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Event Kalender. Liz-Taylor, Artwork by Christine Schnoell Artworks – Künstlerin bei Art On Screen

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Sep.
2
So.
Balthus in Riehen @ Fondation Beyeler
Sep. 2 2018 um 10:00 – Jan. 1 2019 um 18:00
Balthus in Riehen @ Fondation Beyeler

Balthus in Riehen. Eine Ausstellung zu Balthus stellt für ein Museum eine besondere Herausforderung dar. Bis heute wird der Künstler oft mit seinen Darstellungen junger Mädchen und Frauen assoziiert. Deren Anblick beim Publikum immer wieder Unbehagen und dementsprechende Debatten über künstlerische und darstellerische Grenzen ausgelöst hat und auslöst. So sorgte in jüngster Vergangenheit Balthus bedeutendes Gemälde Thérèse träumend von 1938 im Metropolitan Museum of Art in New York für öffentliche Aufregung, als im November 2017 in einer Online-Petition aufgrund der erotischen Konnotation des Bildes dessen Abhängung beziehungsweise Neukontextualisierung gefordert wurde. Obgleich die Petition auf breite Resonanz stiess, liess das Metropolitan Museum das umstrittene Werk hängen. Inmitten dieser Kontroverse reist das Gemälde nun unter veränderten Vorzeichen bei uns an und erlangt Symbolstatus für eine wieder entfachte Kulturdebatte.

Den Künstler verband eine enge Beziehung zur Schweiz. Er verbrachte seine Kindheit in Bern, Genf und Beatenberg, heiratete die Bernerin Antoinette de Watteville und lebte mit ihr in der französischen wie deutschen Schweiz. Im imposanten Grand Chalet in Rossinière verbrachte er schliesslich die letzten Jahrzehnte seines Lebens. Auch verband ihn seit den 1930er-Jahren eine tiefe Freundschaft mit Alberto Giacometti, den Balthus als Künstler überaus schätzte.

Biografie – Schnipsel

29. Februar 1908
Balthus, eigentlich Balthasar Klossowski, kommt in Paris als zweiter Sohn von Erich und Else (oder Elsa) Klossowski, geb. Spiro, auf die Welt. Die Eltern, ein deutsch-polnischer Kunsthistoriker und eine deutsche jüdische Künstlerin, lassen ihre beiden Söhne in einem von Kunst und Kultur geprägten Umfeld aufwachsen. Auch der drei Jahre ältere Bruder Pierre Klossowski wird ein bedeutender Schriftsteller und Künstler.

1914 Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs muss die Familie Klossowski aufgrund ihrer deutschen Staatsbürgerschaft Paris verlassen und zieht nach Berlin.

1916 Mit seiner Mutter und seinem Bruder übersiedelt Balthus in die Schweiz, zunächst nach Bern und dann nach Genf, wo er das Gymnasium besucht.

1920 Else, die sich nun Baladine nennt, wird zur Muse und Geliebten des Schriftstellers Rainer Maria Rilke, der Balthus’ künstlerisches Talent früh erkennt und fördert.

1921 Balthus’ Bilderzählung Mitsou, quarante images erscheint mit einem Vorwort von Rilke.

1924 Die Familie kehrt nach Paris zurück. Dort kopiert Balthus im Louvre Gemälde Poussins und beginnt sich für die Alten Meister zu begeistern.

Okt.
6
Sa.
Ausstellung Lotte Laserstein @ Städel Museum - Frankfurt am Main
Okt. 6 2018 um 10:00 – März 17 2019 um 18:00
Ausstellung Lotte Laserstein @ Städel Museum - Frankfurt am Main | Frankfurt am Main | Hessen | Deutschland

Ausstellung Lotte Laserstein – Von Angesicht zu Angesicht. Frankfurter Städel Museum. Die Ausstellung baut auf den Sammlungsbeständen des Städel Museums auf, das mit den Gemälden Russisches Mädchen mit Puderdose von 1928 und Junge mit Kasper-Puppe (Wolfgang Karger) von 1933 in den vergangenen Jahren wichtige Arbeiten der Künstlerin erwerben konnte. 

