Ausstellung im Leopold Museum kommen aus der Fondazione Gabriele e Anna Braglia, Lugano und der Renate und Friedrich Johenning-Stiftung aus Nordrhein-Westfalen. Ergänzend werden in der Ausstellung Deutscher Expressionismus rund zehn Werke aus weiteren Sammlungen gezeigt, darunter Werke der Nolde Stiftung Seebüll, des Leopold Museum sowie der Privatsammlung Leopold. Die Wege, welche die beiden passionierten Sammler zum deutschen Expressionismus geführt haben, waren unterschiedlich. Erwarb Gabriele Braglia bereits 1950 ein Werk des Futuristen Mario Sironi, entdeckte er den deutschen Expressionismus in den 1980er-Jahren für sich. Paul Klees Aquarell Erinnerung an Romanshorn (1913) bildete den Auftakt dieser Sammeltätigkeit Braglias. Bei Friedrich Johenning bewirkte in den 1960er-Jahren der Erwerb des Aquarells Alpenveilchen und Chrysanthemen (1952–1955) von Emil Nolde eine Initialzündung. Anna Braglia und Renate Johenning teilten jahrzehntelang die Passion ihrer Ehemänner. Die hohe Qualität der Kollektionen beruht in beiden Fällen auf der gemeinsamen Auswahl der Kunstwerke. Deutscher Expressionismus → Die Sammlungen Braglia und Johenning.
Kunst im 20. Jahrhundert

Expressionistische Kunst: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war eine aufstrebende Generation von Kunstschaffenden auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln. In Opposition zur akademischen Tradition und in Auflehnung gegen gesellschaftliche Normen kämpften sie für die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks. Sie hinterfragten den Schönheitsbegriff, enthoben die Farbe ihrer abbildenden Funktion, bevorzugten lapidare Formen und bedienten sich einer raschen und impulsiven Malweise. Nicht mehr die naturalistische Darstellung zählte, sondern die Vermittlung innerer Zustände. Anfangs unverstanden oder ignoriert, sahen sich die VertreterInnen der neuen Kunstrichtung in der Zwischenkriegszeit zunehmend mit Diffamierungen konfrontiert. Expressionistische Kunst aus Deutschland. Deutscher Expressionismus. Die Sammlungen Braglia und Johenning. Ausstellung im Leopold Museum Wien. Art On Screen – Ticket Service. Tickets einfach und bequem online bestellen.
Hedy Lamarr. Lady Bluetooth: Das Jüdische Museum Wien präsentiert in einer Ausstellung die Lebensgeschichte der Hollywood-Ikone und genialen Erfinderin Hedy Lamarr.
Hedy Lamarr. Lady Bluetooth.

Hedy Lamarr. Lady Bluetooth: Hedy Lamarr (1914-2000), eigentlich Hedwig Eva Maria Kiesler, war eine österreichisch-amerikanische Filmschauspielerin und Erfinderin, der wir auch Bluetooth verdanken. Nach Beginn ihrer Filmkarriere in Österreich wurde sie ab Ende der 1930er-Jahre zum Hollywood-Star und galt als schönste Frau der Welt. Die Ausstellung im Museum Judenplatz zeigt die facettenreiche Biographie und setzt einen besonderen Schwerpunkt auf ihre Lebensjahre in Wien und Berlin. Hedy Lamarr zählte zu den strahlenden Hollywood-Stars. Lange Zeit unbekannt blieb jedoch, dass sie die Erfinderin des Frequenzsprungverfahrens war, auf dem Mobilfunk, Bluetooth und WLAN basieren. 1914 als Hedwig Kiesler in Wien geboren, wurde die Tochter eines jüdischen Bankdirektors aus dem Wiener Nobelbezirk Döbling von Max Reinhardt für das Theater entdeckt. 1933 avancierte sie durch eine Nacktszene im Film Ekstase zum internationalen Star. Im selben Jahr heiratete Hedwig Kiesler den einflussreichen Munitionsfabrikanten und Waffenhändler Fritz Mandl. Vor seinem herrischen Wesen und seiner Eifersucht flüchtete sie 1937 nach Hollywood. Auf Anraten von Filmmogul Louis B. Mayer wurde ihr Name in Hedy Lamarr geändert. Gleich ihr erster Spielfilm Algiers machte sie weltberühmt. Nach dem Kriegseintritt der USA engagierte sie sich im Kampf gegen die Nazis, zu dem auch ihre mit dem Komponisten George Antheil ausgearbeitete Funkfernsteuerung für Torpedos beitragen sollte. Seit 2018 verleiht die Stadt Wien den Hedy-Lamarr-Preis an innovative Wissenschaftlerinnen. Hedy Lamarrs Lebensgeschichte → …
Die schönste Frau der Welt
„Lady Bluetooth. Hedy Lamarr“ ist von 27. November 2019 bis 10. Mai 2020 im Museum Judenplatz (Jüdisches Museum Wien) zu sehen. Das Museum Judenplatz (Judenplatz 8, 1010 Wien) ist von Sonntag bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr und freitags von 10 bis 14 Uhr (Winterzeit) bzw. 17 Uhr (Sommerzeit) geöffnet. Das Jüdische Museum Wien in der Dorotheergasse 11, 1010 Wien ist von Sonntag bis Freitag 10 bis 18 Uhr geöffnet.
David Hockney – Bucerius Kunst Forum – Tickets online kaufen. Mit David Hockney präsentiert das Bucerius Kunst Forum einen der bedeutendsten Künstler der Gegenwart. David Hockney. Die Tate zu Gast bis 13. September 2020.
David Hockney im Bucerius Kunst Forum