Biografisches

Die 1898 in Ostpreußen geborene Lotte Laserstein wuchs in bürgerlichen Verhältnissen auf. Nach dem frühen Tod des Vaters zog ihre Mutter mit ihr und der jüngeren Schwester Käte zu der verwitweten Großmutter nach Danzig. Ersten Zeichenunterricht erhielt sie ab 1908 von ihrer Tante Elsa Birnbaum, die eine private Malschule betrieb. Zwischen 1921 und 1927 besuchte sie die Berliner Hochschule für die Bildenden Künste, wo sie als eine der ersten Frauen ihr Meisterstudium abschloss. Durch ihre Beteiligung an der Frühjahrsausstellung der Preußischen Akademie der Künste 1928 erlangte sie große Aufmerksamkeit und verkaufte ihr erstes Werk an eine öffentliche Einrichtung, den Magistrat der Stadt Berlin. Das Gemälde Im Gasthaus (1927) wurde später im Rahmen der nationalsozialistischen Propaganda als „entartete Kunst“ beschlagnahmt. 

Seit dem Ende der 1920er-Jahre nahm Laserstein regelmäßig an Ausstellungen teil. Es gelang ihr bald, sich einen Ruf aufzubauen und Feuilletons und Kritiker fanden geradezu hymnische Worte für ihre Kunst. 1928 beteiligte sich Laserstein an dem Wettbewerb „Das schönste deutsche Frauenporträt“, der von der Kosmetikfirma Elida zusammen mit dem Reichsverband bildender Künstler ausgeschrieben wurde. Aus den 365 eingereichten Werken wurde das heute in der Städel Sammlung befindliche Gemälde Russisches Mädchen mit Puderdose für die Endrunde nominiert und zusammen mit 25 Arbeiten von fast ausschließlich männlichen Künstlern in der angesehenen Berliner Galerie von Fritz Gurlitt gezeigt. Dort fand 1931 auch ihre erste Einzelausstellung statt.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten endete Lasersteins einsetzende Karriere unvermittelt. Sie wurde aus dem Vorstand des Vereins Berliner Künstlerinnen entlassen und konnte ab 1935 lediglich im Rahmen des jüdischen Kulturbundes in Deutschland ausstellen. Auch die kleine Malschule, welche sie zur finanziellen Absicherung seit 1927 betrieb, musste geschlossen werden. Die politischen Restriktionen erschwerten ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zunehmend. Eine Ausstellung in der Stockholmer Galerie Moderne bot ihr 1937 die Möglichkeit, Deutschland zu verlassen. Obwohl Laserstein im schwedischen Exil weiterhin äußerst produktiv war und ihren Lebensunterhalt durch Auftragsarbeiten verdiente, gelang es ihr nicht, an ihre frühen Erfolge anzuknüpfen. Ihr Werk verschwand weitgehend aus der öffentlichen Wahrnehmung. 

Ausstellung Lotte Laserstein – Von Angesicht zu Angesicht. Frankfurter Städel Museum.

Feb.
3
So.
Der junge Pablo Picasso – Blaue und Rosa Periode @ Fondation Beyeler
Feb. 3 um 10:00 – Mai 26 um 18:00

Der junge Pablo Picasso – Blaue und Rosa Periode. In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906.

Der junge Pablo Picasso, PABLO PICASSO, AUTOPORTRAIT, 1901, Öl auf Leinwand, 81 x 60 cm, Musée national Picasso-Paris © Succession Picasso / 2018, ProLitteris, Zürich Foto: © RMN-Grand Palais (Musée national Picasso-Paris) / Mathieu Rabeau | Art On Screen - NEWS -[AOS] Magazine
PABLO PICASSO, AUTOPORTRAIT, 1901, Öl auf Leinwand, 81 x 60 cm, Musée national Picasso-Paris © Succession Picasso / 2018, ProLitteris, Zürich Foto: © RMN-Grand Palais (Musée national Picasso-Paris) / Mathieu Rabeau
Pablo Picasso (1881–1973), der zu den bedeutendsten Künstlern überhaupt zählt, hat die moderne Kunst des 20. Jahrhunderts wie kein anderer geprägt. Mit über 30 seiner Werke ist die Fondation Beyeler heute im Besitz einer der grössten und qualitätsvollsten Picasso-Sammlungen weltweit. «Picasso Panorama» versteht sich als Hommage an die Museumsgründer Ernst und Hildy Beyeler, die in Picasso den idealen Künstler sahen, weshalb sie im Laufe der Jahrzehnte nicht nur über 1000 seiner Werke vermittelten, sondern ihm auch zahlreiche Ausstellungen in ihrer Galerie widmeten. Auch entwickelte sich eine freundschaftliche Verbindung zwischen dem Künstler und den Beyelers.

Ausstellung Pablo Picasso

In der umfassenden Pablo Picasso Ausstellung „Der junge Pablo Picasso→ …“ zu sehen sind rund 80 meist nur sehr selten ausgeliehene Gemälde und Skulpturen aus renommierten Museen in Europa, den USA, Kanada, Russland, China und Japan. Die Leihgaben kommen aus namhaften Museen wie dem Musée national Picasso, Paris, ferner dem Metropolitan Museum of Art, New York, der Tate, London, beziehungsweise der National Gallery in Washington, D. C., dem Moskauer Pushkin State Museum of Fine Arts, sowie dem National Museum of Art in Osaka. Ferner dem Centre Pompidou und dem Musée de l’Orangerie in Paris. Darüber hinaus dem Museu Picasso in Barcelona, dem Centro de Arte Reina Sofía in Madrid, der Art Gallery of Ontario in Toronto und vielen anderen. Zahlreiche weitere Werke stammen aus bedeutenden Privatsammlungen und können teilweise erstmals seit vielen Jahrzehnten wieder in der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Fondation Beyeler

Das Ausstellungsprojekt, das mit seiner mehrjährigen Vorbereitungszeit das bisher aufwendigste und kostspieligste in der Geschichte der Fondation Beyeler ist, wird zweifellos einer der kulturellen Höhepunkte des Jahres 2019 in Europa sein. Die zu erwartenden Exponate sind allesamt absolute Publikumsmagneten in ihren Heimatmuseen. Die Ausstellung – Der junge Pablo Picasso – Blaue und Rosa Periode → … wird von der Fondation Beyeler organisiert und entsteht in Kooperation mit den Musées d’Orsay et de I’Orangerie, Paris, sowie dem Musée National Picasso-Paris, wo sie in modifizierter Form als Erstes Station macht. Die Ausstellung in der Fondation Beyeler wird von Dr. Raphaël Bouvier, Kurator an der Fondation Beyeler, kuratiert. Die Ausstellung – Der junge Pablo Picasso – Blaue und Rosa Periode ist bis zum 26. Mai in Riehen bei Basel zu sehen. Weiterführende Informationen zu den Art On Screen Media-Daten → …

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März
16
Sa.
Ausstellung Wien um 1900 – Aufbruch in die Moderne @ Leopold Museum
März 16 2019 um 10:00 – März 31 2024 um 10:15

Ausstellung Wien um 1900 – Aufbruch in die Moderne. Die Wiener Moderne bezeichnet das Kulturleben in der österreichischen Hauptstadt um die Jahrhundertwende. Dauerpräsentation seit 16. März 2019 im Leopold Museum in Wien.

Ausstellung Wien um 1900. Aufbruch in die Moderne

SERGIUS PAUSER - Mädchen vor dem Spiegel, Wien um 1900, Aufbruch in die Moderne, SERGIUS PAUSER, Mädchen vor dem Spiegel, Ausstellung in Wien, Leopold Museum
SERGIUS PAUSER, Mädchen vor dem Spiegel, 1931 © Leopold Privatsammlung Foto: Leopold Museum, Wien/ Manfred Thumberger

Basierend auf den von Rudolf Leopold gesammelten Beständen des Leopold Museum und ergänzt um ausgewählte Leihgaben aus mehr als 50 privaten und institutionellen Sammlungen vermittelt die Präsentation auf einzigartige Weise das Fluidum der einstigen Weltkulturhauptstadt Wien und beleuchtet die von Gegensätzen geprägte Atmosphäre des Aufbruchs zur Zeit der Jahrhundertwende. Die Präsentation glänzt mit einer einzigartigen medialen Vielfalt, die von Malerei, Grafik, Skulptur und Fotografie über Glas, Keramik, Metall, Textilien, Leder und Schmuck bis hin zu Möbelstücken und ganzen Wohnungseinrichtungen reicht. Zahlreiche Archivalien ergänzen die thematischen Schwerpunkte der Ausstellung, die einen zeitlichen Bogen von ca. 1870 bis 1930 spannt.

Wien um 1900 – Die Wiener Moderne

Den Ausstellungsauftakt Wien um 1900. Aufbruch in die Moderne in der vierten Etage des Leopold Museum bildet eine Ouvertüre zur Blütezeit des Wiener Historismus um 1870, mit Werken von Hans Makart, (Lesetipp: Hans Makart – Tod der Kleopatra → …) Hans Canon und der Künstler-Compagnie. Der sogenannte „Makart-Festzug“ im Jahr 1879 zur 25-jährigen Vermählungsfeier von Kaiser Franz Joseph I. → … und seiner Gemahlin Elisabeth sollte einer der letzten Höhepunkte des imperialen Repräsentationswillens sein. Gustav Klimts künstlerische Entwicklung von einem Vertreter der Kunst des Historismus hin zum Gründungsmitglied der Secession wird in der Präsentation eindrücklich nachvollziehbar.  Klimts Landschaftsbilder zeugen vom Interesse an symbolhaftem Ausdruck und an Fragen der Vergänglichkeit. Diese stehen auch in der singulären, den menschlichen Lebenszyklus thematisierenden Allegorie Tod und Leben im Zentrum. Siehe: Schiele und Klimt, Meisterwerke der österreichsichen Moderne →