Auftakt der chronologisch angelegten Ausstellung David Hockney. Die Tate zu Gast ist Woman with a Sewing Machine von 1954, eine von Hockneys frühesten Druckgrafiken, in der als Modell seine Mutter Laura Hockney erscheint, die er noch zahlreiche Male porträtieren sollte. Ausgehend von dieser frühen Arbeit und selbstreferentiellen Werken wie Doll Boy (1960-1961, Hamburger Kunsthalle) wird zunächst beleuchtet, welcher Entwicklung sich Hockneys Kunst während seines Studiums an der Bradford School of Art und am Londoner Royal College of Art unterzog. Inspiriert von Picasso löst er sich bereits in dieser Zeit von der gängigen Vorstellung des einzigartigen Stils eines Künstlers. Hauptwerke wie die Gemälde The First Marriage (A Marriage of Styles I), Mr and Mrs Clark and Percy oder My Parents, sind zum ersten Mal in einer Ausstellung in Deutschland vereint. David Hockney – die Tate zu Gast → …
Biografisches zu Hockney
Anfang der 1970er Jahre wendet sich Hockney den naturalistischen Doppelporträts zu und vollendet 1971 nach häufigen Übermalungen sein in Großbritannien beliebtestes Werk Mr and Mrs Clark and Percy. Zahlreiche Porträts aus dieser Zeit verdeutlichen in der Ausstellung seine zunehmende naturalistische Darstellung von menschlichen Figuren, Licht und Schatten. Dabei liegt Hockneys inhaltliches Augenmerk darauf, in der Erstarrung eines Augenblicks die Besonderheiten einer Beziehung herauszuarbeiten. David Hockney Biografie im Detail → …

Ticket Service & Katalog
David Hockney Ausstellung. Die Tate zu Gast. Der Katalog mit Beiträgen von Kathrin Baumstark, Helen Little, Gregory Salter, Uwe M. Schneede und Lukas Schepers erscheint im Hirmer Verlag, München (ca. 220 Seiten mit Abbildungen der ausgestellten Werke, 29,00 Euro in der Ausstellung). Tickets für die Ausstellung einfach und bequem online bestellen.
Peter Lindbergh Ausstellung im Kunstpalast in Düsseldorf. Die Ausstellung Untold Stories wird vom Kunstpalast in Kooperation mit dem Peter Lindbergh Studio, Paris organisiert. Die Schau hat weitere Stationen im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (20. Juni bis 1. November 2020) im Hessischen Landesmuseum, Darmstadt (4. Dezemberg 2020 bis 7. März 2021), sowie im Museo d’Arte Contemporanea Donnaregina in Neapel (März bis Mai 2021).
Peter Lindbergh Ausstellung

Die Ausstellung Untold Stories besteht aus drei Teilen, wobei zwei großformatige Installationen den Rundgang rahmen und überraschende Perspektiven auf Lindberghs Schaffen eröffnen. Den Anfang macht die eigens für die Ausstellung entwickelte und aus Bluebacks bestehende monumentale Installation Manifest, die eine eindringliche Einführung in Peter Lindberghs Idee von Modefotografie darstellt. Für den Hauptteil der Präsentation hat Lindbergh die aus seiner Perspektive essenziellsten Werke seines langjährigen OEuvres arrangiert und mit ihnen experimentiert. In der Hängung legt Lindbergh immer wieder neue Geschichten frei, bleibt aber gleichzeitig seiner Sprache treu. Emblematische sowie noch nie zuvor gezeigte Arbeiten werden paarweise oder in Gruppen gezeigt und ermöglichen neue Interpretationen. Den Abschluss der Schau stellt die Filminstallation Testament (2014) dar, die eine fast unbekannte Seite des Schaffens des deutschen Fotografen offenlegt. Der durch einen Einwegspiegel aufgenommene Film zeigt eine stumme Auseinandersetzung zwischen Lindberghs Kamera und Elmer Carroll, ein in Florida zum Tode verurteilen Mörder. Carroll betrachtet 30 Minuten lang und ohne mimische Bewegung sein Spiegelbild. Die zum ersten Mal gezeigte Installation ergänzt die Ausstellung Untold Stories um eine unerwartete Bedeutungsschicht und stößt eine Debatte um Themen an, die zentral für Peter Lindbergh waren: Introspektion, Ausdruck, Empathie und Freiheit. Lesetipp: Norman Seeff: The Look of Sound → …
Wer war Lindbergh ?

Peter Lindbergh: Untold Stories →… Die Ausstellung Untold Stories ist die erste von Peter Lindbergh selbst kuratierte Werkschau. Der 1944 geborene und in Duisburg aufgewachsene Fotograf & Filmemacher (mit bürgerlichen Namen Peter Brodbeck – lebte in Paris, New York und Arles) hat zwei Jahre an der Präsentation für die Ausstellung im Kunstpalast gearbeitet und diese unmittelbar vor seinem Tod am 3. September 2019 fertiggestellt.