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Wien um 1900 – Aufbruch in die Moderne im Leopold Museum zu sehen. Lesetipp: Stadt der Frauen – Künstlerinnen in Wien → 1900-1938. Die Wiener Moderne. Ausstellung Wien um 1900. Aufbruch in die Moderne. Die Ausstellung ist seit 16. März 2019 im Leopold Museum zu sehen. Öffnungszeiten: Täglich: 10-18 Uhr, Donnerstags: bis 21 Uhr. Dienstags geschlossen.

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Okt.
23
Mi.
Ausstellung – Making van Gogh – Städel Museum @ Städel Museum - Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie
Okt. 23 2019 um 9:00 – Feb. 16 2020 um 18:00

Ausstellung – Making van Gogh – Geschichte einer deutschen Liebe im Städel Museum in Frankfurt. Die Ausstellung in Frankfurt ist die bis dato größte in der Geschichte des Frankfurter Museums.

Ausstellung – Making van Gogh – Geschichte einer deutschen Liebe

Making Van Gogh, Vincent van Gogh, Bauernhaus in der Provence, Ausstellung in Frankfurt, Städel Museum, Werke, Gemälde, Landschaften
Vincent van Gogh (1853–1890), Bauernhaus in der Provence, 1888, Öl auf Leinwand, 46,1 x 60,9 cm, National Gallery of Art, Washington D.C. © National Gallery of Art, Washington, Ailsa Mellon Bruce Collection

Ausstellung – Making van Gogh. Die bis dato größte und aufwendigste Präsentation in der Geschichte des Frankfurter Museums thematisiert die besondere Rolle, die Galeristen, Sammler, Kritiker und Museen für die Erfolgsgeschichte des Malers in Deutschland spielten, der als Vorreiter der modernen Malerei gilt. Zum anderen wird die entscheidende Rolle van Goghs als Vorbild für die Kunst des deutschen Expressionismus beleuchtet. Zu sehen sind mehr als 120 Gemälde und Arbeiten auf Papier, darunter über 50 zentrale Werke von van Gogh und 70 Werke weiterer für die Moderne bedeutender Künstlerinnen und Künstler. Details zur Ausstellung – Making van Gogh – Meisterwerke & Portraits →

Making van Gogh

Die Ausstellung Making van GoghGeschichte einer deutschen Liebe nimmt das OEuvre van Goghs erstmalig umfassend im Kontext seiner Rezeption in Deutschland in den Blick. Den Ausgangspunkt bildet eine Auswahl von Schlüsselwerken aus allen Schaffensphasen des niederländischen Malers. Darauf aufbauend widmet sich die Präsentation der Bedeutung van Goghs für die Entwicklung der Kunst in Deutschland zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Wichtiger Referenzpunkt ist hierbei die umfangreiche Städel-Sammlung von Werken des Expressionismus. Neben bekannten Beispielen von Ernst Ludwig Kirchner → (1880-1938), Erich Heckel (1883–1970), Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976), Paula Modersohn-Becker (1876–1907), Gabriele Münter (1877–1962) oder Max Beckmann (1884–1950) werden auch wiederzuentdeckende Positionen präsentiert, für die van Gogh ebenso prägend war, darunter Peter August Böckstiegel (1889–1951), Theo von Brockhusen (1882–1919) oder Heinrich Nauen (1880–1940). Van Gogh – Stillleben →

Vincent van Gogh – Bauernhaus in der Provence

Making Van Gogh, Vincent van Gogh, Bauernhaus in der Provence, Ausstellung in Frankfurt, Städel Museum, Werke, Gemälde, Landschaften
Vincent van Gogh (1853–1890), Bauernhaus in der Provence, 1888, Öl auf Leinwand, 46,1 x 60,9 cm, National Gallery of Art, Washington D.C. © National Gallery of Art, Washington, Ailsa Mellon Bruce Collection

Van Gogh – Meisterwerke und Portraits des niederländischen Malers und Zeichners in der Ausstellung Making van Gogh – Geschichte einer deutschen Liebe im Städel Museum in Frankfurt. 23. Oktober 2019 bis 16. Februar 2020.

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Nov.
15
Fr.
Expressionistische Kunst aus Deutschland @ Leopold Museum Wien
Nov. 15 2019 um 9:00 – Apr. 20 2020 um 18:00

Expressionistische Kunst aus Deutschland. Rund 100 Exponate (Paul Klee, Emil Nolde…) in der Ausstellung kommen aus der Fondazione Gabriele e Anna Braglia, Lugano und der Renate und Friedrich Johenning-Stiftung aus Nordrhein-Westfalen.

Expressionistische Kunst aus Deutschland

MARIANNE VON WEREFKIN, Die Allee (L’Allée ), Deutscher Expressionismus, Ausstellung im Leopold Museum, Expressionistische Kunst aus Deutschland
MARIANNE VON WEREFKIN 1860–1938, Die Allee (L’Allée ), um 1917, Tempera auf Papier auf Karton, 33,5 × 24,5 cm, Fondazione Gabriele e Anna Braglia, Lugano
Foto: Roberto Pellegrini

Rund 100 Exponate in der Ausstellung im Leopold Museum kommen aus der Fondazione Gabriele e Anna Braglia, Lugano und der Renate und Friedrich Johenning-Stiftung aus Nordrhein-Westfalen. Ergänzend werden in der Ausstellung Deutscher Expressionismus rund zehn Werke aus weiteren Sammlungen gezeigt, darunter Werke der Nolde Stiftung Seebüll, des Leopold Museum sowie der Privatsammlung Leopold. Die Wege, welche die beiden passionierten Sammler zum deutschen Expressionismus geführt haben, waren unterschiedlich. Erwarb Gabriele Braglia bereits 1950 ein Werk des Futuristen Mario Sironi, entdeckte er den deutschen Expressionismus in den 1980er-Jahren für sich. Paul Klees Aquarell Erinnerung an Romanshorn (1913) bildete den Auftakt dieser Sammeltätigkeit Braglias. Bei Friedrich Johenning bewirkte in den 1960er-Jahren der Erwerb des Aquarells Alpenveilchen und Chrysanthemen (1952–1955) von Emil Nolde eine Initialzündung. Anna Braglia und Renate Johenning teilten jahrzehntelang die Passion ihrer Ehemänner. Die hohe Qualität der Kollektionen beruht in beiden Fällen auf der gemeinsamen Auswahl der Kunstwerke. Deutscher Expressionismus → Die Sammlungen Braglia und Johenning. 

Kunst im 20. Jahrhundert

MARIANNE VON WEREFKIN, Das Duell, Tempera auf Papier, Deutscher Expressionismus, Ausstellung im Leopold Museum, Expressionistische Kunst aus Deutschland
MARIANNE VON WEREFKIN 1860–1938, Das Duell, um 1933, Tempera auf Papier, 104 × 85 cm, Fondazione Gabriele e Anna Braglia, Lugano, Foto: Christoph Münstermann

Expressionistische Kunst: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war eine aufstrebende Generation von Kunstschaffenden auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln. In Opposition zur akademischen Tradition und in Auflehnung gegen gesellschaftliche Normen kämpften sie für die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks. Sie hinterfragten den Schönheitsbegriff, enthoben die Farbe ihrer abbildenden Funktion, bevorzugten lapidare Formen und bedienten sich einer raschen und impulsiven Malweise. Nicht mehr die naturalistische Darstellung zählte, sondern die Vermittlung innerer Zustände. Anfangs unverstanden oder ignoriert, sahen sich die VertreterInnen der neuen Kunstrichtung in der Zwischenkriegszeit zunehmend mit Diffamierungen konfrontiert. Expressionistische Kunst aus Deutschland. Deutscher Expressionismus. Die Sammlungen Braglia und Johenning. Ausstellung im Leopold Museum Wien. Art On Screen – Ticket Service. Tickets einfach und bequem online bestellen. 

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Nov.
27
Mi.
Hedy Lamarr. Lady Bluetooth. Ausstellung in Wien @ Museum Judenplatz
Nov. 27 2019 um 10:00 – Mai 10 2020 um 18:00

Hedy Lamarr. Lady Bluetooth: Das Jüdische Museum Wien präsentiert in einer Ausstellung die Lebensgeschichte der Hollywood-Ikone und genialen Erfinderin Hedy Lamarr. 

Hedy Lamarr. Lady Bluetooth. 

Hedy Lamarr, Lady Bluetooth, Fotografie, Wien, Hollywood, Werbung für Maybelline,
Hedy Lamarr macht Werbung für Maybelline, Zeitschriftenseite, um 1940 © Anthony Loder Archive

Hedy Lamarr. Lady Bluetooth: Hedy Lamarr (1914-2000), eigentlich Hedwig Eva Maria Kiesler, war eine österreichisch-amerikanische Filmschauspielerin und Erfinderin, der wir auch Bluetooth verdanken. Nach Beginn ihrer Filmkarriere in Österreich wurde sie ab Ende der 1930er-Jahre zum Hollywood-Star und galt als schönste Frau der Welt. Die Ausstellung im Museum Judenplatz zeigt die facettenreiche Biographie und setzt einen besonderen Schwerpunkt auf ihre Lebensjahre in Wien und Berlin. Hedy Lamarr zählte zu den strahlenden Hollywood-Stars. Lange Zeit unbekannt blieb jedoch, dass sie die Erfinderin des Frequenzsprungverfahrens war, auf dem Mobilfunk, Bluetooth und WLAN basieren. 1914 als Hedwig Kiesler in Wien geboren, wurde die Tochter eines jüdischen Bankdirektors aus dem Wiener Nobelbezirk Döbling von Max Reinhardt für das Theater entdeckt. 1933 avancierte sie durch eine Nacktszene im Film Ekstase zum internationalen Star. Im selben Jahr heiratete Hedwig Kiesler den einflussreichen Munitionsfabrikanten und Waffenhändler Fritz Mandl. Vor seinem herrischen Wesen und seiner Eifersucht flüchtete sie 1937 nach Hollywood. Auf Anraten von Filmmogul Louis B. Mayer wurde ihr Name in Hedy Lamarr geändert. Gleich ihr erster Spielfilm Algiers machte sie weltberühmt. Nach dem Kriegseintritt der USA engagierte sie sich im Kampf gegen die Nazis, zu dem auch ihre mit dem Komponisten George Antheil ausgearbeitete Funkfernsteuerung für Torpedos beitragen sollte. Seit 2018 verleiht die Stadt Wien den Hedy-Lamarr-Preis an innovative Wissenschaftlerinnen. Hedy Lamarrs Lebensgeschichte →

Die schönste Frau der Welt

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„Lady Bluetooth. Hedy Lamarr“ ist von 27. November 2019 bis 10. Mai 2020 im Museum Judenplatz (Jüdisches Museum Wien) zu sehen. Das Museum Judenplatz (Judenplatz 8, 1010 Wien) ist von Sonntag bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr und freitags von 10 bis 14 Uhr (Winterzeit) bzw. 17 Uhr (Sommerzeit) geöffnet. Das Jüdische Museum Wien in der Dorotheergasse 11, 1010 Wien ist von Sonntag bis Freitag 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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Jan.
26
So.
Fondation Beyeler – Edward Hopper Ausstellung – Tickets online kaufen @ Fondation Beyeler
Jan. 26 um 11:00 – Juli 26 um 18:00

Fondation Beyeler – Edward Hopper Ausstellung in Riehen bei Basel. Hier können Sie Tickets für die Hopper Ausstellung einfach und bequem online bestellen. Der amerikanische Maler Hopper (1882–1967) ist in Europa vor allem für die Ölgemälde mit Szenen des städtischen Lebens bekannt. Überraschenderweise gab es bisher noch keine Ausstellung, die sich umfassend mit Hoppers Blick auf die amerikanische Landschaft auseinandergesetzt hat.

Fondation Beyeler – Edward Hopper 

Edward Hopper, Cape Ann Granite, Hoper Ausstellung, Edward Hopper Kunstwerke, Fondation Beyeler
Edward Hopper, Cape Ann Granite, 1928, Öl auf Leinwand, 73,5 x 102,3 cm, Privatsammlung © Heirs of Josephine Hopper / 2019, ProLitteris, Zürich, Foto: Christie’s

Als mit Cape Ann Granite ein Landschaftsbild von Edward Hopper aus dem Jahr 1928 als Dauerleihgabe Eingang in die Sammlung der Fondation Beyeler fand, entstand die Idee zu dieser Ausstellung. Das Werk war jahrzehntelang Teil der berühmten Rockefeller-Sammlung und entstammt einer Zeit, als Hopper seitens der Kritiker, Kuratoren und der Öffentlichkeit zunehmend Aufmerksamkeit entgegengebracht wurde. Dies manifestierte sich 1929 nicht zuletzt auch in der Einladung zur Teilnahme an der zweiten Ausstellung des Museum of Modern Art in New York mit dem Titel Paintings by Nineteen Living Americans.

Was bedeutet „Landschaft“ ?

In der kunsthistorischen Tradition bedeutet „Landschaft“ ein Bild der Natur im Gegensatz zu der sich ständig verändernden „Natur“, die als solche nicht als Bild fixiert werden kann. Landschaft gibt immer den Einfluss des Menschen auf die Natur zu erkennen, und Hoppers Bilder spiegeln dies auf subtile und vielfältige Weise wider. So eröffnete er einen ausgeprägt modernen Zugang zu einem altehrwürdigen Genre der Kunstgeschichte. Im Unterschied zur akademischen Tradition muten Hoppers Landschaften unbegrenzt an; sie sind – gedanklich – unendlich und scheinen immer nur einen kleinen Teil eines enorm grossen Ganzen zu zeigen. Hoppers Blick auf amerikanische Landschaften → …

Edward Hopper, Second Story Sunlight, Hoper Ausstellung, Edward Hopper Kunstwerke, Fondation Beyeler
Edward Hopper, Second Story Sunlight, 1960, Öl auf Leinwand, 102,1 x 127,3 cm, Whitney Museum of American Art, New York; Purchase, with funds from the Friends of the Whitney Museum of American Art © Heirs of Josephine Hopper / 2019, ProLitteris, Zürich Foto: © 2019. Digital image Whitney Museum of American Art / Licensed by Scala

Event Kalender & Ticket Service

Fondation Beyeler – Edward Hopper – Tickets für die Ausstellung einfach online bestellen. Die Schau umfasst 65 Werke des Künstlers aus den Jahren 1909 bis 1965 und wird in Kooperation mit dem Whitney Museum of American Art, New York, organisiert in dessen Beständen sich die weltweit grösste Hopper-Sammlung befindet. Hier geht es zum Event-Kalender → …  von Art On Screen. Edward Hopper Biografie, Leben und weltberühmte Werke finden Sie hier → …

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Feb.
13
Do.
Fantastische Frauen – Schirn Kunsthalle @ Schirn Kunsthalle Frankfurt
Feb. 13 um 10:00 – Juli 5 um 19:00

Fantastische Frauen – Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert die große Überblicksausstellung „Fantastische Frauen. Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo“, die den Künstlerinnen des Surrealismus gewidmet ist.

Fantastische Frauen. Surreale Welten

Frida Kahlo, Selbstbildnis mit Dornenhalsband, Fantastische Frauen, Surreale Welten, Ausstellung in der Schirn
Frida Kahlo, Selbstbildnis mit Dornenhalsband, 1940, Öl auf Leinwand, Collection of Harry Ransom Center, The University of Texas at Austin, Nickolas Muray Collection of Modern Mexican Art © Banco de México Diego Rivera Frida Kahlo Museums Trust/VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Göttin, Teufelin, Puppe, Fetisch, Kindfrau oder wunderbares Traumwesen – die Frau war das zentrale Thema surrealistischer Männerfantasien. Künstlerinnen gelangten zunächst als Partnerin oder Modell in den Kreis um den Gründer der Surrealisten-Gruppe, André Breton. Schnell brachen sie aus diesem Rollenverständnis aus und schufen selbstbewusst unabhängige Werke. Die Ausstellung „Fantastische Frauen. Surreale Welten“ der Schirn beleuchtet erstmals den weiblichen Beitrag zum Surrealismus und zeigt, dass die Beteiligung der Künstlerinnen an der internationalen Bewegung wesentlich umfassender war als allgemein bekannt und bislang dargestellt. Unbewusstes, Traum und Zufall, Mythen und Metamorphosen, Literatur und das politische Zeitgeschehen sowie Materialexperimente und inszenierte Fotografie – viele bekannte Themen des Surrealismus kennzeichnen ebenso die Werke der Frauen. Was die Künstlerinnen von ihren männlichen Kollegen vor allem unterscheidet, ist die Umkehr der Perspektive: Durch die Befragung des eigenen Spiegelbilds oder das Einnehmen verschiedener Rollen sind sie auf der Suche nach einem (neuen) weiblichen und künstlerischen Identitätsmodell. Frida Kahlo → …

Künstlerinnen des Surrealismus in der Schirn

Dorothea Tanning, Spannung, Fantastische Frauen, Surreale Welten, Ausstellung in der Schirn
Dorothea Tanning, Spannung, 1942, Öl auf Leinwand, Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch, Berlin, © The Estate of Dorothea Tanning/VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Jochen Littkemann, Berlin

Dr. Ingrid Pfeiffer, Kuratorin der Ausstellung „Fantastische Frauen. Surreale Welten“ betont: „In keiner künstlerischen Bewegung der Moderne spielten Frauen auch quantitativ eine solch zentrale Rolle wie im Surrealismus, und doch fehlen viele ihrer Namen und Werke bis heute oft in Publikationen und Überblicksausstellungen. Die in der Schirn Kunsthalle präsentierten Künstlerinnen haben in unnachahmlicher Weise Ideen der Gruppe rezipiert und sie in ihren äußerst individuellen Werken weitergeführt. In der Zusammenschau werden das internationale Netzwerk, die unglaubliche Vielfalt und die beeindruckende Eigenständigkeit der bekannteren wie auch unbekannteren Künstlerinnen des Surrealismus deutlich. Denn der Surrealismus war eine Geisteshaltung, kein Stil.“ „Fantastische Frauen. Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo“ in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt.

Leonora Carrington, Selbstbildnis in der Auberge du Cheval d'Aube, Fantastische Frauen, Surreale Welten, Ausstellung in der Schirn
Leonora Carrington, Selbstbildnis in der Auberge du Cheval d’Aube, 1937/38, Öl auf Leinwand, The Metropolitan Museum of Art, New York © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

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Feb.
21
Fr.
Ausstellung Hundertwasser – Schiele – Tickets online kaufen @ Leopold Museum Wien
Feb. 21 um 9:00 – Aug. 31 um 18:00

Ausstellung Hundertwasser – Schiele. Imagine Tomorrow im Leopold Museum in Wien. Hier können Sie Tickets für die Friedensreich Hundertwasser – Egon Schiele Ausstellung einfach und bequem online bestellen.

Ausstellung Hundertwasser – Schiele 

Friedensreich Hundertwasser, Selbstbildnis, Marrakesch, Ausstellung Hundertwasser, Leopold Musem,
Friedensreich Hundertwasser, 107 Selbstbildnis, Marrakesch, 1951 © Die Hundertwasser gemeinnützige Privatstiftung, Wien

Am 19. Februar 2020 jährte sich der Todestag Friedensreich Hundertwassers (1928–2000) zum zwanzigsten Mal. Als Maler, Vorkämpfer der Ökologiebewegung und Gestalter von Lebensräumen prägte er die Kunst des 20. Jahrhunderts über die Grenzen Österreichs hinaus. Wenig bekannt ist die intensive Beschäftigung des Künstlers mit der Person und dem Werk Egon Schieles (1890–1918). Der in der Ausstellung Hundertwasser – Schiele. Imagine Tomorrow angelegte künstlerische Dialog mit Schiele führt von Hundertwassers Verschimmelungsmanifest zu Schieles Haus- und Städtebildern und von dessen Landschaften zur vegetabilen Abstraktion in Hundertwassers Werken. Erstmals beleuchtet das Leopold Museum diese beiden Ikonen österreichischer Kunst – zusammen 100 Jahre Kunstgeschichte umspannend – in einem neuen, überraschenden Licht und spürt der Verwandtschaft zweier Künstler nach, die einander nie persönlich kennenlernen konnten und doch so viel verbindet.

„Ich liebe Schiele“

Friedensreich Hundertwassers Liebe zu Egon Schiele währte ein Leben lang. Auch noch nach der Selbstfindung als Künstler 1950 sah er sich mit der Kunst Schieles verbunden und noch in seinen späten Lebensjahren hingen Reproduktionen von dessen Werken in Hundertwassers Wohn- und Arbeitsräumen – sowohl in Venedig als auch in Neuseeland. Friedensreich Hundertwasser entdeckte im Frühjahr und Herbst 1948 in der gerade wiedereröffneten Albertina die Werke von Gustav Klimt (1862–1918), Walter Kampmann (1887–1945) und Egon Schiele (1890–1918). Tief beeindruckt von der Wiener Moderne (Wien um 1900 → ) studierte Hundertwasser 1948 drei Monate an der Akademie der bildenden Künste. Er besuchte die Klasse von Robin Christian Andersen (1890–1969) und überlegte später, in jene von Albert Paris Gütersloh (1887–1973) zu wechseln, weil dieser ein Freund von Egon Schiele gewesen war. Friedensreich Hundertwasser Biografie → …

Ausstellung Hundertwasser, Leopold Musem, FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER, Le jardin des morts heureux
FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER, 170 Le jardin des morts heureux © Privatsammlung © 2020 Namida AG, Glarus, Schweiz

Leopold Museum → … Ausstellung Hundertwasser – Schiele. Imagine Tomorrow vom 21.02. bis 31.08.2020 im Leopold Museum in Wien. 

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